Bitcoin schließt 2025 mit Minus ab: Viertes Verlustjahr in der Geschichte trotz starker institutioneller Adoption

Bitcoin schließt 2025 mit Minus ab: Viertes Verlustjahr in der Geschichte trotz starker institutioneller Adoption

Bitcoin verlor 2025 rund 6 Prozent an Wert und verzeichnete damit das vierte negative Jahr seiner Geschichte. Trotz pro-krypto Ausrichtung der USA und rekordhoher ETF-Zuflüsse blieb die erhoffte Kursrally aus.

Enttäuschende Jahresperformance trotz neuem Allzeithoch

Das Jahr 2025 endete für Bitcoin mit einer negativen Bilanz: Die führende Kryptowährung verlor seit Jahresbeginn rund 6 Prozent an Wert, auf Euro-Basis sogar etwa 17 Prozent [1]. Damit reiht sich 2025 als viertes Verlustjahr in die Bitcoin-Geschichte ein – nach 2014, 2018 und 2022 [1].

Dabei begann das Jahr vielversprechend: Bitcoin stieg im Januar zunächst auf ein neues Allzeithoch von über 109.300 US-Dollar [1]. Zum Jahresbeginn notierte BTC bei 93.350 US-Dollar, zum Jahresende bei knapp 88.000 US-Dollar [1]. Die Jahresspanne bewegte sich zwischen einem Hoch von circa 126.300 US-Dollar und einem Tief von etwa 74.400 US-Dollar [1].

Bemerkenswert ist, dass Bitcoin 2025 die niedrigste jährliche Kursänderung in seiner Geschichte verzeichnete [1]. Zum ersten Mal seit 2014 stieg der US-amerikanische Aktienindex S&P 500 in einem Jahr, während BTC fiel [1]. Auch Gold und Silber verbuchten deutliche Zugewinne, während Bitcoin schwächelte [1].

Turbulentes Jahr mit historischem Flash-Crash

Im Frühjahr brach der Kurs um mehr als 30 Prozent ein und handelte im Tief bei circa 74.400 US-Dollar, als der durch US-Präsident Donald Trump entfachte Handelskrieg die Gesamtmärkte erschütterte [1]. Nach einer Erholung erreichte Bitcoin am 6. Oktober ein Hoch von über 126.000 US-Dollar, bevor am 10. Oktober ein Flash-Crash folgte [1].

Dieser Crash ging mit dem größten Liquidierungsevent in der Krypto-Geschichte einher: Laut Daten von Coinglass wurden Trading-Positionen in Höhe von mehr als 19 Milliarden US-Dollar ausradiert [1]. Danach entfernte sich BTC zwischenzeitlich mehr als 35 Prozent vom Allzeithoch [1].

4-Jahres-Zyklus noch intakt, aber Regelmäßigkeit gebrochen

Mit dem negativen Jahr 2025 brach eine wichtige Regelmäßigkeit, die seit 2011 Bestand hatte: Bislang folgten stets drei Jahre mit steigenden Kursen auf ein Jahr mit Kursverlusten [1]. Dennoch scheint die Zyklustheorie ihre Gültigkeit zu behalten – Bitcoin erreichte auch dieses Mal im vierten Quartal des Post-Halving-Jahres seinen vorübergehenden Höchstpunkt [1].

USA mit pro-krypto Agenda: Bitcoin-Reserve und regulatorische Fortschritte

Trotz der enttäuschenden Kursentwicklung gab es bedeutende institutionelle Fortschritte. Am 6. März unterzeichnete Donald Trump eine Executive Order zur Errichtung einer strategischen Bitcoin-Reserve sowie einer separaten "Digital Asset Stockpile" – beide bestehend aus beschlagnahmten Assets [1].

Beim ersten Krypto-Gipfel im Weißen Haus am 7. März bekräftigte Trump: "Von diesem Tag an wird Amerika die Regel befolgen, die jeder bei Bitcoin sehr gut kennt – verkaufe niemals deine Bitcoin" [1]. Er fügte hinzu, dass das Finanz- und Handelsministerium neue Wege zur budgetneutralen Akkumulation von Bitcoin-Beständen erforschen würden [1].

David Sacks, KI- und Krypto-Zar, bezeichnete die Reserve als "digitales Fort Knox für digitales Gold" und betonte, dass durch vorzeitige Bitcoin-Verkäufe in den letzten Jahren die amerikanischen Steuerzahler über 17 Milliarden US-Dollar an Gewinnen verpasst hätten [1].

Weitere positive Entwicklungen umfassten die Aufhebung der SEC-Richtlinie SAB121, die es Banken erschwert hatte, Kryptowährungen für Kunden zu verwahren, sowie die Verabschiedung des GENIUS Act, der einen rechtlichen Rahmen für US-Dollar-Stablecoins schafft [1].

Mehrere Länder folgen mit eigenen Bitcoin-Reserven

Im Windschatten der US-Entwicklungen beschäftigten sich mehrere Länder mit eigenen Bitcoin-Reserven. Luxemburgs Finanzminister Gilles Roth verkündete im Oktober, dass der EU-Mitgliedstaat 1 Prozent seines 800-Millionen-Dollar-Staatsfonds in Bitcoin-ETFs investiert habe [1]. In Amsterdam betonte Roth: "Luxemburg hodlt. Wir sind auf lange Sicht dabei" [1].

Die Tschechische Zentralbank startete im November ein Testportfolio mit digitalen Vermögenswerten im Wert von 1 Million US-Dollar, das Bitcoin, Stablecoins und tokenisierte US-Dollar-Einlagen umfasst [1]. Zentralbankchef Aleš Michl erklärte, Bitcoin könne "als dezentrale Alternative und potenzielle Diversifizierungsmöglichkeit in großen Portfolios dienen" [1].

Auch Taiwan, Kasachstan, Pakistan, Kirgistan und die Vereinigten Arabischen Emirate setzten sich mit Bitcoin-Reserven auseinander [1].

Institutionelle Adoption setzt sich fort

Die US-Bitcoin-Spot-ETFs verzeichneten mehr als 21 Milliarden US-Dollar an Zuflüssen [1]. Die Anzahl der börsennotierten Unternehmen, die Bitcoin halten, stieg von etwa 200 auf fast 1,1 Millionen [1]. Strategy, die größte Bitcoin-Treasury-Company, vergrößerte ihre Bitcoin-Bilanz um 226.097 BTC [1].

Am Montag stieß Bitcoin jedoch an der 90.000-Dollar-Marke auf starken Widerstand, was zu Liquidationen von fast 100 Millionen US-Dollar bei gehebelten Positionen führte [2]. Die starke Nachfrage nach traditionellen Absicherungen wie Gold und US-Staatsanleihen lässt Trader laut Cointelegraph an der Dynamik zweifeln, die für eine Rückkehr über 100.000 US-Dollar nötig wäre [2].

KI-gestützter Inhalt

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt. Alle Fakten stammen aus verifizierten Nachrichtenquellen.

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