Altcoin-Ausblick: WLFI kämpft mit Rückkäufen gegen Kursverlust, HYPE droht Unlock-Schock

Während World Liberty Financial mit massiven Token-Rückkäufen dem 48-prozentigen Jahresverlust entgegenwirkt, warnt BitMEX-Gründer Arthur Hayes vor einem bevorstehenden Crash bei Hyperliquid durch milliardenschwere Token-Freischaltungen.

Altcoin-Ausblick: WLFI kämpft mit Rückkäufen gegen Kursverlust, HYPE droht Unlock-Schock

Die Krypto-Märkte stehen vor unterschiedlichen Herausforderungen: Während das von der Trump-Familie unterstützte World Liberty Financial (WLFI) mit aggressiven Rückkaufprogrammen versucht, den anhaltenden Kursverlust zu stoppen, droht dem DEX-Token Hyperliquid (HYPE) ein massiver Verkaufsdruck durch bevorstehende Token-Freischaltungen.

WLFI intensiviert Rückkaufstrategie

World Liberty Financial hat am Mittwoch Token im Wert von 7,7 Millionen US-Dollar zu einem Durchschnittspreis von 0,16 US-Dollar zurückgekauft – eine deutliche Steigerung gegenüber dem vorherigen Buyback im September über 1,06 Millionen US-Dollar[1]. Die Maßnahme erfolgt vor dem Hintergrund eines dramatischen Kursverlusts: Seit Jahresbeginn ist der WLFI-Token um über 48 Prozent gefallen[1].

Bereits im September hatte die Community über eine grundlegende strategische Neuausrichtung abgestimmt. Demnach werden künftig 100 Prozent der aus Liquiditätsgebühren generierten Treasury-Mittel für Rückkäufe und Token Burns verwendet[1]. Das erklärte Ziel dieser Maßnahme ist es, das zirkulierende Angebot zu verknappen und dadurch die Nachfrage zu steigern.

Trotz eines kurzfristigen Kursanstiegs von 13 Prozent in der vergangenen Woche konnte sich der Token nicht nachhaltig erholen[1]. Der aktuelle Kurs pendelt zwischen 0,16 und 0,17 US-Dollar bei einer Marktkapitalisierung von etwa 4,3 Milliarden US-Dollar[1]. Die technische Analyse zeigt eine neutrale bis leicht bullische Tendenz, solange der Kurs über dem gleitenden Durchschnitt von 0,16 US-Dollar verbleibt[1].

Hyperliquid vor kritischem Stresstest

Eine völlig andere Situation zeichnet sich bei Hyperliquid ab. Am 29. November steht die erste große Token-Freischaltung bevor: 9,92 Millionen HYPE-Token werden entsperrt – rund drei Prozent der zirkulierenden Menge[2]. Der Markt reagiert bereits nervös: In weniger als einer Woche verlor der Token 20 Prozent an Wert[2].

Besonders brisant: Dies ist erst der Anfang. Bis 2027 stehen monatliche Unlocks im Gegenwert von rund 300 Millionen US-Dollar bevor[2]. Arthur Hayes, ehemaliger CEO von BitMEX, bringt die Bedenken der Anleger auf den Punkt: Es gebe keinen Weg um den immensen Verkaufsdruck herum – "selbst wenn das Team verspricht, nicht zu verkaufen"[2].

Die entscheidende Frage für Investoren lautet nun: Kann das prognostizierte Wachstum von Hyperliquid diese Unlock-Welle tatsächlich abfedern? Die kommenden Wochen werden zum ersten echten Praxistest für HYPE – und das ausgerechnet bei einem der erfolgreichsten Assets des aktuellen Zyklus[2].

Unterschiedliche Herausforderungen, gemeinsames Risiko

Beide Projekte stehen exemplarisch für typische Altcoin-Risiken: WLFI kämpft mit mangelnder nachhaltiger Nachfrage trotz prominenter Unterstützung, während HYPE die klassische Herausforderung von Token-Unlocks meistern muss. Für Anleger bedeutet dies erhöhte Volatilität und die Notwendigkeit, Tokenomics und Freischaltungspläne genau zu analysieren.

Die kommenden Wochen werden zeigen, ob Rückkaufprogramme bei WLFI den Trend umkehren können und ob Hyperliquid genug organisches Wachstum generiert, um den bevorstehenden Verkaufsdruck aufzufangen.

KI-gestützter Inhalt

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt. Alle Fakten stammen aus verifizierten Nachrichtenquellen.

Altcoin and Token Forecasts

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