Bitcoin fällt unter 84.000 US-Dollar – Markt steht vor kritischer Woche inmitten rückläufiger Stimmung

Bitcoin ist um über 7 Prozent auf unter 84.000 US-Dollar gefallen, nachdem Händler vom Thanksgiving-Wochenende zurückkehrten. Analysten warnen, dass die kommenden Handelssitzungen entscheidend dafür sein werden, ob BTC das Jahr 2025 positiv abschließen kann.
Bitcoin verzeichnet deutlichen Rückgang zum Dezemberanfang
Bitcoin war Anfang Dezember erheblichem Verkaufsdruck ausgesetzt. Der BTC/USD-Kurs fiel um über 7 Prozent und erreichte auf Bitstamp einen Stand von 83.814 US-Dollar [2], was einen der steilsten Rückgänge der letzten Wochen darstellt. Der Kursverfall ereignete sich, nachdem US-amerikanische Händler vom Thanksgiving-Feiertag zurückkehrten und auf einen Markt trafen, der von mehreren rückläufigen Faktoren belastet wird.
"Der Ausverkauf wurde durch eine Reihe rückläufiger Entwicklungen in Asien ausgelöst", vermerkte die Handelsgesellschaft QCP Capital in ihrem neuesten Marktbericht [2]. Das Unternehmen wies auf mehrere Belastungsfaktoren hin, darunter eine Zinserhöhung durch die japanische Notenbank, dünne Marktliquidität und Bedenken bezüglich möglichen Verkaufsdrucks von institutionellen Bitcoin-Haltern.
Kritische Unterstützungsniveaus im Fokus
Technische Analysten beobachten genau wichtige Unterstützungszonen, während Bitcoin Schwierigkeiten hat, seinen Halt zu bewahren. Die Kryptowährung scheiterte in den vergangenen Tagen daran, ihren 20-Tage-Exponentialzeitlichen Durchschnitt von 91.999 US-Dollar zu durchbrechen, bevor sie stark nach unten drehte [1].
Falls Bitcoin unter 80.000 US-Dollar schließt, erwarten Analysten, dass der Kurs auf 80.600 US-Dollar einbrechen könnte. Käufer dürften die Zone zwischen 80.600 und 73.777 US-Dollar verteidigen [1]. Ein Bruch unter 73.777 US-Dollar könnte jedoch Verkäufe intensivieren und Bitcoin bis auf 54.000 US-Dollar drücken [1].
Der Trader Killa beschrieb das unmittelbare Kampffeld wie folgt: "Lasst es uns einfach halten. Wir müssen über 85.200 US-Dollar halten. Darunter > bleibt die Struktur im rückläufigen Gebiet" [2].
Rückläufige technische Indikatoren häufen sich
Mehrere technische Indikatoren deuten auf anhaltende Schwäche hin. Die Coinbase-Prämie, die Preisunterschiede zwischen Coinbase und anderen Börsen misst, ist nach nur drei Tagen positiver Notierungen ins Negative gedreht [2]. Diese Verschiebung deutet auf nachlassende Nachfrage von institutionellen US-Investoren hin.
Darüber hinaus deutete der erfahrene Trader Peter Brandt an, dass Bitcoins Chart Unterstützung in der Zone unter 70.000 bis Mitte 40.000 US-Dollar zeigt [1], was auf erhebliches Abwärtsrisiko hindeutet.
Der Netzwerk-Ökonom Timothy Peterson zog Parallelen zum Bärenmarkt von 2022 und vermerkte, dass Bitcoins aktuelles Muster eine 98-prozentige Korrelation zur zweiten Hälfte von 2022 aufweist [1]. Falls sich die Geschichte wiederholt, könnte Bitcoin möglicherweise erst weit ins erste Quartal 2025 hinein einen starken Anstieg sehen [1].
Hoffnungsvolle Zeichen inmitten von Unsicherheit
Trotz der rückläufigen Stimmung sind einige positive Signale entstanden. Kryptowährungsbörsengehandelte Produkte zogen letzte Woche Mittelzuflüsse in Höhe von 1,07 Milliarden US-Dollar an und beendeten damit eine vierwöchige Verluststrähne, wie Daten von CoinShares zeigen [1]. Dies deutet darauf hin, dass institutionelle Nachfrage bei niedrigeren Kursniveaus vorhanden bleibt.
Montag markierte auch das Ende des Quantitative-Tightening-Programms der US-Notenbank, was möglicherweise Wege für Kapitalzuflüsse in risikobehaftete Vermögenswerte öffnet [2].
Der Kryptoanalyst Michaël van de Poppe bot eine konträre Sicht an und bezeichnete Bitcoin-Handel unter 90.000 US-Dollar als "massive Gelegenheit, billige Positionen zu schnappen" [2]. Er deutete an, dass Bitcoin eine Bodenbildung formiert, räumte jedoch ein, dass dieser Prozess "etwas Zeit in Anspruch nimmt, bis er abgeschlossen ist" [2].
Entscheidende Woche bevorsteht
QCP Capital betonte die Kritikalität der kommenden Handelssitzungen: "Mit sich lockernder US-Liquidität und sich verschärfenden makroökonomischen Kopfwinden aus Asien werden die nächsten Handelssitzungen entscheidend dafür sein, ob BTC das Jahr 2025 im grünen Bereich beenden kann" [2].
Das Unternehmen vermerkte, dass Bitcoins "schnelle Anpassung an Liquiditätsverschiebungen ein definierendes Merkmal" bleibt und die Empfindlichkeit der Kryptowährung gegenüber wechselnden Marktbedingungen unterstreicht [2].
Damit Bullen die Kontrolle zurückgewinnen, müssen Bitcoin-Kurse den 20-Tage-EMA durchbrechen und über diesem halten, was eine Rallye zum 50-Tage-Einfachen Gleitenden Durchschnitt von 101.438 US-Dollar ermöglichen könnte [1]. Angesichts der aktuellen Marktdynamik und technischen Schwäche erscheint diese Erholung jedoch mittelfristig herausfordernd.
Quellen
KI-gestützter Inhalt
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