Bitcoin konsolidiert bei 90.000 US-Dollar – Chartmuster deutet auf weitere Korrektur hin

Der Bitcoin-Kurs stabilisiert sich nach den jüngsten Verlusten bei rund 90.000 US-Dollar. Technische Analysten warnen jedoch vor einer bärischen Flaggenformation, die weitere Kursverluste bis auf 67.000 US-Dollar signalisieren könnte.
Bitcoin verharrt in Konsolidierungsphase
Der Kryptomarkt befindet sich derzeit in einer Seitwärtsbewegung. Bitcoin verliert knapp 2 Prozent und notiert bei etwa 89.000 US-Dollar[2]. Der Gesamtmarkt korrigiert um rund 1,3 Prozent, während Altcoins Verluste zwischen einem und vereinzelt bis zu fünf Prozent verzeichnen[2].
Bei den institutionellen Investoren herrscht ebenfalls Zurückhaltung. Seit Anfang Dezember verzeichnen die Bitcoin-Spot-ETFs nur minimale Zu- und Abflüsse – die großen Geldströme bleiben aus[2]. Eine Ausnahme bilden die XRP-Spot-ETFs, die nahezu wöchentlich etwa 200 Millionen US-Dollar anziehen. Am 8. Dezember wurde mit dem Produkt von Coinshares der fünfte Ripple-ETF zugelassen[2].
Bärische Flaggenformation im Tageschart
Technische Analysten identifizieren im Bitcoin-Chart eine sogenannte Bear-Flag-Formation, die sich nach dem Rückgang von den Höchstständen bei 107.000 US-Dollar im November entwickelt hat[1]. Die jüngste Erholung wurde an der oberen Begrenzung der Flagge bei etwa 93.000 US-Dollar abgelehnt[1].
Sollte Bitcoin mit einem Tagesschlusskurs unter die untere Begrenzung bei 90.000 US-Dollar fallen, könnte dies den Weg für einen Rückgang bis zum gemessenen Kursziel der Formation bei 67.380 US-Dollar ebnen – was in etwa dem Preishoch von 2021 entspricht[1]. Dies würde einen Rückgang von 25 Prozent gegenüber dem aktuellen Kursniveau bedeuten[1].
"Indikatoren wie MACD und RSI waren extrem überverkauft, und diese Bewegung ermöglicht es ihnen, sich abzukühlen, damit wir unseren Abwärtstrend fortsetzen können", erklärte Trader Roman mit Bezug auf die Bitcoin-Konsolidierung innerhalb der Flagge[1].
Der pseudonyme Analyst Colin Talks Crypto merkte an, dass die Zone zwischen 74.000 und 77.000 US-Dollar "der wahrscheinlichste Boden" wäre, selbst wenn ein Rückgang das erwartete Ergebnis der Flaggenvalidierung sei. Er fügte hinzu: "Ich würde auch eine starke Erholung erwarten, wenn ein solches Niveau erreicht wird."[1]
Schwache Nachfrage belastet Bitcoin
Die Fähigkeit von Bitcoin, sich über das Jahreseröffnungsniveau von 93.000 US-Dollar hinaus zu bewegen, erscheint aufgrund fehlender Käufer begrenzt[1]. Der kumulative Volumen-Delta (CVD) für Bitcoin-Spot, ein Indikator der die Nettodifferenz zwischen Kauf- und Verkaufsvolumina misst, zeigt, dass die Nettokäufe an den Börsen selbst nach der jüngsten Erholung negativ bleiben[1].
Laut dem neuesten Market Impulse Report von Glassnode schwächte sich der Spot-CVD von Bitcoin innerhalb der letzten Woche von -40,8 Millionen US-Dollar auf -111,7 Millionen US-Dollar ab, "was auf einen stärkeren zugrundeliegenden Verkaufsdruck hindeutet". Glassnode fügte hinzu: "Dieser starke Rückgang signalisiert einen deutlichen Anstieg bei aggressiven Verkäufen und deutet auf eine schwächere Käuferüberzeugung sowie eine kurzfristige Tendenz zu bärischer Stimmung hin."[1]
Geldpolitik prägt Marktumfeld
Das aktuelle Marktumfeld wird maßgeblich von geldpolitischen Signalen aus Japan und den USA beeinflusst. Während die Bank of Japan mit einer möglichen Zinserhöhung im Dezember einen hawkishen Kurs andeutet und damit internationale Carry-Trades unter Druck setzt, rechnen die Märkte mit einer weiteren Zinssenkung der Fed um 25 Basispunkte[2].
Die Sorge vor einer japanischen Zinsnormalisierung sorgt jedoch global für Risk-Off-Stimmung, die besonders im Kryptomarkt spürbar ist. Viele professionelle Marktteilnehmer hatten über Jahre günstige Yen-Finanzierungen genutzt, um in risikoreichere Assets wie Bitcoin zu investieren. Mit der Aussicht auf steigende BoJ-Zinsen und einem volatilen Yen wird dieses Modell zunehmend unattraktiv[2].
Quellen
KI-gestützter Inhalt
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