Binance erreicht 300 Millionen Nutzer während europäische Banken Krypto-Integration vorantreiben

Die weltgrößte Krypto-Börse Binance meldet einen neuen Meilenstein mit 300 Millionen Nutzern. Gleichzeitig intensiviert sich in Europa der Wettbewerb zwischen traditionellen Banken und Krypto-Anbietern um digitale Vermögenswerte.
Binance setzt Wachstumskurs fort
Die weltweit größte Krypto-Börse Binance hat einen bedeutenden Meilenstein erreicht: Die Plattform zählt nun mehr als 300 Millionen Nutzer in über 100 Ländern [1]. Diese Ankündigung unterstreicht das rapide Wachstum der Handelsplattform in den vergangenen Monaten.
Das Wachstum beschränkt sich nicht nur auf die Nutzerzahlen. Vor knapp drei Wochen hatte Binance bereits verkündet, dass 21 Millionen Händler den Zahlungsdienst Binance Pay anbieten – ein beeindruckender Anstieg von 1.700 Prozent im Jahresvergleich [1].
Expansion im institutionellen Geschäft
Parallel zum Retail-Wachstum macht Binance auch Fortschritte im institutionellen Bereich. Mitte November ging die Börse eine Partnerschaft mit Franklin Templeton ein und integrierte BlackRocks BUIDL-Fund auf der eigenen Plattform [1].
Die Führungsstruktur wurde ebenfalls neu aufgestellt: Richard Teng und Yi He teilen sich künftig die Geschäftsführung [1]. Marktbeobachter interpretieren diesen Schritt teilweise als Vorbereitung für ein mögliches Comeback des Gründers Changpeng "CZ" Zhao, der im Oktober von US-Präsident Donald Trump begnadigt wurde [1].
Französische Großbank startet Krypto-Handel
Während Binance seine Marktdominanz ausbaut, drängen europäische Banken verstärkt in den Krypto-Markt. Die französische Bankengruppe BPCE, zweitgrößtes Finanzinstitut des Landes, führt laut Medienberichten In-App-Krypto-Handel ein [2].
Krypto-Käufe und -Verkäufe werden über ein dediziertes Digital-Asset-Konto innerhalb der Banking-Apps abgewickelt, das von Hexarq, der Krypto-Tochter von BPCE, verwaltet wird [2]. Das Angebot ist kostenpflichtig: Nutzer zahlen eine monatliche Gebühr von 2,99 Euro sowie eine Handelskommission von 1,5 Prozent pro Transaktion mit einem Minimum von 1,16 Dollar [2]. Ein Vorteil für Kunden: Sie benötigen keine externen Börsen oder Drittanbieter-Wallets [2].
Intensiver Wettbewerb in Europa
Der Schritt von BPCE erfolgt vor dem Hintergrund eines zunehmenden Wettbewerbs zwischen traditionellen Banken und krypto-freundlichen Fintechs wie Revolut, Deblock, Bitstack und Trade Republic, die alle Zugang zu digitalen Vermögenswerten anbieten [2].
Auch andere europäische Finanzinstitute haben ähnliche Schritte unternommen. Die spanische BBVA ermöglicht ihren Kunden den direkten Kauf, Verkauf und die Verwahrung von Bitcoin und Ether in ihrer App [2]. Santanders digitaler Arm Openbank bietet Handel und Verwahrung für fünf Kryptowährungen an [2], während die Wiener Einheit der Raiffeisen Bank mit Bitpanda kooperiert, um Krypto-Dienstleistungen für Privatkunden bereitzustellen [2].
Steuerliche Herausforderungen in Frankreich
Parallel zur zunehmenden Integration von Krypto-Diensten verschärft Frankreich seine Steuerpolitik. Französische Gesetzgeber haben im vergangenen Monat knapp eine Gesetzesänderung verabschiedet, die die Vermögenssteuer auf "unproduktive Vermögenswerte" ausweitet, einschließlich bestimmter Immobilien, Luxusgüter und digitaler Vermögenswerte wie Kryptowährungen [2].
Gemäß der Änderung würden Personen mit mehr als 2,3 Millionen Dollar an qualifizierendem "unproduktivem Vermögen" einer neuen pauschalen Steuer von 1 Prozent unterliegen [2]. Der Vorschlag muss allerdings noch im Rahmen des Haushaltsprozesses 2026 den Senat passieren, bevor er Gesetz wird [2].
Quellen
KI-gestützter Inhalt
Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt. Alle Fakten stammen aus verifizierten Nachrichtenquellen.