Bitcoin und Ethereum unter Druck: Fed-Kommunikation bremst Krypto-Märkte aus

Bitcoin und Ethereum unter Druck: Fed-Kommunikation bremst Krypto-Märkte aus

Bitcoin fällt unter 90.000 US-Dollar, Ethereum verliert knapp vier Prozent. Trotz Zinssenkung der Fed bleiben die Krypto-Märkte schwach – Analysten sehen jedoch Anzeichen für mögliche Trendwende.

Bitcoin korrigiert nach gescheitertem Ausbruchsversuch

Der Krypto-Markt zeigt sich zum Jahresende schwach. Bitcoin fiel am Freitagabend zeitweise auf 89.600 US-Dollar, nachdem ein Ausbruchsversuch bei 94.500 US-Dollar scheiterte [2]. Am Samstag kletterte der Kurs zwar wieder auf 90.500 US-Dollar, handelt damit aber noch immer 1,9 Prozent niedriger als am Vortag [2].

Zuvor hatte Bitcoin zu Wochenbeginn noch kurzzeitig 94.330 US-Dollar erreicht, angetrieben durch einen 962 Millionen US-Dollar schweren Bitcoin-Kauf von Strategy, die größte Investition des Unternehmens seit Mitte 2025 [1].

Fed-Zinssenkung verpufft ohne Wirkung

Hauptverantwortlich für die aktuelle Schwäche zeichnet die Kommunikation der US-Notenbank. Fed-Chef Jerome Powell hatte zwar die erwartete Senkung des US-Leitzinses um 25 Basispunkte verkündet, erklärte jedoch zugleich, die Zinsen lägen nun "plausibel nahe der neutralen Spanne" [2]. Dies deutet darauf hin, dass ein weiterer Zinsschritt im Januar ausbleiben könnte, sodass die Zinsspanne kurz- bis mittelfristig bei 3,5 bis 3,75 Prozent verbleiben dürfte [2].

Laut Marktexperte Stefan Lübeck preisen Zinsfutures diese Möglichkeit inzwischen mit einer Wahrscheinlichkeit von 78 Prozent ein [2]. CoinEx-Analyst Jeff Ko bezeichnete die Zinssenkung als wenig aufwärtsgerichtet, da sie "bereits eingepreist" gewesen sei [1].

Ethereum und Handelsvolumen brechen ein

Ethereum erwischte es noch härter: Der ETH-Kurs steht bei 3.120 US-Dollar und verlor im selben Zeitraum 3,8 Prozent [2]. XRP konnte seine Position hingegen behaupten und stieg leicht um 0,3 Prozent auf 2,03 US-Dollar [2].

Ein Bericht von Bitfinex zeigt zudem, dass die Spot-Handelsvolumen um 66 Prozent eingebrochen sind – ein Phänomen, das laut der Exchange häufig vor der nächsten Phase eines Marktzyklus auftritt [1].

Technische Analyse: Kritische Unterstützungszonen im Fokus

Nach einem Zyklushoch nahe 126.230 US-Dollar ist Bitcoin in einen Abwärtstrend innerhalb eines fallenden Kanalmusters eingetreten [3]. Der Ausverkauf beschleunigte sich, nachdem der Kurs die Region zwischen 108.000 und 110.000 US-Dollar verlor, wo zuvor der 200-Tage-Simple Moving Average dynamische Unterstützung bot [3].

Die Unterstützungszone zwischen 85.000 und 90.000 US-Dollar, die mit den 0,618–0,786 Fibonacci-Retracement-Levels übereinstimmt, konnte die Nachfrage bislang auffangen [3]. Der Relative Strength Index liegt derzeit bei 44, was auf eine Konsolidierungsphase hindeutet [3].

Analysten erwarten erhöhte Volatilität

Trotz der aktuellen Schwäche sehen einige Marktbeobachter Anzeichen für eine mögliche Trendwende. Analyst Michaël van de Poppe bemerkte in einem Post auf X eine sich verengende Preisstruktur bei Bitcoin und erklärte: "Bitcoin hält sich über diesem entscheidenden Level, aber ich bin sicher, dass wir in den kommenden Tagen einen deutlichen Anstieg der Volatilität sehen werden" [1].

Van de Poppe identifizierte Schlüssellevel bei 89.000 und 92.000 US-Dollar. Ein Durchbruch über den Widerstand könnte eine Bewegung in Richtung 100.000 US-Dollar vor 2026 beschleunigen, während ein Verlust der Unterstützung ein erneutes Testen niedrigerer Bereiche riskiert [1].

Sollte Bitcoin den fallenden Kanal nach oben durchbrechen und die 100.000-US-Dollar-Marke zurückerobern, läge das nächste Aufwärtsziel bei 106.000 bis 109.000 US-Dollar [3]. Bei einem Scheitern der aktuellen Erholung könnte der Kurs die 85.000-US-Dollar-Unterstützungszone erneut testen [3].

KI-gestützter Inhalt

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt. Alle Fakten stammen aus verifizierten Nachrichtenquellen.

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