Bitcoin-Community gespalten über Zeitrahmen für Quantencomputer während Netzwerke sich auf kryptografische Bedrohungen vorbereiten

Bitcoin-Community gespalten über Zeitrahmen für Quantencomputer während Netzwerke sich auf kryptografische Bedrohungen vorbereiten

Eine hitzige Debatte ist in der Kryptowährungs-Community über den Zeitpunkt ausgebrochen, wann Quantencomputer die Blockchain-Sicherheit bedrohen könnten, wobei die Schätzungen von zwei bis zwanzig Jahren reichen, während Netzwerke wie Ethereum im Stillen Schutzmaßnahmen implementieren.

Hitziger Austausch verdeutlicht Debatte über Quantenrisiko

Die Kryptowährungs-Community ist in eine zunehmend kontroverse Debatte über den Zeitrahmen und die Schwere von Quantencomputer-Bedrohungen für Blockchain-Netzwerke verwickelt, wobei prominente Persönlichkeiten stark divergierende Ansichten darüber äußern, wann – oder ob – die Technologie ein echtes Risiko für digitale Vermögenswerte darstellen wird.

Die Diskussion verschärfte sich, nachdem Blockstream-CEO Adam Back einen Risikokapitalgeber öffentlich für das kritisierte, was er als "uninformiertes Rauschen" über Quantenrisiken bezeichnete [1]. Die Kritik richtete sich gegen Aussagen zu Investitionen in quantenresistente Blockchain-Technologie und verdeutlichte die polarisierten Ansichten innerhalb der Branche.

Divergierende Zeitprognosen

Charles Edwards, Gründer von Capriole Investments, warnte, dass Quantencomputer innerhalb der nächsten zwei bis neun Jahre eine echte Bedrohung für Bitcoin darstellen könnten, sofern das Netzwerk nicht auf quantenresistente Kryptografie aufrüstet [1]. Diese kurzfristige Einschätzung steht in starkem Kontrast zu anderen Branchenperspektiven.

Ethereum-Mitgründer Vitalik Buterin hat auf Prognosemodelle verwiesen, die nahelegen, dass es eine etwa 20-prozentige Chance gibt, dass Quantencomputer, die in der Lage sind, die heutige Public-Key-Kryptografie zu knacken, vor 2030 entstehen könnten, wobei die mittlere Schätzung näher bei 2040 liegt [2]. Trotz des längeren Zeitrahmens hat Buterin argumentiert, dass selbst ein Ergebnis mit geringer Wahrscheinlichkeit eine frühzeitige Vorbereitung erfordert, wenn die Kosten eines Scheiterns hoch sind und die Zeit, die für die Migration globaler Systeme benötigt wird, in Jahren gemessen wird [2].

Investitionen und Besorgnis wachsen

Project Eleven-CEO Alex Pruden hat Investor Carter Berichten zufolge "quantum pilled", der erklärte: "Ich wurde extrem besorgt über Quantenbedrohungen für Blockchains. Ich habe Kapital hinter meine Überzeugungen gestellt, das habe ich immer" [1]. Carter nannte mehrere Punkte, warum Quantencomputer ein Risiko für Bitcoin darstellen, darunter Regierungen, die für eine Post-Quanten-Welt planen, Bitcoin selbst als "Bug Bounty" für Quantenüberlegenheit und die zunehmende Investitionssumme in Quantenfirmen [1].

Allerdings teilen nicht alle prominenten Persönlichkeiten diese Dringlichkeit. Multimillionär-Unternehmer Kevin O'Leary sagte kürzlich gegenüber Cointelegraph Magazine, dass die Nutzung von Quantencomputing zum Knacken von Bitcoins Sicherheit nicht die effektivste Verwendung der Technologie wäre, und argumentierte, sie wäre in Bereichen wie KI-gesteuerter medizinischer Forschung weitaus wertvoller [1].

Technische Verwundbarkeit erklärt

Bitcoin basiert auf elliptischer Kurvenkryptografie zur Überprüfung des Eigentums, wobei die Kontrolle über Guthaben durch einen privaten Schlüssel nachgewiesen wird, während nur der entsprechende öffentliche Schlüssel onchain offengelegt wird [2]. Theoretisch könnte ein ausreichend leistungsfähiger Quantencomputer, der Shors Algorithmus ausführt, von einem öffentlichen Schlüssel rückwärts arbeiten, um den privaten wiederherzustellen, was es einem Angreifer ermöglichen würde, Guthaben auszugeben, ohne offensichtliche Anzeichen eines Diebstahls auszulösen [2].

Ethereums proaktiver Ansatz

Während Bitcoin über Zeitrahmen debattiert, hat Ethereum deutlich gemacht, warum Quantencomputing jetzt als technisches Problem und nicht als ferne Hypothese behandelt wird [2]. Das Netzwerk hat begonnen, sich auf Quantenbedrohungen vorzubereiten, ohne öffentlich Alarm zu schlagen, und verfolgt einen maßvolleren Ansatz für die Herausforderung.

Aktueller Stand der Quantentechnologie

Quantencomputer können heute weder Bitcoin noch irgendeine größere Blockchain knacken [2]. Die Unsicherheit über Quantenrisiken beeinflusst jedoch bereits, wie verschiedene Netzwerke kommunizieren und wie Investoren diese Entscheidungen interpretieren [2]. Die Debatte scheint ebenso sehr um Vertrauen und Netzwerk-Governance zu gehen wie um die unmittelbare technische Bedrohung durch Quantencomputing.

Während die Diskussion weitergeht, steht die Kryptowährungs-Industrie vor der Herausforderung, Vorbereitung und die Vermeidung unnötiger Panik über eine Bedrohung in Einklang zu bringen, deren Zeitrahmen höchst unsicher bleibt.

KI-gestützter Inhalt

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt. Alle Fakten stammen aus verifizierten Nachrichtenquellen.

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