Altcoin-Markt in Bewegung: Bitcoin Cash steigt zweistellig, Hyperliquid plant Milliarden-Burn

Während Bitcoin Cash mit einem Plus von rund zehn Prozent zu den größten Kursgewinnern zählt, sorgt Hyperliquid mit einem geplanten Token-Burn im Wert von fast einer Milliarde US-Dollar für Aufsehen. Parallel dazu kritisiert Cardano-Gründer Charles Hoskinson die Politisierung der Krypto-Branche durch Trumps Meme Coin.
Bitcoin Cash mit deutlichem Kursanstieg
Bitcoin Cash (BCH) zählt mit einem überraschenden Anstieg zu den derzeit größten Kursgewinnern am Krypto-Markt. Im Vergleich zum Vortag legt der Altcoin rund zehn Prozent zu, das Plus der vergangenen 30 Tage beläuft sich auf etwa 18 Prozent [1]. Damit sticht Bitcoin Cash aus dem aktuell schleppenden Marktumfeld klar hervor.
Die Kursrallye folgt einem bekannten Muster, bei dem Kapital phasenweise in ältere, sogenannte "Dino-Coins" zurückfließt – ein Effekt, der in den vergangenen Wochen etwa auch bei Zcash zu beobachten war [1].
Auffällige On-Chain-Bewegungen im Ethereum-Ökosystem
Für Aufmerksamkeit sorgte die Bewegung auffälliger On-Chain-Transaktionen im Ethereum-Ökosystem. Eine seit rund neun Jahren inaktive Wallet, die dem ShapeShift-Gründer Erik Vorhees zugeordnet wird, veräußerte in den vergangenen zwei Wochen insgesamt 4.619 ETH im Gegenwert von rund 13,4 Millionen US-Dollar [1]. Die Erlöse wurden offenbar vollständig in Bitcoin Cash umgeschichtet – umgerechnet knapp 24.950 BCH [1].
Charttechnisch zeigt sich Bitcoin Cash kurzfristig in einer klaren Aufwärtsbewegung. In den vergangenen 12 bis 24 Stunden schwankte der Kurs zwischen einem Hoch bei 597,00 US-Dollar und einem Tief bei 536,70 US-Dollar [1]. Der aktuelle Schlusskurs liegt bei 587,60 US-Dollar und damit rund 50 US-Dollar über dem Vortagesniveau [1].
Hyperliquid plant massiven Token-Burn
Die Hyper Foundation hat einen weitreichenden Vorschlag eingebracht, der das zirkulierende Angebot von HYPE drastisch verknappen könnte [3]. Zur Abstimmung steht, ob HYPE-Token im Wert von fast einer Milliarde US-Dollar permanent aus dem Verkehr gezogen werden [3].
Konkret geht es um rund 37 Millionen Token, die sich derzeit im "Assistance Fund" befinden. Dies entspricht mehr als 13 Prozent des gesamten zirkulierenden Angebots [3]. Der Fonds sammelt automatisch Handelsgebühren der Blockchain, besitzt jedoch keinen privaten Schlüssel, weshalb die Token laut Stiftung ohnehin "mathematisch unwiederbringlich" sind [3].
Cantor Fitzgerald sieht 200 Milliarden Dollar Potenzial
Parallel sorgt ein neuer Bericht von Cantor Fitzgerald für Aufsehen an der Wall Street. Das Finanzdienstleistungsunternehmen veröffentlichte eine 62-seitige Analyse zu Hyperliquid und prognostiziert in einem Zehn-Jahres-Modell eine Marktkapitalisierung von über 200 Milliarden US-Dollar [3].
Diese Bewertung basiert auf der Annahme, dass das Protokoll einen Jahresumsatz von fünf Milliarden US-Dollar generiert, worauf die Analysten einen 50-fachen Multiplikator anwenden [3]. Zudem initiierte Cantor die Coverage für die Ökosystem-Token PURR und HYPD mit einem "Overweight"-Rating, was eine erwartete Outperformance signalisiert [3].
Hoskinson kritisiert Politisierung durch TRUMP Meme Coin
Cardano-Gründer Charles Hoskinson kritisierte scharf Donald Trumps TRUMP Meme Coin und die Krypto-Aktivitäten der Trump-Familie. "In dem Moment, als Trump Coin gelauncht wurde, ging es von 'Krypto ist überparteilich' zu 'Krypto gleich Trump gleich schlecht, gleich Korruption'", sagte Hoskinson gegenüber Decrypt [2].
Trump hatte den OFFICIAL TRUMP (TRUMP) Meme Coin vor seiner Amtseinführung im Januar gelauncht. Der Token explodierte beim Start, kollabierte dann aber und ist nun um mehr als 82 Prozent gefallen [2]. Hoskinson warnte, dass die meisten in der Krypto-Industrie Angst hätten, sich zu dem Thema zu äußern, aus Furcht, den Zugang zu politischen Entscheidungsträgern zu verlieren [2].
"Uns wurde gesagt: 'Schweigt darüber. Sagt nichts, denn ihr werdet den Zugang verlieren. Ihr könnt euch nie mit dem Präsidenten treffen, ihr könnt nicht am Gesetzgebungsprozess oder irgendetwas davon beteiligt sein'", sagte er [2]. Trotz des Risikos eines Konflikts durch seine Kritik bereue er seine Entscheidung nicht: "Selbst wenn ich die Politik ein wenig beeinflussen könnte, ist es aus integritätspolitischer Sicht einfach nicht wert. Nenne einfach ein Spaten ein Spaten" [2].
Quellen
KI-gestützter Inhalt
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