Bitcoin zwischen Bärenmarkt-Ängsten und Dezember-Hoffnungen: Analysten warnen vor Bullen-Falle

Bitcoin zwischen Bärenmarkt-Ängsten und Dezember-Hoffnungen: Analysten warnen vor Bullen-Falle

Während sich Bitcoin-Investoren gespalten über eine mögliche Jahresendrallye zeigen, warnen technische Analysten vor einem deutlichen Kursrückgang. Historische Muster und Google-Suchdaten deuten auf erhöhte Marktängste hin.

Geteilte Meinungen zur Bitcoin-Entwicklung im Dezember

Die Bitcoin-Community zeigt sich unentschlossen über die weitere Kursentwicklung der weltweit wertvollsten Kryptowährung. Eine nicht-repräsentative Umfrage von BTC-ECHO mit über 6.000 Teilnehmern offenbart eine knappe Spaltung: 47 Prozent der Befragten rechnen mit einer Jahresendrallye, während 45 Prozent nicht mehr an eine Kehrtwende glauben [2].

Doch während die Hoffnungen auf steigende Kurse bestehen bleiben, mehren sich die Warnungen technischer Analysten vor einem möglichen Einbruch.

Technische Analysten sehen Bärenflagge als Warnsignal

Mehrere Marktbeobachter identifizieren ein klassisches technisches Muster, das auf weitere Kursverluste hindeutet: die sogenannte Bärenflagge. Analysten wie Mister Crypto und Caleb Franzen weisen darauf hin, dass Bitcoin problemlos in Richtung 80.000 US-Dollar fallen könnte [1].

Eine detaillierte Analyse der Bärenflagge ergibt ein technisches Abwärtsziel für Dezember von rund 77.100 US-Dollar. Dieser Wert wird berechnet, indem die Höhe des vorherigen Abwärtstrends zu einem potenziellen Durchbruchspunkt nahe der 88.000-Dollar-Unterstützung addiert wird [1].

Historische Fraktale warnen vor drastischem Absturz

Besonders alarmierend sind die Parallelen zum Jahr 2021, die mehrere Analysten ziehen. Der Analyst Leshka beobachtet, dass die aktuelle Bitcoin-Struktur den 2021er-Zyklus "exakt" widerspiegelt [1]. Das Muster besteht aus einer wiederkehrenden Doppeltop-Formation, einem scharfen Durchbruch in die Zyklusunterstützung und einer trügerischen Erholung, die letztlich eine Bullen-Falle bildete.

Im 2021er-Analogon führte diese Falle zu einem anhaltenden Rückgang, der den Bitcoin-Wert halbierte. Leshka warnt, dass Bitcoin Anfang 2026 die Region von 40.000 US-Dollar erneut testen könnte – ein Rückgang von mehr als 50 Prozent gegenüber dem aktuellen Niveau [1].

Auch Analyst Alex Wacy bestätigt dieses Abwärtsziel und verweist auf Bitcoins Rückzug von seiner mehrjährigen aufsteigenden Trendlinienwiderstand, was typischerweise zu Kursverlusten von 70 Prozent führt [1].

Google-Suchdaten signalisieren Marktangst

Ein weiterer besorgniserregender Indikator zeigt sich in den Google-Suchdaten. Die Suchanfragen nach "Bitcoin bear market" erreichten letzte Woche auf einem Fünfjahreszeitraum ihren höchsten Stand aller Zeiten [1]. Analyst AndrewBTC kommentiert: "Die Masse ist wieder verängstigt" [1].

Historisch betrachtet traten diese Ängste kurz vor Bitcoin-Marktverkäufen auf – so etwa im Mai 2021, als BTC bei 60.000 US-Dollar notierte, bevor eine Korrektur von über 50 Prozent folgte, und im Juni 2022 bei 26.000 US-Dollar, bevor Bitcoin auf den damaligen Zyklustiefstwert von rund 15.450 US-Dollar fiel [1].

AndrewBTC warnt, dass Bitcoin zwar leicht in Richtung 97.000 US-Dollar steigen könnte, dies aber nur dazu dienen würde, Bullen in die Falle zu locken. "Jeder wird denken, der Bullenmarkt ist zurück, aber das ist er nicht, und der Bärenmarkt beginnt", so der Analyst [1].

Fed-Entscheidung als Schlüsselfaktor

Ein entscheidendes Ereignis für die kurzfristige Kursentwicklung ist die diese Woche anstehende FOMC-Sitzung der US-Notenbank Federal Reserve. Am Mittwoch will die Fed über mögliche Leitzinssenkungen entscheiden [2].

Langfristig gelten niedrige Leitzinsen als positiv für risikobehaftete Anlagen wie Bitcoin, da sich Unternehmen günstiger verschulden können und mehr Liquidität zur Verfügung steht. Allerdings zeigen On-Chain-Daten, dass Bitcoin bei den letzten Fed-Zinsentscheidungen zumindest kurzfristig unter Druck geriet [2].

KI-gestützter Inhalt

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt. Alle Fakten stammen aus verifizierten Nachrichtenquellen.

Marktanalyse

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