Bitcoin-Crash auf Binance und Ethereum unter Verkaufsdruck durch Großinvestoren

Bitcoin-Crash auf Binance und Ethereum unter Verkaufsdruck durch Großinvestoren

Während Bitcoin auf Binance kurzzeitig um 72 Prozent abstürzte, sieht sich Ethereum erhöhtem Verkaufsdruck durch BlackRock und BitMEX-Mitgründer Arthur Hayes ausgesetzt. Die Marktvolatilität prägt die Weihnachtsfeiertage.

Bitcoin-Crash durch Liquiditätsengpass

Auf der Kryptobörse Binance ist Bitcoin während der Weihnachtsfeiertage kurzfristig auf 24.000 US-Dollar gefallen [1]. Dies entspricht einem Kursrückgang von 72 Prozent innerhalb weniger Minuten, während der offizielle Bitcoin-Kurs bei 87.700 US-Dollar lag [1].

Hintergrund des dramatischen Preissturzes ist ein Liquiditätsengpass bei Binance [1]. Aufgrund der Weihnachtsfeiertage ist das Handelsvolumen auf zentralisierten Exchanges gering, wodurch große Verkaufsorders das Orderbuch zum Absturz bringen können [1].

"Die geringe Liquidität einiger Handelspaare an mehreren Börsen hat zu starken Schwankungen geführt, was für einige Minuten zu vorübergehenden Preisverwerfungen und Arbitrage-Problemen geführt hat", erklärt Analyst Joao Wedson auf X [1].

Verdacht auf Marktmanipulation

Einige Marktbeobachter wittern Marktmanipulation [1]. Der Verdacht: Ein Shortseller hat den Kurs bewusst gecrasht, um günstige Arbitragemöglichkeiten zu erhalten [1]. Diese Theorie wird dadurch gestützt, dass der Kurs bei Binance kurz nach dem Crash wieder auf über 87.000 US-Dollar stieg [1].

Ethereum unter Verkaufsdruck

Parallel zum Bitcoin-Crash sieht sich Ethereum erheblichem Verkaufsdruck ausgesetzt. Der Ethereum-Kurs stieg in den vergangenen 24 Stunden nur marginal auf 2.940,22 US-Dollar, während das Handelsvolumen um 43 Prozent auf 12,5 Milliarden US-Dollar fiel [2].

BlackRock hat kürzlich rund 2.292 BTC (199,8 Millionen US-Dollar) und 9.976 ETH (29,23 Millionen US-Dollar) auf Coinbase Prime eingezahlt [2]. Diese Bewegung hat zu erhöhtem bearishen Druck geführt, da das Verschieben von Token auf eine Exchange häufig ein Vorbote für Verkäufe ist [2].

Hayes verkauft Ethereum für DeFi-Token

BitMEX-Mitgründer Arthur Hayes hat ebenfalls 682 ETH (2 Millionen US-Dollar) auf Binance eingezahlt [2]. In der vergangenen Woche verkaufte Hayes insgesamt 1.871 ETH (5,53 Millionen US-Dollar) und kaufte dafür ENA, PENDLE und ETHFI [2].

Hayes hatte zuvor erklärt: "We are rotating out of $ETH and into high-quality DeFi names, which we believe can outperform as fiat liquidity improves" [2].

Gegenbewegung durch größten Ethereum-Holder

Während diese Großinvestoren verkaufen, hat Tom Lee's BitMine, der größte Unternehmensinhaber von Ethereum weltweit, weitere 201 Millionen US-Dollar in Ethereum investiert [2]. Das Unternehmen hält nun rund 4,07 Millionen ETH in seiner Bilanz im Wert von etwa 11,97 Milliarden US-Dollar [2]. Der Kauf ist Teil des Unternehmensziels, 5 Prozent des gesamten ETH-Angebots zu halten, derzeit steht man bei 3,36 Prozent [2].

Technische Indikatoren zeigen Unsicherheit

Die technische Analyse zeigt ein gemischtes Bild für Ethereum. Der Relative Strength Index (RSI) bewegt sich im niedrigen bis mittleren 40er-Bereich, was auf ein Gleichgewicht hindeutet und signalisiert, dass Bären und Bullen auf diesem Niveau um die Vorherrschaft kämpfen [2].

Der Moving Average Convergence Divergence (MACD)-Indikator hat Unsicherheit in dieser Zone geschaffen, nachdem die blaue MACD-Linie die orange Signallinie nach oben durchkreuzt hat [2]. Die grünen Balken haben sich verringert, was auf eine schwache Dynamik trotz des positiven MACD-Ausblicks hinweist [2].

Falls der Ethereum-Kurs das 0,786 Fibonacci-Retracement-Level bei 2.762 US-Dollar durchbricht, liegt die nächste wichtige Unterstützung bei 2.174 US-Dollar [2]. Im bullishen Szenario könnte ETH die obere Grenze des fallenden Kanals bei 3.397 US-Dollar erreichen [2].

KI-gestützter Inhalt

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt. Alle Fakten stammen aus verifizierten Nachrichtenquellen.

Marktanalyse

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