Bitcoin-ETFs verzeichnen 1,42 Milliarden Dollar wöchentliche Zuflüsse inmitten von Debatten über Markterholung

Bitcoin-ETFs verzeichnen 1,42 Milliarden Dollar wöchentliche Zuflüsse inmitten von Debatten über Markterholung

Spot-Bitcoin-ETFs zogen diese Woche netto 1,42 Milliarden Dollar an Zuflüssen an, ihre stärkste Performance seit Anfang Oktober, doch Analysten sind geteilter Meinung darüber, ob die jüngste Kursrally eine echte Erholung oder lediglich einen Bärenmarkt-Bounce signalisiert.

Starke Wochenperformance überdeckt anhaltende Unsicherheit

Spot-Bitcoin-Exchange-Traded-Funds verzeichneten in der vergangenen Woche netto 1,42 Milliarden Dollar an Zuflüssen und markierten damit ihre stärkste Wochenperformance seit Anfang Oktober, während die institutionelle Nachfrage Anzeichen einer Erholung zeigte [1][2]. Die Zuflüsse erfolgten, während der Bitcoin-Preis auf nahezu 98.000 Dollar kletterte, was einen Anstieg von mehr als 20 Prozent gegenüber seinem November-Tief darstellt [1].

Laut Daten von SoSoValue erreichten die Zuflüsse zur Wochenmitte ihren Höhepunkt, wobei der Mittwoch mit ungefähr 844 Millionen Dollar den größten Netto-Tageseinfluss verzeichnete, gefolgt von 754 Millionen Dollar am Dienstag [2]. Die Woche endete jedoch mit einem Rückgang, einschließlich eines Abflusses von 395 Millionen Dollar am Freitag [2].

Bärenmarkt-Rally oder nachhaltige Erholung?

Trotz der positiven Zufluss-Zahlen bot ein neuer Bericht von CryptoQuant eine ernüchternde Einschätzung der jüngsten Bitcoin-Kursbewegung. "Der jüngste Preisanstieg entspricht dem historischen Profil einer Bärenmarkt-Rally", heißt es in dem Bericht [1]. Eine Bärenmarkt-Rally bezeichnet eine starke Kurserholung innerhalb eines übergeordneten Abwärtstrends, die die zugrundeliegende bärische Marktstruktur nicht grundlegend verändert [1].

Die CryptoQuant-Analyse stellte fest, dass sich der Bitcoin-Preis dem 365-Tage-Durchschnitt nähert, der derzeit bei etwa 101.000 Dollar liegt, diesen aber noch nicht zurückerobert hat [1]. "Dieses Niveau hat historisch als Regimegrenze funktioniert", erklärte der Bericht und wies darauf hin, dass frühere Bärenzyklen wiederholte Zurückweisungen nahe dieser Schwelle gefolgt von erneuten Kursrückgängen zeigten [1].

Der Bericht hob auch hervor, dass sich die Nachfragebedingungen zwar leicht verbessert haben, insgesamt aber schwach bleiben [1]. "US-Spot-Indikatoren wie die Coinbase-Prämie drehten kurzzeitig ins Positive, während Bitcoin-ETFs lediglich die Netto-Verkäufe aussetzten, nachdem sie im November etwa 54.000 BTC verkauft hatten", so die Analyse [1].

Institutionelle Nachfrage zeigt erste Anzeichen einer Erholung

Vincent Liu, Chief Investment Officer bei Kronos Research, deutete an, dass das Zufluss-Muster darauf hinweist, dass Long-Only-Investoren über regulierte Kanäle wieder in den Markt einsteigen [2]. "ETF-Absorption zusammen mit Wal-Stabilisierung impliziert ein Verknappen des effektiven Angebots und ein risikofreudigeres Marktumfeld", sagte Liu gegenüber Cointelegraph [2].

Liu bemerkte, dass Onchain-Indikatoren zeigen, dass große Halter die Netto-Verkäufe im Vergleich zu Ende Dezember reduziert haben, was eine wichtige Quelle des Verteilungsdrucks lindert [2]. Er warnte jedoch, dass "dies eine frühe Phase der Verschiebung ist und keine vollständige Bestätigung" [2].

Die Bitcoin-ETFs von BlackRock, Fidelity und anderen Anbietern verwalten nun etwa 7,2 Prozent aller im Umlauf befindlichen Bitcoin, zwei Jahre nach ihrem Handelsstart [1].

Warnsignale bestehen fort

Trotz der positiven Zufluss-Daten bleiben besorgniserregende Kennzahlen bestehen. Die Bitcoin-Zuflüsse zu Kryptowährungs-Exchanges haben nach der jüngsten Rally erheblich zugenommen, wobei ein Sieben-Tage-Durchschnitt von etwa 39.000 BTC den höchsten Stand seit Ende November erreichte [1]. Dies könnte auf wachsenden Verkaufsdruck hindeuten [1].

Laut dem Bitcoin-Makro-Intelligence-Newsletter Ecoinometrics haben jüngste Spitzen bei Spot-Bitcoin-ETF-Zuflüssen eher kurzlebige Kursrückpraller als nachhaltige Aufwärtsbewegungen ausgelöst [2]. Der Newsletter argumentiert, dass Bitcoin mehrere aufeinanderfolgende Wochen starker ETF-Nachfrage benötigt, um den breiteren Trend zu verschieben, und weist darauf hin, dass die kumulativen ETF-Zuflüsse deutlich negativ bleiben [2].

Marktausblick bleibt gemischt

Ein Bericht von Binance Research bot eine optimistischere Perspektive und erwartet im neuen Jahr einen "strategischen Wendepunkt für Krypto", insbesondere hinsichtlich der Adoption für nationale und institutionelle Reservefunktionen [1]. Laut Polymarket liegt die Wahrscheinlichkeit, dass der Bitcoin-Preis im Jahr 2026 130.000 Dollar übersteigen wird, derzeit bei 42 Prozent [1].

KI-gestützter Inhalt

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt. Alle Fakten stammen aus verifizierten Nachrichtenquellen.

Marktanalyse

Artikel teilen

Verwandte Artikel