Bitcoin konsolidiert bei 91.000 US-Dollar: Schlechtester November seit sieben Jahren
Bitcoin verzeichnet im November 2024 einen Rückgang von fast 17 Prozent und steuert auf den schwächsten November seit 2018 zu. Analysten erwarten eine längere Konsolidierungsphase, während Gold neue Höchststände erreicht.
Bitcoin verliert im November fast 17 Prozent
Bitcoin steht vor dem schlechtesten November seit sieben Jahren. Die führende Kryptowährung notiert aktuell bei rund 91.000 US-Dollar und verzeichnet damit einen Monatsverlust von knapp 16,9 Prozent [2]. Damit nähert sich BTC den Verlusten vom November 2019, als die Kryptowährung 17,3 Prozent einbüßte [2].
Der schwächste November in der Bitcoin-Geschichte bleibt das Jahr 2018, als die Kryptowährung während des brutalen Bärenmarktes nach dem Höhepunkt von 2017 um 36,5 Prozent abstürzte [2]. Zuletzt endete der November 2022 im negativen Bereich mit einem Minus von 16,2 Prozent [2].
Analysten erwarten zähe Konsolidierung
Nach der Korrektur auf 80.000 US-Dollar konnte sich Bitcoin zwar oberhalb der Marke von 90.000 US-Dollar stabilisieren, doch Analysten beurteilen die kurzfristigen Aussichten nüchtern. "Mit Blick auf die oberen Widerstandsbereiche und die erwarteten Kapitalzuflüsse dürfte die Decke im mittleren 90.000er-Bereich liegen", schreibt QCP Capital [1].
Glassnode identifiziert zwei unmittelbare Widerstandscluster bei 93.000 bis 96.000 US-Dollar sowie 100.000 bis 108.000 US-Dollar, in denen "in der Regel ein gewisser Widerstand seitens der jüngsten Käufer zu erwarten ist" [1]. Polymarket-Trader sehen zum Monatsende ein mögliches oberes Level von maximal 92.000 US-Dollar [1].
Auf der Unterseite rücken 80.000 bis 84.000 US-Dollar als zentrale Unterstützungszone in den Fokus [1]. Mit Blick auf den Verfall von Bitcoin-Optionen im Wert von 13,3 Milliarden US-Dollar erwarten viele Marktteilnehmer erhöhte Volatilität innerhalb dieser Spanne [1].
Kritische Marke bei 93.000 US-Dollar
Technische Analysten beobachten besonders das monatliche Schlussniveau. "Während November rot abschließen wird für Krypto, signalisiert die Kapitulation eine Gelegenheit für kluge Investoren, wieder einzusteigen", erklärte Nick Ruck, Research-Direktor bei LVRG, gegenüber Cointelegraph [2].
"Überschuldete Teilnehmer und unhaltbare Projekte wurden weitgehend ausgespült, was neuen langfristigen Haltern den Weg ebnet, sich vor einem vielversprechenden neuen Jahr zu positionieren", so Ruck weiter [2].
Analyst "CrediBull Crypto" betonte auf X: "Ein Schlusskurs über 93.000 Dollar wäre ein positives Zeichen" [2]. Ein Schlusskurs über 102.000 Dollar "wäre unglaublich bullisch, aber ich denke, wir müssen vielleicht bis zum nächsten Monat darauf warten" [2].
Historische Muster unter Beobachtung
Die aktuelle Schwäche überrascht viele Marktteilnehmer, da November historisch zu den stärksten Monaten für Bitcoin zählt. "Jedes Mal, wenn Bitcoin einen roten November hatte, endete auch der Dezember rot", warnte der Krypto-Educator Sumit Kapoor [2].
Justin d'Anethan, Research-Leiter bei Arctic Digital, führt die veränderte Dynamik auf die frühe Einführung von Spot-Bitcoin-ETFs in den USA Anfang 2024 zurück. "Ich sehe das als positiv: Es deutet auf das gefährliche 'Diesmal ist es anders' hin, da Institutionen endlich in bedeutendem Maße eingestiegen sind und das Tempo, die Breite und das Timing der Krypto-Preisbewegungen verändert haben", erklärte er gegenüber Cointelegraph [2].
Derweil steigt Gold in Richtung neuer Allzeithochs [1], während Bitcoin um seine Position kämpft. Die Frage, ob die Kryptowährung die aktuelle Goldrallye verpasst, beschäftigt zunehmend Investoren und Analysten gleichermaßen.
Quellen
KI-gestützter Inhalt
Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt. Alle Fakten stammen aus verifizierten Nachrichtenquellen.