Bhutan stellt eine Milliarde Dollar in Bitcoin für Stadtprojekt bereit – Studie zeigt Krypto-Trend bei jungen Deutschen

Bhutan stellt eine Milliarde Dollar in Bitcoin für Stadtprojekt bereit – Studie zeigt Krypto-Trend bei jungen Deutschen

Das Königreich Bhutan integriert Bitcoin offiziell in seine nationale Strategie und plant, bis zu 10.000 BTC für ein nachhaltiges Stadtentwicklungsprojekt bereitzustellen. Parallel zeigt eine deutsche Studie, dass Kryptowährungen bei jungen Anlegern Gold als Diversifikationsinstrument überholt haben.

Bhutan macht Bitcoin zur nationalen Strategie

Das Königreich Bhutan hat Bitcoin offiziell in seine nationale Strategie integriert und damit einen bemerkenswerten Schritt in Richtung institutioneller Krypto-Adoption vollzogen. Das zwischen Indien und China gelegene Land, das für sein Konzept des Bruttonationalglücks bekannt ist, verbindet dabei wirtschaftliche Innovation mit dem Schutz von Kultur, Umwelt und künftigen Generationen [1].

Seit 2019 betreibt Bhutan über das staatliche Investitionsunternehmen Druk Holding & Investments (DHI) Bitcoin-Mining mit überschüssiger Wasserkraft und hat die Mining-Kapazitäten kontinuierlich ausgebaut [1]. Auf diese Weise errichtete das Königreich eine strategische Bitcoin-Reserve, die teilweise bereits zur Finanzierung von wirtschaftsstabilisierenden Maßnahmen und anderer Staatsausgaben genutzt wurde [1].

Eine Milliarde Dollar für Gelephu Mindfulness City

Im Rahmen seines Bitcoin-Engagements plant Bhutan, bis zu 10.000 BTC – umgerechnet circa eine Milliarde US-Dollar – für den Aufbau der Gelephu Mindfulness City (GMC) bereitzustellen [1]. Das nachhaltige Stadtentwicklungsprojekt wurde vor genau zwei Jahren von König Jigme Khesar Namgyel Wangchuck ins Leben gerufen [1].

Die Bitcoin-Strategie fokussiert sich auf mehrere Schwerpunkte: Die "Umwandlung sauberer Energie in langfristigen nationalen Wert" durch Bitcoin-Mining sowie eine langfristige Haltestrategie stehen im Mittelpunkt [1]. Zudem ist geplant, die nachhaltig geschürften Bitcoin ähnlich wie CO₂-Zertifikate an Unternehmen zu veräußern, die ihre ESG-Ziele erreichen wollen [1].

Darüber hinaus fördert Bhutan die Nutzung von Krypto-Assets als Bestandteil digitaler Identitätssysteme sowie im Tourismussektor [1]. Ziel ist es, qualifizierte Arbeitsplätze zu schaffen, Landflucht und die Abwanderung von Fachkräften einzudämmen und das Wirtschaftswachstum behutsam und nachhaltig anzukurbeln [1].

Krypto überholt Gold bei jungen Deutschen

Während Bhutan auf staatlicher Ebene Bitcoin adoptiert, zeigt sich auch in Deutschland ein markanter Trend zur Krypto-Akzeptanz – allerdings vorwiegend bei jüngeren Generationen. Eine neue Studie der Krypto-Börse BISON, durchgeführt vom Marktforschungsinstitut Marketagent mit 2.000 repräsentativen Online-Befragungen von Personen zwischen 18 und 70 Jahren, zeichnet ein differenziertes Bild der deutschen Finanzlandschaft [2].

Bei den unter 39-Jährigen hat Krypto Gold als Diversifikationsinstrument überholt: 27 Prozent der 30- bis 39-Jährigen investieren in Kryptowährungen, gegenüber 24 Prozent in Edelmetalle [2]. Gleichzeitig betrachten 48 Prozent der Krypto-Investierenden digitale Assets als langfristigen Baustein der Altersvorsorge [2].

KI als Treiber für Finanzentscheidungen

Die Studie identifiziert Künstliche Intelligenz als möglichen Ausgleichsfaktor für bestehende Bildungs- und Einkommensunterschiede im Finanzmarkt. Fünfzig Prozent der 19- bis 29-Jährigen sehen KI-Tools wie ChatGPT als wichtigen Bestandteil ihrer Finanzentscheidungen, bei den über 60-Jährigen liegt dieser Wert bei zwölf Prozent [2].

Knapp die Hälfte der Deutschen geht davon aus, dass Blockchain-Technologien in fünf bis zehn Jahren Teil des Alltags sein werden, wobei diese Erwartung bei jüngeren Altersgruppen besonders hoch ausfällt [2]. BISON-CEO Ulli Spankowski erklärte, KI-Tools und digitale Assets könnten finanzielle Teilhabe erleichtern, zugleich bleibe die Einbindung bislang ausgeschlossener Bevölkerungsgruppen eine zentrale Herausforderung [2].

Die Studie weist allerdings auch auf eine deutliche "Vertrauenskluft" hin: Während etwa jeder zweite Befragte mit Abitur der Finanzwirtschaft vertraut, sind es bei Personen ohne Abitur nur 33 Prozent [2]. Nach Einkommen fällt die Spaltung noch deutlicher aus: 55 Prozent der Gutverdienenden geben Vertrauen in den Finanzmarkt an, gegenüber 21 Prozent bei Menschen mit unterdurchschnittlichem Einkommen [2].

KI-gestützter Inhalt

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt. Alle Fakten stammen aus verifizierten Nachrichtenquellen.

Adoption

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