Bitcoin-Derivate signalisieren Kapitulation während sich Q4 2026 als Boden abzeichnet

Mehrere On-Chain-Indikatoren und stark negative Funding Rates deuten darauf hin, dass Bitcoin weiterhin im Kapitulationsbereich verharrt, wobei Analysten übereinstimmend einen Marktboden zwischen Mitte 2026 und Q4 2026 erwarten, da extreme Verteilungsmuster frühere Bärenmärkte widerspiegeln.
Bitcoin-Derivate signalisieren anhaltende Kapitulation bis 2026
Bitcoins Derivatemärkte senden Warnsignale aus, die darauf hindeuten, dass die aktuelle Korrektur noch erheblich mehr Spielraum nach unten haben könnte. Mit Funding Rates, die ihre negativsten Niveaus seit Anfang 2023 erreichen, und On-Chain-Metriken, die eine extreme Verteilung durch Langzeithalter zeigen, konvergieren mehrere unabhängige Analysen zu einer beunruhigenden Zeitlinie: Ein Marktboden könnte sich erst im vierten Quartal 2026 manifestieren. Dies stellt einen fundamentalen Wandel gegenüber den optimistischen Narrativen dar, die Ende 2024 und Anfang 2025 dominierten, und positioniert das aktuelle Umfeld potenziell als Auftakt eines ausgedehnten Bärenmarktes statt als kurze Korrektur.
Das Zusammentreffen von Derivate-Positionierung, On-Chain-Kapitulationssignalen und historischer Zyklusanalyse liefert überzeugende Argumente dafür, dass sich Bitcoin-Investoren auf eine längere Phase von Abwärtsdruck und Volatilität einstellen müssen, bevor eine nachhaltige Erholung einsetzt.
Die Fakten
Bitcoin hat einen schmerzhaften Rückgang von 46% von seinem Allzeithoch von 126.000 Dollar erlebt, das am 2. Oktober 2025 erreicht wurde, wobei der Preis bis Donnerstag auf Wochentiefs nahe 65.500 Dollar fiel [1][2]. Diese Korrektur hat einen erheblichen Teil der Halter unter Wasser gedrückt und das ausgelöst, was mehrere On-Chain-Indikatoren als tiefe Kapitulation identifizieren.
Glassnodes Daten zur Netto-Positionsänderung von Langzeithaltern (LTH) zeigen, dass die von Investoren über 30 Tage gehaltenen Bitcoin am 6. Februar um 245.000 BTC zurückgingen, was ein zyklusrelatives Extrem bei der täglichen Verteilung markiert [1]. Seit diesem Datum reduziert diese Kohorte ihr Engagement durchschnittlich um 170.000 BTC, ein Muster, das Korrekturphasen in 2019 und Mitte 2021 widerspiegelt, die ausgedehnten Abwärtstrends vorausgingen [1]. CryptoQuant-Daten verstärken dieses Kapitulationsnarrativ, wobei Bitcoins MVRV Adaptive Z-Score (365-Tage-Fenster) auf -2,66 fiel, ein Niveau, das CryptoQuant-Mitarbeiter GugaOnChain als Beweis beschrieb, dass "Bitcoin hartnäckig in der Kapitulationszone verbleibt" [1].
Der Derivatemarkt zeichnet ein ebenso bärisches Bild. Bitcoins tägliche Funding Rate verharrt seit Anfang Februar in stark negativem Territorium, wobei der gleitende 7-Tage-Durchschnitt erstmals seit fast einem Jahr negativ wurde [2]. Die Funding Rate fiel kürzlich auf nahezu -0,02, was darauf hinweist, dass Leerverkäufer Long-Trader bezahlen, da bärische Positionen zunehmend überfüllt werden [2]. Krypto-Analyst Leo Ruga bemerkte, dass dies "die Art von negativer Funding Rate darstellt, die typischerweise während Bodenbildungsphasen auftritt", warnte jedoch, dass anhaltende negative Funding Rates "Erschöpfung des Verkaufsdrucks" markieren und nicht ein unmittelbares Umkehrsignal [2].
Liquiditätsmetriken fügen eine weitere Ebene der Besorgnis hinzu. Bitcoin-Forscher Axel Adler Jr. beobachtete, dass der SSR-Oszillator, der Bitcoins Stärke relativ zu Stablecoins misst, seit August 2025 größtenteils negativ geblieben ist und derzeit bei -0,15 liegt [2]. Zusätzlich hat sich die 30-Tage-Veränderung der USDT-Marktkapitalisierung von positivem Territorium Anfang Januar (+1,4 Milliarden Dollar) auf -2,87 Milliarden Dollar umgekehrt, was erhebliche Kapitalabflüsse signalisiert [2].
Basierend auf diesen Metriken sind mehrere Analysten unabhängig voneinander zu ähnlichen Projektionen für den Zeitpunkt des Bodens gelangt. Krypto-Analyst Tony Research prognostiziert, dass "BTC bei 40.000-50.000 Dollar einen Boden bilden wird, höchstwahrscheinlich zwischen Mitte September und Ende November 2026" [1]. Analyst-Kollege Titan of Crypto merkte an, dass frühere Bärenmarktzyklen in 2018 und 2022 ihre Tiefs 12 Monate nach dem Bullenmarkt-Höhepunkt erreichten, was den Boden des aktuellen Zyklus um Oktober 2026 platzieren würde [1]. On-Chain College verwies auf Bitcoins Net Realized Loss-Niveaus, die am 7. Februar 13,6 Milliarden Dollar erreichten – Niveaus, die zuletzt während des Bärenmarktes 2022 gesehen wurden – und merkte an, dass "der Höhepunkt der Verluste 2022 5 Monate vor dem tatsächlichen Bärenmarkt-Boden erreicht wurde", was auf einen Boden im Juli 2026 hindeutet [1].
