Bitcoin-Korrektur befeuert Kritik: Ökonom Hanke bezeichnet BTC als "Asset ohne Wert"

Der jüngste Kursrückgang von Bitcoin auf 87.298 US-Dollar hat erneut prominente Kritiker auf den Plan gerufen. Während Ökonom Steve Hanke die Kryptowährung als wertlos bezeichnet, verweisen Analysten auf eine normale Korrekturphase nach drei Jahren Wachstum.
Hanke attackiert Bitcoin erneut
Der renommierte Ökonom Professor Steve Hanke hat sich erneut scharf gegen Bitcoin positioniert. Nachdem der Bitcoin-Kurs von rund 90.000 US-Dollar auf aktuell 87.298 US-Dollar gefallen war, schrieb der Johns-Hopkins-Professor auf X: "Bitcoin ist ein hochspekulatives Asset ohne Wert" [1].
Es ist nicht das erste Mal, dass Hanke gegen die führende Kryptowährung wettert. Bereits im Juli hatte er Unternehmen kritisiert, die in Bitcoin investieren, und behauptet, dass Bitcoin-Treasuries kein Geschäftsmodell hätten, weil BTC keinen fundamentalen Wert habe [1].
Community widerspricht Professor
Die Reaktionen aus der Krypto-Community ließen nicht lange auf sich warten. Der Analyst Axel Adler Jr. konterte auf X: "Steve, diese Aussage ist absolut falsch" und fügte hinzu: "Bitcoin befindet sich derzeit nach drei Jahren des Wachstums in einer Korrekturphase" [1].
Adler gab dem Professor zudem einen Rat mit: "Ich fürchte, Sie werden den Zeitpunkt, an dem BTC zu einer neuen Anlageklasse wird und zu einem Schlüsselelement des globalen Finanzsystems avanciert, nicht mehr miterleben, aber Sie können heute Maßnahmen ergreifen, um dieses Ergebnis sicherzustellen, und es wird mit Sicherheit die Zukunft Ihrer Kinder prägen" [1].
Makroökonomische Unsicherheit belastet Markt
Der Kryptomarkt erlebte am Montag eine Korrektur, bei der Bitcoin die 85.000-US-Dollar-Marke testete und Ether auf 2.900 US-Dollar fiel [2]. Trader wurden risikoaverser, nachdem eine Umfrage verschlechterte Wirtschaftsbedingungen in den Vereinigten Staaten zeigte und sich die Erwartungen der Investoren bezüglich der Optionen für den nächsten US-Federal-Reserve-Vorsitzenden änderten [2].
Eine CNBC-Umfrage ergab, dass 41 Prozent der Amerikaner planen, während der Feiertage dieses Jahr weniger auszugeben, gegenüber 35 Prozent im Jahr 2024. Zusätzlich nannten 61 Prozent der Befragten Erschwinglichkeitsprobleme aufgrund stagnierender Löhne bei steigenden Preisen [2].
Leverage und AI-Bubble-Ängste
Übermäßige Hebelwirkung im Kryptomarkt bleibt ein großes Problem, wobei das Futures Open Interest bei 135 Milliarden US-Dollar steht. In den vergangenen 24 Stunden wurden gehebelte Long-Positionen im Wert von über 527 Millionen US-Dollar liquidiert [2].
Schwäche im Bereich künstliche Intelligenz hat Trader ebenfalls dazu veranlasst, ihre Cash-Positionen zu erhöhen und riskantere Asset-Klassen wie Kryptowährungen zu verlassen. Der Hedgefonds-Gigant Bridgewater Associates erklärte laut Reuters, dass die starke Abhängigkeit von Tech-Firmen von Schuldenmärkten zur Finanzierung von AI-Investitionen eine gefährliche Phase erreicht habe. "Going forward, there is a reasonable probability that we will soon find ourselves in a bubble", schrieb Bridgewaters Co-Chief Investment Officer Greg Jensen in einer Notiz [2].
Langfristige Performance trotz Kritik
Trotz der aktuellen Korrektur und anhaltender Kritik bleibt Bitcoin langfristig eines der am besten performenden Assets in der Geschichte der Menschheit. BTC hat innerhalb der letzten fünf Jahre im Durchschnitt 31 Prozent pro Jahr zugelegt [1].
Der US-Dollar-Index (DXY) fand Unterstützung bei der 98er-Marke nach vier aufeinanderfolgenden Wochen im Rückgang. Diese Stabilität deutet auf ein höheres Vertrauen in die Fähigkeit der US-Regierung hin, eine Rezession zu vermeiden, was für den Aktienmarkt unterstützend, für Kryptowährungen jedoch weniger vorteilhaft ist [2].
Quellen
KI-gestützter Inhalt
Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt. Alle Fakten stammen aus verifizierten Nachrichtenquellen.