Bitcoin als Profiteur der KI-Revolution: Warum US-Notenbanker die Volatilität ignorieren und Hedgefonds massiv aufstocken

Bitcoin als Profiteur der KI-Revolution: Warum US-Notenbanker die Volatilität ignorieren und Hedgefonds massiv aufstocken

Während Bitcoin derzeit schwächelt, sehen Experten die Kryptowährung als langfristigen Gewinner der KI-Ära. Ein Fed-Gouverneur stuft die Volatilität als systemisch unbedenklich ein, während ein prominenter Hedgefonds-Manager von einem bevorstehenden Short Squeeze überzeugt ist.

Bitcoin als Profiteur der KI-Revolution: Warum US-Notenbanker die Volatilität ignorieren und Hedgefonds massiv aufstocken

Während die Krypto-Community gebannt auf regulatorische Klarheit aus Washington wartet, zeichnet sich eine bemerkenswerte Divergenz ab: Einerseits zeigt sich die US-Notenbank Fed zunehmend entspannt gegenüber Bitcoin-Volatilität und stuft die Kryptowährung als vom traditionellen Finanzsystem entkoppelt ein. Andererseits sehen erfahrene Investoren Bitcoin als einen der großen Gewinner der KI-Revolution – trotz oder gerade wegen der aktuellen Kursschwäche. Diese scheinbar widersprüchlichen Signale könnten auf eine fundamentale Neubewertung von Bitcoin als Vermögenswert in einer durch künstliche Intelligenz transformierten Wirtschaft hindeuten.

Die Kombination aus institutioneller Gelassenheit und aggressivem Akkumulieren durch professionelle Investoren wirft die Frage auf, ob der Markt gerade eine historische Gelegenheit bietet – oder ob die regulatorische Unsicherheit eine nachhaltige Erholung verhindert.

Die Fakten

Christopher J. Waller, Gouverneur der US-Notenbank Federal Reserve, hat sich erstaunlich entspannt zu Bitcoin und den Krypto-Märkten geäußert. Bei einer Veranstaltung des Global Interdependence Center argumentierte Waller, dass digitale Assets weitgehend vom traditionellen Finanzsystem entkoppelt bleiben, selbst wenn die zugrunde liegende Technologie zunehmend in den Mainstream vordringt [2]. Seine zentrale Botschaft: "Diese Dinge sind ziemlich losgelöst von der traditionellen Finanzwelt. Man kann diese großen Crashs haben und Volumen bewegen. Der Rest von uns wacht auf und es geht uns am nächsten Tag gut" [2].

Waller betonte, dass er Krypto-Märkte nicht als Teil seiner täglichen Verantwortung bei der Zentralbank überwacht, da der Sektor noch außerhalb des Kerns des Finanzsystems stehe [2]. Die charakteristische Volatilität von Bitcoin relativierte er mit historischem Kontext: Kurse, die früher als außergewöhnlich galten, würden heute als Routine behandelt. "Vor acht Jahren hätte man gesagt, wenn Bitcoin bei 10.000 Dollar steht, oh mein Gott, das ist verrückt" [2]. Seine Einschätzung der Blockchain-Technologie selbst fiel pragmatisch aus: "Das sind einfach Technologien. Daran ist nichts Gefährliches. Es gibt nichts, wovor man Angst haben müsste" [2].

Eine ganz andere Perspektive liefert Hedgefonds-Manager Jordi Visser, der Bitcoin als langfristigen Profiteur der KI-Revolution sieht. Im Gespräch mit Podcaster Anthony Pompliano erklärte Visser, dass er "in den letzten zwei Monaten mehr Bitcoin gekauft als jemals zuvor in meinem Leben" habe, weil er von einem bevorstehenden Short Squeeze überzeugt sei [1]. Seine provokante These: "Wenn es das nächste Mal passiert, dass der BTC-Kurs über 100.000 US-Dollar steigt, wird er sich nicht mehr umkehren" [1]. Den genauen Zeitpunkt dieses Ausbruchs könne niemand vorhersagen, aber Visser will nicht "hinterherlaufen, wenn er bei 300.000 US-Dollar steht" [1].

Visser sieht Bitcoin aufgrund seiner absoluten Knappheit als einzigartigen Vermögenswert in einer durch KI explodierende Produktivitätsära. Der entscheidende Vorteil gegenüber Gold, Silber oder Tech-Aktien: Es gibt nur 21 Millionen BTC, von denen bereits 95,1 Prozent im Umlauf sind [1]. Ausgerechnet Software-basierte Geschäftsmodelle, die in den vergangenen Jahren stark performten, könnten unter Druck geraten. Als warnendes Beispiel nennt Visser OpenAI: "Sie hatten einen riesigen Vorsprung. Normalerweise gewinnt man, wenn man einen solchen Vorspruch hat und sich die Markenbekanntheit gesichert hat. Sie haben ihn in weniger als einem Jahr verloren" [1].