Analyse und Kontext
Die Konvergenz mehrerer unabhängiger analytischer Rahmenwerke, die auf einen Boden Ende 2026 hindeuten, stellt eine bedeutende Entwicklung dar, die Bitcoin-Investoren nicht ignorieren können. Was diese Analyse besonders überzeugend macht, ist, dass sie nicht auf einer einzelnen Metrik oder Methodik basiert, sondern vielmehr auf der Ausrichtung von On-Chain-Verteilungsmustern, Derivate-Positionierung, Liquiditätsflüssen und historischer Zyklusanalyse.
Die stark negativen Funding Rates schaffen ein interessantes Paradoxon. Während überfüllte Short-Positionen theoretisch die Voraussetzung für gewaltsame Short Squeezes schaffen – bei denen schnelle Preisanstiege bärische Trader zum Schließen von Positionen zwingen und damit die Aufwärtsdynamik verstärken – macht das Fehlen ausreichender Kaufseiten-Liquidität solche Squeezes unwahrscheinlich, um nachhaltige Rallyes zu produzieren. Die anhaltend negativen Werte des SSR-Oszillators und Stablecoin-Abflüsse deuten darauf hin, dass das "trockene Pulver", das benötigt wird, um eine echte Umkehr anzutreiben, im Markt schlichtweg nicht vorhanden ist. Dies deutet darauf hin, dass alle Erholungsrallyes wahrscheinlich kurzlebige technische Erholungen sein werden, anstatt der Beginn einer neuen Bullenphase.
Historisch betrachtet haben Bitcoins schwerste Bärenmärkte ähnliche Muster von Langzeithalter-Kapitulation, anhaltenden negativen Funding Rates und Liquiditätsrückzug aufgewiesen. Der Bärenmarkt 2018 verzeichnete einen Bitcoin-Rückgang von etwa 84% vom Höhepunkt im Dezember 2017, wobei sich der Boden im Dezember 2018 bildete – ein volles Jahr später. Der Bärenmarkt 2022 folgte einer ähnlichen 12-Monats-Zeitlinie. Wenn der aktuelle Zyklus diesen historischen Präzedenzfällen folgt, würde das Allzeithoch im Oktober 2025 tatsächlich auf einen Boden im Oktober 2026 hindeuten, wobei potenzielle Kursziele im Bereich von 40.000-50.000 Dollar einen Gesamtrückgang von 60-68% darstellen würden.
Die Herausforderung für Investoren, die sich in diesem Umfeld bewegen, besteht darin, zwischen vorübergehend überverkauften Bedingungen und den frühen Stadien echter Kapitulation zu unterscheiden. Die aktuellen Daten deuten darauf hin, dass wir uns weiterhin in der letzteren Kategorie befinden, mit mehreren Quartalen potenziellen Abwärtsdrucks, bevor sich wirklich Akkumulationsbedingungen ergeben.
Wichtigste Erkenntnisse
• Bitcoins Langzeithalter verteilen auf extremen Niveaus und reduzieren ihr Engagement seit Anfang Februar durchschnittlich um 170.000 BTC, was Verteilungsmuster aus 2019 und 2021 widerspiegelt, die ausgedehnten Abwärtstrends vorausgingen
• Derivate-Funding Rates haben ihre negativsten Niveaus seit Anfang 2023 erreicht, was auf überfüllte Short-Positionen hindeutet, aber anhaltende Stablecoin-Abflüsse und negative SSR-Oszillator-Werte deuten auf unzureichende Liquidität für nachhaltige Short-Squeeze-Rallyes hin
• Mehrere unabhängige Analysten, die unterschiedliche Methodologien verwenden – historische Zyklusanalyse, On-Chain-Metriken und Muster realisierter Verluste – konvergieren bei einem Marktboden, der sich zwischen Juli und November 2026 bildet, mit potenziellen Kurszielen von 40.000-50.000 Dollar
• Der MVRV Adaptive Z-Score von -2,66 und Net Realized Losses von 13,6 Milliarden Dollar zeigen, dass Bitcoin im tiefen Kapitulationsbereich verbleibt, obwohl historische Muster darauf hindeuten, dass mehrere Monate die aktuellen Bedingungen noch vom endgültigen Boden trennen könnten
• Investoren sollten sich auf eine ausgedehnte Phase von Volatilität und potenziell weiteren Abwärtsbewegungen vorbereiten, anstatt eine unmittelbare V-förmige Erholung zu erwarten, da das Zusammentreffen von On-Chain-, Derivate- und Liquiditätsmetriken darauf hindeutet, dass die Korrektur durch 2026 erheblichen Spielraum zur Entwicklung hat
Quellen
KI-gestützter Inhalt
Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt. Alle Fakten stammen aus verifizierten Nachrichtenquellen.