Bitcoin schließt 2025 im Minus trotz Allzeithoch im Oktober, während der Markt auf neue Katalysatoren wartet

Bitcoin schließt 2025 im Minus trotz Allzeithoch im Oktober, während der Markt auf neue Katalysatoren wartet

Bitcoin beendete 2025 mit einem Kurs von rund 88.000 US-Dollar und damit leicht unter dem Niveau des Vorjahres, obwohl die Kryptowährung im Oktober ein Allzeithoch von etwa 125.000 US-Dollar erreichte. Die Kryptowährung bleibt nun hinter Gold und Aktien zurück, während das Jahr 2026 beginnt.

Jahresendperformance bleibt hinter Erwartungen zurück

Bitcoin beendete 2025 bei etwa 88.000 US-Dollar und schloss damit leicht unter dem Niveau des Vorjahres, trotz eines starken Jahresauftakts [1]. Die führende Kryptowährung erreichte im Oktober ein Allzeithoch von rund 125.000 US-Dollar [1], doch die Dynamik ließ im vierten Quartal deutlich nach.

Sowohl Bitcoin als auch Ether verloren im vierten Quartal mehr als 20 Prozent, da die Volatilität nach einem robusten ersten Halbjahr mit starken ETF-Zuflüssen zunahm [1]. Der Kryptowährungsmarkt erlebte 2025 insgesamt eine ruhige Phase, wobei neue Höchststände nach Erreichen schnell wieder abverkauft wurden [1].

Schwächere Performance als andere wichtige Anlageklassen

Seit Anfang November hat Bitcoin deutlich schlechter abgeschnitten als andere wichtige Anlageklassen. Gold stieg um 9 Prozent, der S&P 500 Index legte um 1 Prozent zu, während Bitcoin im gleichen Zeitraum um 20 Prozent fiel [2]. Am Mittwoch wurde Bitcoin bei rund 88.000 US-Dollar gehandelt [2].

"Die Korrelation zwischen Bitcoin & Krypto im Vergleich zu anderen wichtigen Sektoren hinkt immer noch hinterher", erklärten Analysten der Marktintelligenz-Plattform Santiment in einem X-Post am Dienstag [2]. Sie fügten jedoch hinzu, dass "es für Krypto auf dem Weg ins Jahr 2026 weiterhin die Möglichkeit geben wird, aufzuholen" [2].

Makroökonomischer Gegenwind

Der Kryptowährungsmarkt sah sich das ganze Jahr über mehreren makroökonomischen Herausforderungen gegenüber. Unsicherheit herrschte bezüglich der Zollpolitik und des Zinspfads der US-Notenbank Federal Reserve [1]. Widersprüchliche Signale über mögliche Zinsanpassungen in 2026, steigende Realzinsen und hohe Inflationserwartungen belasteten Risikoanlagen insgesamt [1].

Veränderung der Akkumulationsmuster großer Anleger

Große Kryptowährungsinhaber verlangsamten ihre Akkumulation in der zweiten Jahreshälfte 2025 laut Santiment-Daten erheblich [2]. "Die zweite Hälfte von 2025 war geprägt von aggressiver Akkumulation durch kleine Wallets, während große Wallets im Wesentlichen stabil blieben, bis zum ATH im Oktober anstiegen und dann verkauften", berichtete die Analyseplattform [2].

Langfristige Bitcoin-Inhaber haben auch zum ersten Mal seit sechs Monaten aufgehört zu verkaufen, nachdem sie ihre Positionen von 14,8 Millionen Coins Mitte Juli auf 14,3 Millionen im Dezember reduziert hatten [2]. "Historisch gesehen ist das beste Rezept dafür, dass sich ein Bärenmuster in ein bullisches verwandelt, wenn große Wallets akkumulieren und Kleinanleger verkaufen", bemerkten Santiment-Analysten [2].

Technische Indikatoren zeigen Konsolidierung

Bitcoin befindet sich in einer Konsolidierungsphase, nachdem Ende November ein wichtiger Unterstützungsbereich um die 81.000 US-Dollar-Zone erreicht wurde [3]. Die Kryptowährung zeigt derzeit Anzeichen von Unentschlossenheit, wobei der Relative Strength Index zwischen der 40-50-Zone bei 47,89 gehandelt wird [3].

Der Moving Average Convergence Divergence (MACD) hat sich im Tages-Zeitrahmen positiv entwickelt, wobei grüne Balken im Histogramm über die neutrale Linie steigen und eine erhöhte positive Dynamik bestätigen [3]. Bitcoin bleibt jedoch unter seinen 50-Tage- und 200-Tage-Simple Moving Averages, die bei 110.404 US-Dollar ein Death Cross bildeten [3].

Krypto-Analyst Michaël van de Poppe, der über 816.000 Follower auf X hat, bemerkte, dass Bitcoin derzeit den 21-Tage-Moving-Average um 88.300 US-Dollar im Tages-Chart testet, was darauf hindeutet, dass ein Schlusskurs über diesem Niveau eine nachhaltige bullische Rallye signalisieren könnte [3].

Ausblick für 2026

Der Markt bleibt vorsichtig und wartet auf neue Katalysatoren. Es wird wahrscheinlich im Jahr 2026 deutlicher werden, wie sich Liquidität, makroökonomische Daten und die Bedingungen an den Derivatemärkten entwickeln werden [1]. Daten der On-Chain-Analyseplattform Nansen zeigen, dass die Anzahl aktiver Bitcoin-Adressen in den letzten 24 Stunden um 5,51 Prozent gestiegen ist, während die Transaktionen um fast 30 Prozent zurückgingen [2].

KI-gestützter Inhalt

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt. Alle Fakten stammen aus verifizierten Nachrichtenquellen.

Marktanalyse

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