Bitcoin und Altcoins im Spannungsfeld: Strategy kauft weiter, während Trader Millionen verlieren

Während Strategy seinen Bitcoin-Bestand trotz Kursverlusten auf über 672.000 BTC ausbaut, verliert ein Top-Trader 3,4 Millionen Dollar mit einer Ethereum-Wette. Die Krypto-Märkte zeigen gemischte Signale für 2026.
Strategy setzt aggressive Akkumulationsstrategie fort
Das von Michael Saylor mitgegründete, an der NASDAQ gelistete Unternehmen Strategy hat zu Beginn dieser Woche erneut Bitcoin erworben und seine aggressive Kaufstrategie fortgesetzt. Das Unternehmen erwarb weitere 1.229 Bitcoin zu einem durchschnittlichen Preis von 88.568 US-Dollar pro Coin [1]. Damit erhöht sich der Gesamtbestand auf 672.497 Bitcoin bei Gesamtanschaffungskosten von rund 50,44 Milliarden US-Dollar [1].
Besonders bemerkenswert ist die Intensivierung der Käufe nach den US-Wahlen: Noch vor den Wahlen im vergangenen Jahr lag der Bitcoin-Bestand bei 252.220 BTC, seitdem hat Strategy seinen Bestand um mehr als 420.000 Bitcoin ausgebaut [1]. Der durchschnittliche Kaufpreis aller Bitcoin liegt bei 74.997 US-Dollar [1].
Aktie verliert massiv an Wert
Die aggressive Kaufstrategie steht im starken Kontrast zur Entwicklung der Strategy-Aktie. Zum Jahresstart lag der Kurs noch bei rund 300 US-Dollar und erreichte in der Spitze sogar fast 500 US-Dollar [1]. Im Zuge der Korrektur am Krypto-Markt geriet die Aktie jedoch massiv unter Druck: Seit Jahresbeginn hat die Strategy-Aktie rund 47 Prozent an Wert verloren und notierte zuletzt unter 160 US-Dollar [1].
Der bekannte Ökonom und Bitcoin-Kritiker Peter Schiff kommentierte unter Michael Saylors Tweet: "Und selbst mit diesem Kauf liegst du bereits im Minus. Welchen Zweck hat es, die neu aufgebaute Treasury-Reserve wieder abzubauen, um noch mehr Bitcoin zu kaufen – insbesondere dann, wenn die Aktie mit einem Abschlag auf den Wert der Bitcoin gehandelt wird, die das Unternehmen bereits hält?" [1] Auch unter Strategy-Aktionären macht sich angesichts schwacher Aktienperformance sowie neuer Maßnahmen zur Kapitalbeschaffung allmählich Nervosität breit [1].
Top-Trader verliert Millionen mit Ethereum-Short
Während Strategy weiter Bitcoin akkumuliert, musste ein als besonders treffsicher geltender Krypto-Trader einen schweren Verlust hinnehmen. Die Wallet-Adresse "pension-usdt.eth" schloss ihre Short-Position auf Ethereum und realisierte dabei einen Verlust von rund 3,4 Millionen US-Dollar [4].
Dem Trader wird eine überdurchschnittlich erfolgreiche Handelsbilanz zugeschrieben: Insgesamt hat er rund 70 Trades abgeschlossen und dabei eine Trefferquote von etwa 83 Prozent erreicht [4]. Trotz des aktuellen Fehlgriffs belaufen sich seine kumulierten Gewinne auf rund 21,84 Millionen US-Dollar [4]. Der Verlust resultierte nicht aus einer Serie schlechter Entscheidungen, sondern aus einem einzelnen Trade, der gegen die kurzfristige Marktentwicklung lief [4].
Ethereum notiert aktuell bei rund 3000 US-Dollar, knapp 40 Prozent unter seinem Allzeithoch im August 2025 [4]. In der vergangenen Nacht stieg der Kurs um fast 5 Prozent, fiel dann aber wieder zurück auf die 2900 US-Dollar-Marke [4].
Altcoins zeigen gemischte Performance
Abseits von Bitcoin und Ethereum zeigten einige Altcoins bemerkenswerte Entwicklungen im Jahr 2025. XRP gehörte zu den Gewinnern des Jahres und übertraf die meisten Kryptowährungen trotz der Abwesenheit einer Altcoin-Season [2]. Der Token profitierte von wachsender regulatorischer Klarheit, einschließlich Berichten über das Ende der langjährigen Klage der US-Börsenaufsicht SEC gegen Ripple Labs [2].
Auch Zcash stach 2025 hervor, unterstützt durch erneutes Interesse an datenschutzorientierten Kryptowährungen [2]. Algorand zog zu Beginn des Jahres Aufmerksamkeit auf sich durch Anzeichen für eine erweiterte Implementierung in der realen Welt [2]. Das Netzwerk arbeitet weiterhin an Entwicklertools, einschließlich der für Anfang 2026 geplanten Einführung von AlgoKit 4.0 [2].
Ausblick auf 2026
Trotz der schwierigen Kursentwicklung in 2025 mehren sich optimistische Stimmen für 2026. Banken, Asset Manager und andere institutionelle Akteure haben Krypto in einer Tiefe integriert, die noch vor wenigen Jahren kaum vorstellbar gewesen wäre [3]. Tokenisierung, Custody, regulatorisch saubere Produkte und vor allem Stablecoins haben sich als zentrale Infrastruktur etabliert [3]. Die Zeichen mehren sich, dass sich die Liquiditätsbedingungen durch Zinssenkungen lockern könnten [3].
Quellen
KI-gestützter Inhalt
Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt. Alle Fakten stammen aus verifizierten Nachrichtenquellen.