Bank of America schließt sich institutionellem Krypto-Adoptionstrend mit Bitcoin-ETF-Zugang an

Bank of America schließt sich institutionellem Krypto-Adoptionstrend mit Bitcoin-ETF-Zugang an

Die zweitgrößte US-Bank empfiehlt ihren Vermögensmanagement-Kunden bescheidene Kryptowährungsallokationen und bietet ab dem 5. Januar Zugang zu vier Bitcoin-ETFs an.

Großbank umarmt digitale Vermögenswerte

Die Bank of America, die zweitgrößte Bank der Vereinigten Staaten, hat einen bedeutenden Schritt in Richtung mainstreaming Kryptowährungsadoption unternommen, indem sie ihren Vermögensmanagement-Kunden über die Plattformen Merrill, Bank of America Private Bank und Merrill Edge eine Kryptowährungsallokation von 1 bis 4 Prozent empfiehlt [1].

Ab dem 5. Januar erhalten Kunden Zugang zu vier Bitcoin-Fonds (ETFs), darunter der Bitwise Bitcoin ETF (BITB), Fidelitys Wise Origin Bitcoin Fund (FBTC), Grascales Bitcoin Mini Trust (BTC) und BlackRocks iShares Bitcoin Trust (IBIT) [1].

"Für Anleger mit starkem Interesse an thematischen Innovationen und Vertrautheit mit erhöhter Volatilität könnte eine bescheidene Allokation von 1 bis 4 Prozent in digitalen Vermögenswerten angemessen sein", sagte Chris Hyzy, Chief Investment Officer der Bank of America Private Bank [1].

Verfolgung des institutionellen Playbooks

Die Maßnahme der Bank of America entspricht einem wachsenden Trend unter großen Finanzinstituten, die ähnliche Richtlinien zur Kryptowährungsallokation etablieren. BlackRock, der weltweit größte Vermögensverwalter, hat diesen Ansatz im Dezember 2024 Vorreiter gemacht, indem er seinen Kunden eine Bitcoin-Allokation von bis zu 2 Prozent empfahl [1].

Nach BlackRocks Analyse stellt eine Bitcoin-Exposition von 1 bis 2 Prozent einen "angemessenen Bereich" dar, der das "gleiche Anteil des Gesamtportfolio-Risikos" darstellt wie eine typische Allokation zur "Magnificent 7"-Gruppe von Mega-Cap-Tech-Aktien, zu der Amazon, Apple, Microsoft, Alphabet, Tesla, Meta und Nvidia gehören [1].

Fidelity folgte im Juni mit einer Empfehlung für eine Bitcoin-Allokation von 2 bis 5 Prozent – klein genug, um das Abwärtsrisiko eines möglichen Bitcoin-Crashs zu minimieren, aber groß genug, um von BTCs Potenzial als Inflationsschutz zu profitieren [1]. Morgan Stanley schloss sich diesem Konsens im Oktober an und schlug eine Allokation von 2 bis 4 Prozent für Krypto-Portfolios für Anleger und Finanzberater vor [1].

Regulierter Zugang für Vermögenskunden

Die Entwicklung kennzeichnet eine signifikante politische Kehrtwende für die Bank of America. Zuvor waren Bitcoin-ETFs nur auf spezielle Anfrage für Kunden verfügbar, und die mehr als 15.000 Vermögensberater der Bank konnten keine Kryptowährungsinvestmentprodukte empfehlen [1].

"Unsere Orientierung betont regulierte Produkte, durchdachte Allokation und ein klares Verständnis sowohl der Chancen als auch der Risiken", fügte Hyzy hinzu [1].

Dieser Schwerpunkt auf regulierte Produkte spiegelt die Präferenz des institutionellen Sektors wider, Kryptowährungsexposition durch etablierte Finanzinstrumente zu erlangen, anstatt direkte Bestände von digitalen Vermögenswerten zu halten.

Wachsender institutioneller Appetit

Die koordinierten Maßnahmen großer Finanzinstitute signalisieren einen reiferen Ansatz zu digitalen Vermögensinvestitionen. Durch die Konvergenz zu ähnlichen Allokationsbereichen – grundsätzlich zwischen 1 und 5 Prozent – etablieren diese Institutionen einen standardisierten Rahmen für risikomanagierte Kryptowährungsexposition.

Dieser institutionelle Adoptionstrend stellt einen bedeutenden Meilenstein für die Kryptowährungsindustrie dar, die lange nach Legitimität im traditionellen Finanzwesen gestrebt hat. Die Verfügbarkeit von Spot-Bitcoin-ETFs, die die U.S. Securities and Exchange Commission im Januar 2024 genehmigt hat, hat die regulierte Infrastruktur bereitgestellt, die notwendig ist, damit große Banken und Vermögensverwalter diese Produkte ihren Kunden anbieten können.

Die Entscheidung der Bank of America, Bitcoin-ETF-Zugang proaktiv ihren vermögendsten Kunden anzubieten, anstatt ein Anfrage-nur-Modell beizubehalten, deutet auf wachsendes Vertrauen in regulierte digitale Vermögensprodukte als legitime Portfoliokomponente für Personen mit hohem Nettovermögen hin.

KI-gestützter Inhalt

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt. Alle Fakten stammen aus verifizierten Nachrichtenquellen.

Institutional Adoption

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