Bitcoin-Korrektur: Experten sehen normale Marktbewegung trotz 35 Prozent Kursrückgang

Der Bitcoin-Kurs ist seit Oktober um rund 35 Prozent gefallen. Krypto-Veteran Anthony Pompliano ordnet die Korrektur als völlig normal ein und sieht den Boden möglicherweise bereits erreicht.

Erhebliche Korrektur nach Allzeithoch

Der Bitcoin-Kurs hat seit Anfang Oktober eine deutliche Korrektur durchlaufen und ist um rund 35 Prozent eingebrochen[2]. Nach einem Rücksetzer bis an die 80.000 US-Dollar konnten die Bullen den Kurs zu Wochenbeginn auf zwischenzeitlich 89.225 US-Dollar zurückführen[1]. Dies markiert die erste nennenswerte Erholung seit Aufgabe der psychologisch relevanten Chartmarke von 100.000 US-Dollar[1].

Krypto-Veteran: "Eine globale Finanzkrise alle 18 Monate"

Anthony Pompliano, bekannt für seinen "The Pomp Podcast", ordnet die aktuelle Korrektur in einen historischen Kontext ein. Der Bitcoin-Anhänger erklärt, dass Bitcoin in den letzten zehn Jahren insgesamt 21 Rückgänge von mehr als 30 Prozent verzeichnet hat, darunter sieben Korrekturen von mehr als 50 Prozent[2].

"Das ist wie eine globale Finanzkrise alle 18 Monate seit einem Jahrzehnt. Bitcoin-Hodler sind daran gewöhnt. Wer aber daran nicht gewöhnt ist, sind die Leute von der Wall Street. Sie kennen diese Volatilität nicht", so Pompliano[2]. Er betrachtet den Rückgang um 35 Prozent gegenüber dem Allzeithoch als "ziemlich gesunde Korrektur"[2].

Bodenbildung bei 82.000 US-Dollar möglich

Pompliano schätzt, dass der Boden bei 82.000 US-Dollar erreicht sein könnte, sodass nun eine längere Seitwärtsbewegung folgt, bevor der Bitcoin-Kurs dann allmählich wieder nach oben klettert[2]. Das Vorwochentief um 80.000 US-Dollar gilt nun als kritische Marke, die zwingend verteidigt werden muss[1].

In den nächsten Handelswochen ist mit anhaltend hoher Handelsvolatilität zu rechnen, wobei die Leitzinsentscheidung der US-Notenbank als entscheidender Faktor gilt[1]. Der Bitcoin-Kurs zeigt sich in den letzten Tagen stabil und bewegt sich um die 30.000-Euro-Marke[2].

Tatsächlicher Verkaufsdruck geringer als Statistiken suggerieren

Aktuell werden 35 Prozent des Bitcoin-Bestands mit Verlust gehalten, ein Niveau, das zuletzt bei einem BTC-Kurs von 27.000 US-Dollar erreicht wurde[3]. Allerdings ist das tatsächliche liquide Angebot deutlich geringer als die reinen Zahlen vermuten lassen.

Von den 19,95 Millionen im Umlauf befindlichen Bitcoin werden 3,73 Millionen BTC von öffentlichen und privaten Unternehmen, ETFs und Ländern gehalten. Schätzungsweise 3,0 bis 3,8 Millionen BTC gelten als dauerhaft verloren, was 15 bis 19 Prozent des gesamten umlaufenden Angebots entspricht[3]. Zusammen entfernen diese Faktoren etwa 33 Prozent aller Bitcoin aus dem liquiden Umlauf[3].

Institutionelle Bestände, insbesondere ETF- und Unternehmensreserven, reagieren nicht auf kurzfristige Volatilität, da sie langfristig orientierten Mandaten folgen[3]. Dies bedeutet, dass der tatsächliche Verkaufsdruck deutlich geringer ausfällt, als die Statistik zu verlustreichen Positionen zunächst nahelegt.

Ausblick auf weitere Marktentwicklung

Ob es sich bei der aktuellen Entwicklung um eine nachhaltige Bodenbildung handelt oder lediglich um eine charttechnische Gegenbewegung, bleibt abzuwarten[1]. Für erfahrene Bitcoin-Investoren stellt die aktuelle Korrektur jedoch keine Ausnahmesituation dar, sondern fügt sich in das historische Muster hoher Volatilität ein.

KI-gestützter Inhalt

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt. Alle Fakten stammen aus verifizierten Nachrichtenquellen.

Bitcoin Price Analysis and Market Correction

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