Bank of America schließt sich großen Instituten an und empfiehlt Bitcoin-Allokation von 1-4% für vermögende Kunden

Bank of America hat Portfolioguidelines eingeführt, die Vermögensverwaltungskunden eine Allokation von 1-4% für Bitcoin und digitale Vermögenswerte empfehlen und schließen sich damit einer wachsenden Liste großer Finanzinstitute an, die formelle Investitionsrahmen für Kryptowährungen etablieren.
Großbank aktualisiert Anlagerichtlinien
Bank of America hat ihre Portfolioguidelines aktualisiert, um eine Allokation von 1% bis 4% in Bitcoin und digitale Vermögenswerte für Vermögensverwaltungskunden über ihre Plattformen Merrill, Bank of America Private Bank und Merrill Edge zu empfehlen[2]. Der Schritt markiert einen signifikanten Wandel, wie traditionelle Finanzinstitute Kryptowährungsinvestitionen für Privat- und vermögende Kunden handhaben.
"Für Anleger mit starkem Interesse an thematischer Innovation und Komfort mit erhöhter Volatilität könnte eine bescheidene Allokation von 1% bis 4% in digitalen Vermögenswerten angemessen sein", sagte Chris Hyzy, Chief Investment Officer der Bank of America Private Bank[2]. Er betonte, dass der Ansatz des Unternehmens regulierte Anlagevehikel und risikobewusste Allokationspraktiken hervorhebt.
Formale ETF-Abdeckung beginnt
Ab dem 5. Januar wird das Chief Investment Office der Bank of America vier Bitcoin-Exchange-Traded Funds in sein Coverage-Universum aufnehmen: den Bitwise Bitcoin ETF (BITB), Fidelitys Wise Origin Bitcoin Fund (FBTC), Grayscales Bitcoin Mini Trust (BTC) und BlackRocks iShares Bitcoin Trust (IBIT)[2].
Die festgelegte Allokationsspanne hängt vom Risikoprofil eines Anlegers ab, wobei Hyzy erklärte, dass "das untere Ende dieser Spanne für diejenigen mit einem konservativen Risikoprofil angemessener sein könnte, während das obere Ende für Anleger mit höherer Gesamtportfolio-Risikobereitschaft geeignet sein kann"[2].
Zuvor konnten Kunden nur auf Anfrage auf Bitcoin- und kryptobezogene Produkte zugreifen, was Berater daran hinderte, diese proaktiv mit den meisten Anlegern zu besprechen[2]. "Diese Aktualisierung spiegelt steigende Kundennachfrage nach Zugang zu digitalen Vermögenswerten wider", sagte Nancy Fahmy, Leiterin der Investment Solutions Group der Bank of America[2].
Branchenweit entstehende Allokationsrahmen
Die Guideline der Bank of America entspricht Allokationsrahmen mehrerer anderer großer Finanzinstitute. Morgan Stanley schlug im Oktober vor, dass Anleger eine Allokation von 2-4% für Bitcoin und Kryptowährungen in Betracht ziehen könnten, und bezeichnete es als eine "spekulative, aber zunehmend beliebte Anlageklasse"[2]. BlackRock hat eine 1-2%-Allokation für Bitcoin dargelegt, während Fidelity zuvor 2-5% empfahl, mit einem höheren Bereich für jüngere Anleger[2].
Der Zugang zu Bitcoin- und kryptobezogenen Produkten hat sich in der Maklerbranche kürzlich erweitert. Bloomberg berichtete, dass Vanguard Bitcoin ETFs und Investmentfonds auf seiner Plattform zulassen wird[2]. Unternehmen wie Morgan Stanley, Charles Schwab, Fidelity und JPMorgan Chase ermöglichen Kunden derzeit bereits, in spezifische Bitcoin ETFs zu investieren[2].
Regulatorischer Hintergrund
Die institutionelle Hinwendung zu Kryptowährungen erfolgt, während sich die regulatorische Landschaft weiterhin entwickelt. Der ehemalige SEC-Vorsitzende Gary Gensler, der die Behörde von April 2021 bis Januar 2025 leitete, hat Bitcoin kürzlich von anderen Kryptowährungen getrennt und bezeichnete die meisten Kryptowährungen als "stark spekulativ"[1]. Während seiner Amtszeit leitete Gensler eine aggressive Durchsetzungsagenda, die Klagen gegen große Kryptovermittler und die Ansicht umfasste, dass viele Token nicht registrierte Wertpapiere sind[1].
Zum Thema Bitcoin ETFs vermerkte Gensler, dass während seiner Amtszeit die ersten US-Bitcoin-Futures-ETFs genehmigt wurden und Teile der Infrastruktur der Kryptowährung enger an traditionelle Märkte gebunden wurden[1]. Er beobachtete, dass Finanzwesen "seit der Antike… zur Zentralisierung neigt", was nicht überraschend sei, dass ein dezentralisiert geborenes Ökosystem "stärker integriert und zentralisierter" geworden ist[1].
Einige Institutionen warten auf Maßnahmen des Kongresses zur föderalen Bitcoin- und Kryptowährungsgesetzgebung, die regulatorische Verantwortlichkeiten definieren würde, bevor sie vollständig in Verwahrung, Handel oder breitere Dienste im Bereich digitaler Vermögenswerte expandieren[2]. Der breitere Wandel im Bankensektor folgt den jüngsten Änderungen der Bundespolitik, die beeinflussen, wie US-Finanzinstitute mit Bitcoin und digitalen Vermögenswerten umgehen dürfen[2].
Quellen
KI-gestützter Inhalt
Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt. Alle Fakten stammen aus verifizierten Nachrichtenquellen.