Bitcoin könnte 2026 durch Fed-Liquidität steigen, doch Analysten sind geteilter Meinung

Bitcoin könnte 2026 durch Fed-Liquidität steigen, doch Analysten sind geteilter Meinung

Führungskräfte aus der Kryptobranche prognostizieren, dass geldpolitische Lockerungen und institutionelle Investitionen die Bitcoin-Preise im nächsten Jahr steigern könnten, während frühe Investoren vor möglichen Bärenmarkt-Bedingungen warnen.

Der Kryptowährungsmarkt sieht sich für 2026 mit widersprüchlichen Prognosen konfrontiert, wobei Branchenführer über die Entwicklung von Bitcoin uneins sind, während geldpolitische Veränderungen in den Mittelpunkt rücken.

Abra-CEO Bill Barhydt prognostiziert einen erheblichen Preisanstieg für Bitcoin und verweist auf Erwartungen substanzieller Liquiditätszuführungen durch die Federal Reserve mittels weiterer Zinssenkungen und möglicher quantitativer Lockerungsmaßnahmen. Im Gespräch mit Schwab Network merkte Barhydt an, dass die Zentralbank bereits begonnen habe, ihre eigenen Anleihen zu kaufen, was er als "quantitative Lockerung light" bezeichnet. Er erwartet, dass eine sinkende Nachfrage nach Staatsanleihen zusammen mit fallenden Zinsen günstige Bedingungen für Risikoanlagen einschließlich Kryptowährungen schaffen wird.

Barhydt verwies auch auf sich verbessernde regulatorische Rahmenbedingungen und zunehmende institutionelle Beteiligung als zusätzliche Rückenwinde für den Kryptosektor in den kommenden Jahren.

Der erfahrene Bitcoin-Investor Michael Terpin bietet jedoch eine gegensätzliche Sichtweise und prognostiziert 2026 als ein schwaches Jahr, in dem BTC möglicherweise im vierten Quartal bei etwa 60.000 Dollar seinen Tiefpunkt erreichen könnte. Terpin hob die US-Zwischenwahlen 2026 als erheblichen Risikofaktor hervor und warnte, dass alles außer einer republikanischen Kontrolle beider Kongresskammern den für digitale Vermögenswerte günstigen regulatorischen Fortschritt zum Stillstand bringen könnte.

Laut Daten der CME Group erwarten derzeit nur 14,9% der Investoren eine Zinssenkung bei der Sitzung des Federal Open Market Committee im Januar, gegenüber 23% im November.

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