2.000 Bitcoin nach 13 Jahren Ruhe bewegt: Legendäre Casascius-Münzen reaktiviert

Nach über einem Jahrzehnt wurden zwei der seltensten physischen Bitcoin-Sammlerstücke entversiegelt. Die beiden Casascius-Münzen mit je 1.000 BTC stammen aus den Jahren 2011 und 2012 und haben heute einen Wert von etwa 179 Millionen US-Dollar.
Historische Bitcoin-Münzen erwachen aus Dornröschenschlaf
Nach über dreizehn Jahren Inaktivität wurden erstmals zwei legendäre Casascius-Münzen mit einem Gesamtwert von 2.000 Bitcoin reaktiviert[1]. Zum aktuellen Kurs entspricht dies einem Wert von rund 179 Millionen US-Dollar, die nun aus der Frühzeit von Bitcoin in die Gegenwart geholt wurden[1].
Bei den betroffenen Stücken handelt es sich um zwei der seltensten Varianten überhaupt: physische Einheiten mit einem Nennwert von jeweils 1.000 BTC[1]. Eine dieser Münzen wurde im Oktober 2012 geprägt, als Bitcoin bei etwa 11 US-Dollar notierte, die andere bereits Ende 2011, als der Kurs bei unter 4 US-Dollar lag[1]. Die damaligen Investitionen haben sich damit im Millionen-Prozent-Bereich vermehrt.
Was sind Casascius-Coins?
Casascius-Coins gelten als Kultobjekte aus der Frühgeschichte von Bitcoin[1]. Der US-Unternehmer Mike Caldwell aus Utah begann 2011 damit, physische Münzen und Barren zu prägen, in denen echte BTC hinterlegt sind[1][2]. Diese physischen Bitcoin-Wallets wurden zwischen 2011 und 2013 produziert und gehören heute zu den begehrtesten Sammlerstücken im Bitcoin-Bereich[2].
Der dazugehörige Private Key ist auf ein Stück Papier gedruckt und per manipulationssicherem Hologramm versiegelt im Metall eingearbeitet[1][2]. Wenn das Hologramm zerstört und der Schlüssel ausgelesen wird, können die Coins auf eine normale Adresse transferiert werden – genau das ist bei den nun bewegten 2.000 BTC passiert[1].
Die Münzen und Barren wurden in verschiedenen Stückelungen von 1, 5, 10, 25, 100, 500 und 1.000 BTC geprägt[2]. Von den größten Einheiten wurden laut Aufzeichnungen nur 16 Barren à 1.000 BTC und 6 Münzen à 1.000 BTC hergestellt[2].
Ende der Produktion durch regulatorischen Druck
Caldwell musste sein Geschäft 2013 einstellen, nachdem er ein Schreiben von der US-Finanzaufsicht FinCEN erhalten hatte[2]. Die Behörde äußerte Bedenken, dass er möglicherweise ein Geldübertragungsgeschäft ohne entsprechende Lizenz betrieben habe[2].
Marktauswirkungen unklar
Die spannende Frage aus Marktsicht lautet: Handelt es sich bei solchen Bewegungen um unmittelbaren Verkaufsdruck – oder lediglich um eine Umschichtung in modernere Verwahrung?[1] Aktiviert bedeutet zunächst nur, dass der Besitzer das Hologramm entfernt und die BTC auf eine andere Adresse verschoben hat[1]. Ob diese Adresse eine Hardware Wallet, ein Custody-Dienst oder eine Börse ist, lässt sich nicht automatisch ablesen[1].
Das Einlösen einer Casascius-Münze für ihren Bitcoin-Gegenwert bedeutet nicht zwangsläufig, dass eine große Menge Bitcoin den Markt überschwemmen wird[2]. In der Vergangenheit haben manche Casascius-Besitzer öffentlich erklärt, sie hätten ihre alten physischen Coins lediglich "entleert", um die Schlüssel auf zeitgemäße Setups zu übertragen – ohne sofort verkaufen zu wollen[1].
Weitere Schätze schlummern noch
On-Chain-Analysten gehen davon aus, dass immer noch zehntausende Bitcoin in Casascius-Coins ruhen, verteilt auf diverse Stückelungen[1]. Zusammengenommen entspricht das weiterhin einem Wert von mehreren Milliarden US-Dollar – konserviert in Metall, Papier und Hologramm[1].
Die Reaktivierung dieser zwei legendären Münzen ist vor allem ein Stück lebendige Bitcoin-Geschichte[1]. Sie zeigt, wie weit das Netzwerk seit 2011 gekommen ist – und dass selbst jetzt noch Schätze aus der Frühzeit auftauchen, die lange wie verloren wirkten[1].
Quellen
KI-gestützter Inhalt
Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt. Alle Fakten stammen aus verifizierten Nachrichtenquellen.