Bitcoin-ETFs mit massiven Abflüssen: Marktschwäche trotz technischer Kaufsignale

Bitcoin-ETFs mit massiven Abflüssen: Marktschwäche trotz technischer Kaufsignale

US-Bitcoin-ETFs verzeichneten im November mit 3,8 Milliarden US-Dollar die höchsten Nettoabflüsse seit ihrer Einführung. Gleichzeitig signalisieren technische Indikatoren langfristige Kaufgelegenheiten.

Historische Abflüsse belasten Bitcoin-Kurs

Die US-amerikanischen Bitcoin-ETFs durchleben turbulente Zeiten: Nach einem verheerenden November mit Nettoabflüssen von 3,8 Milliarden US-Dollar – dem schlechtesten Monat seit dem Start der Produkte im Januar 2024 [1] – setzt sich der negative Trend im Dezember fort. Trotz vereinzelter positiver Tage verloren die BTC-Produkte weitere 149 Millionen US-Dollar [1].

Der Bitcoin-Kurs bewegt sich aktuell bei rund 93.950 US-Dollar und liegt damit deutlich unter dem Allzeithoch vom frühen Oktober [1]. Seit Jahresbeginn verzeichnet die Kryptowährung lediglich einen Zuwachs von einem Prozent – im Vergleich dazu legte der S&P 500 um 17 Prozent zu [1].

Fed-Zinsentscheidung als Unsicherheitsfaktor

Ein entscheidender Faktor für die weitere Kursentwicklung dürfte die anstehende Zinsentscheidung der US-Notenbank sein. Traditionell wirken niedrigere Zinsen positiv auf Bitcoin und andere Risiko-Assets [1]. Sollte die Fed jedoch überraschend von einer Leitzinssenkung absehen oder eine restriktive Haltung signalisieren, könnten weitere ETF-Abflüsse die Folge sein.

Analysten von Bitfinex warnen, dass Bitcoin gegenüber US-Aktien eine "relative Schwäche" zeige, da die Spot-Nachfrage nachlasse und Investoren sensibler auf makroökonomische Schocks reagierten [1].

Hash Ribbons signalisieren Kaufgelegenheit

Trotz der pessimistischen Marktstimmung liefern technische Indikatoren ein anderes Bild: Die sogenannten Hash Ribbons, ein historisch zuverlässiger Indikator für Miner-Performance, haben ein Kaufsignal generiert [2]. Der Indikator zeigt, dass der 30-Tage-Durchschnitt der Hashrate unter den 60-Tage-Durchschnitt gefallen ist – ein klassisches Zeichen für Miner-Kapitulation [2].

"Dies bedeutet nicht, dass Sie sich beeilen müssen" zu kaufen, kommentierte CryptoQuant-Analyst Darkfost. Der Indikator "hebt Phasen hervor, in denen Miner unter Druck stehen" [2]. Kurzfristig seien solche Perioden tendenziell bärisch, da Miner verstärkt verkaufen müssten, um Produktionskosten zu decken. Langfristig hätten diese erzwungenen Verkäufe jedoch "historisch sehr starke Akkumulationsmöglichkeiten geschaffen" [2].

Miner reduzieren Bitcoin-Bestände

Die Daten bestätigen den Verkaufsdruck: Obwohl die BTC-Reserven der Miner durch das Jahr 2025 weitgehend stabil blieben, ist seit Anfang Oktober ein anhaltender Verkaufstrend zu beobachten. Die bekannten Miner-Wallets hielten am Dienstag rund 1,8 Millionen BTC – 5.000 BTC weniger als am 10. Oktober [2].

Technische Perspektive

Aus charttechnischer Sicht bewegt sich Bitcoin zwischen zwei wichtigen Trendlinien: Der Widerstand liegt beim Jahreseröffnungskurs von 93.300 US-Dollar, der mit dem 200-Perioden-Simple-Moving-Average zusammenfällt [2]. Nach unten findet der Kurs Unterstützung in der Nachfragezone zwischen 89.000 und 90.500 US-Dollar, wo derzeit die 50- und 100-Perioden-SMAs verlaufen [2].

Die kommenden Tage dürften für Bitcoin entscheidend sein: Während institutionelle Investoren weiterhin Kapital abziehen, sehen langfristig orientierte Anleger in den aktuellen Kursniveaus möglicherweise eine historische Kaufgelegenheit.

KI-gestützter Inhalt

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt. Alle Fakten stammen aus verifizierten Nachrichtenquellen.

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