Die Marktlage präsentiert sich derzeit volatil: Bitcoin handelt nach einem Rückgang bis auf 60.000 US-Dollar bei etwa 69.100 US-Dollar und liegt auf Jahressicht fast 30 Prozent im Minus [1]. Währenddessen haben Gold und Silber spektakuläre Rallyes hingelegt, mit Zuwächsen von 74 Prozent respektive 161 Prozent [1]. Fed-Gouverneur Waller wies gleichzeitig auf das größte regulatorische Problem hin: fehlende Klarheit. Die erwartete Gesetzgebung aus dem Kongress scheint ins Stocken geraten zu sein, was seiner Einschätzung nach zu einem Nachlassen der Markteuphorie beigetragen hat [2].

Analyse & Einordnung

Die Aussagen von Waller sind bemerkenswert, weil sie einen Paradigmenwechsel in der Wahrnehmung von Bitcoin durch traditionelle Finanzinstitutionen signalisieren. Noch vor wenigen Jahren dominierten in Zentralbankkreisen Warnungen vor systemischen Risiken durch Kryptowährungen. Wallers Einschätzung, dass Bitcoin-Crashs das traditionelle Finanzsystem nicht gefährden, ist eine implizite Anerkennung der Resilienz beider Systeme – und könnte regulatorischen Spielraum für weitere institutionelle Adoption schaffen.

Die Visser-These von Bitcoin als KI-Profiteur verdient besondere Aufmerksamkeit. Historisch haben technologische Revolutionen tatsächlich oft zu einer Neubewertung knapper Ressourcen geführt. Während der industriellen Revolution stiegen die Preise für Land und Energie dramatisch. In einer KI-dominierten Wirtschaft, in der Software unbegrenzt reproduzierbar wird, könnte absolute digitale Knappheit – wie sie nur Bitcoin bietet – einen fundamentalen Wertanker darstellen. Die aktuelle Kursschwäche trotz "Pro-Krypto-Präsident" mag enttäuschend wirken, entspricht aber historischen Mustern: Bedeutende Bitcoin-Rallyes folgten typischerweise Phasen der Kapitulation und regulatorischer Unsicherheit.

Die ausbleibende regulatorische Klarheit aus dem US-Kongress ist ein zweischneidiges Schwert. Kurzfristig dämpft sie institutionelle Investitionsbereitschaft und erklärt die relative Schwäche gegenüber Gold und Silber. Mittelfristig könnte die Verzögerung jedoch zu robusteren Regelungen führen, die Bitcoin als eigenständige Anlageklasse etablieren, anstatt ihn in unpassende Kategorien zu zwängen. Wallers pragmatische Haltung deutet darauf hin, dass die Fed nicht vor hat, aggressive Maßnahmen gegen Bitcoin zu ergreifen – eine Form der Akzeptanz durch Nicht-Einmischung, die langfristig wichtiger sein könnte als explizite Unterstützung.

Fazit

• Ein Fed-Gouverneur stuft Bitcoin erstmals explizit als vom traditionellen Finanzsystem entkoppelt und damit systemisch unbedenklich ein – ein Paradigmenwechsel, der institutionellen Investoren regulatorische Sicherheit geben könnte

• Erfahrene Investoren wie Hedgefonds-Manager Jordi Visser akkumulieren aggressiv Bitcoin, weil sie die Kryptowährung als einzigen wirklich knappen Vermögenswert in einer durch KI geprägten Wirtschaft sehen, in der Software-Geschäftsmodelle unter Druck geraten

• Die ausbleibende regulatorische Klarheit aus dem US-Kongress dämpft kurzfristig die Kursentwicklung, könnte aber mittelfristig zu robusteren Regelungen führen, die Bitcoin als eigenständige Anlageklasse etablieren

• Die aktuelle Schwäche bei gleichzeitiger Stärke von Gold und Silber folgt historischen Mustern, bei denen traditionelle Safe Havens in Unsicherheitsphasen zunächst bevorzugt werden, bevor digitale Assets nachziehen

• Die absolute Knappheit von Bitcoin – nur 21 Millionen Einheiten, 95,1 Prozent bereits im Umlauf – unterscheidet die Kryptowährung fundamental von allen anderen Vermögenswerten und könnte in einer Produktivitätsexplosion durch KI zum entscheidenden Wertfaktor werden

KI-gestützter Inhalt

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt. Alle Fakten stammen aus verifizierten Nachrichtenquellen.

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