Bitcoin als Zahlungsmittel: BlackRock-Manager skeptisch, während Enthusiasten den Standard bereits leben
Während BlackRock-Manager Robbie Mitchnick die Eignung von Bitcoin als alltägliches Zahlungsmittel anzweifelt, praktizieren Pioniere wie Felix Billert bereits den vollständigen Bitcoin-Standard im Alltag.
Gegensätzliche Visionen für die Zukunft von Bitcoin
Die Debatte um die ursprüngliche Vision von Bitcoin als "Peer-to-Peer Electronic Cash System" erhält neue Nahrung: Während der weltweit größte Vermögensverwalter BlackRock skeptisch bleibt, leben erste Pioniere bereits heute nach dem Bitcoin-Standard – mit radikalen Konsequenzen für ihren Alltag.
BlackRock sieht Bitcoin primär als Wertspeicher
Robbie Mitchnick, Leiter des Bereichs digitale Assets bei BlackRock, äußerte sich in einem aktuellen YouTube-Interview zurückhaltend zur Verwendung von Bitcoin als tägliches Zahlungsmittel. "Unsere Kunden setzen nicht auf Bitcoin als Zahlungsmittel", stellte der BlackRock-Insider klar [1]. Die meisten Investoren würden die Kryptowährung vielmehr als Schutz vor Inflation oder als Bestandteil eines diversifizierten Portfolios betrachten.
Der Manager verwies auf erhebliche technische Hürden: "Es muss noch viel geschehen, was die Skalierung von Bitcoin, Lightning und andere Aspekte angeht, um dies zu ermöglichen" [1]. Stattdessen sieht Mitchnick größeres Potenzial bei Dollar-Stablecoins, die "eine enorme Markttauglichkeit als Zahlungsinstrument" bewiesen hätten [1].
Der von BlackRock verwaltete iShares Bitcoin Trust ETF hält derzeit fast 778.000 BTC im Gesamtwert von 65,7 Milliarden US-Dollar [1] – ein klares Signal dafür, dass institutionelle Anleger Bitcoin vorrangig als Wertanlage verstehen.
Leben im Bitcoin-Standard: Ein Selbstversuch
Ganz anders präsentiert sich die Situation bei Felix Billert, Mitgründer von wave.space. "Mein Eurokonto steht aktuell bei etwa minus 500 Euro", erklärt Billert im Gespräch mit BTC-ECHO [2]. Der Bitcoin-Enthusiast verzichtet konsequent auf Fiatwährungen und setzt stattdessen vollständig auf Bitcoin.
Billerts Ansatz geht weit über eine simple Investmentstrategie hinaus: Er lebt den Bitcoin-Standard als praktischen Selbstversuch in einer alternativen Geldordnung. Dabei nutzt er das Lightning-Netzwerk für alltägliche Transaktionen – genau jene Technologie, deren weitere Entwicklung BlackRock-Manager Mitchnick noch abwarten möchte.
Vision einer neuen Geldordnung
Billert ist überzeugt, dass Bitcoin langfristig den Euro ablösen wird. Seine Prognose: "30 bis 50 Jahre bis zur völligen Ablösung des Euro" [2]. Er argumentiert, dass immer mehr Menschen nach einer dezentralen und sicheren Währung suchen würden – Eigenschaften, die Bitcoin von Grund auf mitbringe.
Der Unterschied zwischen beiden Perspektiven könnte kaum größer sein: Während institutionelle Investoren Bitcoin als "digitales Gold" verstehen und auf Wertsteigerung setzen, praktizieren Early Adopter wie Billert bereits heute die ursprüngliche Vision Satoshi Nakamotos aus dem Bitcoin-Whitepaper.
Zwischen Vision und Realität
Die gegensätzlichen Positionen zeigen die gespaltene Wahrnehmung von Bitcoin im Jahr 2025. Einerseits dominiert das Narrativ vom Wertspeicher, das durch milliardenschwere ETF-Investments befeuert wird. Andererseits demonstrieren Pioniere, dass ein Leben im Bitcoin-Standard bereits heute möglich ist – wenn auch noch unter besonderen Voraussetzungen.
Ob sich Bitcoin als alltägliches Zahlungsmittel durchsetzen wird, bleibt abzuwarten. BlackRock-Manager Mitchnick schließt dies langfristig nicht aus: "Irgendwann ist das möglich, aber zum jetzigen Zeitpunkt ist es eher spekulativ" [1]. Felix Billert hingegen lebt bereits heute, was für viele noch Zukunftsmusik ist.
Quellen
- [1]btc-echo.de
- [2]btc-echo.de
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