Bitcoin-ETFs verzeichnen massive Abflüsse trotz leichter Kurserholung – Texas kauft für 5 Millionen Dollar
Während sich der Bitcoin-Kurs leicht erholt, erleben US-Spot-ETFs nahezu den schlimmsten Monat ihrer Geschichte. Gleichzeitig steigt Texas mit einem ersten Investment von 5 Millionen Dollar in BlackRocks IBIT-ETF ein.
Bitcoin erholt sich moderat bei anhaltenden ETF-Abflüssen
Der Bitcoin-Kurs zeigt sich trotz massiver Abflüsse aus Exchange Traded Funds widerstandsfähig. Die Kryptowährung notiert aktuell bei rund 83.000 US-Dollar und verzeichnet damit eine Erholung von sieben bis acht Prozent gegenüber dem Wochentief von 81.600 US-Dollar vom 21. November [1].
Allerdings steht diese Kursentwicklung im Kontrast zu den dramatischen Kapitalabflüssen aus den US-amerikanischen Bitcoin-Spot-ETFs. Die kumulierten Netto-Abflüsse erreichen mit nahezu 3,6 Milliarden US-Dollar fast einen historischen Rekordwert [1].
BlackRock-ETF trägt Hauptlast der Abflüsse
Besonders auffällig ist die Entwicklung bei BlackRocks Bitcoin-ETF IBIT, der allein im November Rücknahmen in Höhe von 2,2 Milliarden US-Dollar verzeichnete. Damit ist der größte Vermögensverwalter der Welt für rund 63 Prozent aller Bitcoin-ETF-Abflüsse verantwortlich [1].
Die Marktdynamik wird nach Einschätzung von Analysten maßgeblich von makroökonomischer Unsicherheit geprägt. Widersprüchliche Signale aus der US-Notenbank führen zu anhaltendem Verkaufsdruck, obwohl Fed-Gouverneur Christopher Waller einen Zinsschnitt im Dezember befürwortet [1].
Texas steigt mit strategischem Bitcoin-Investment ein
Entgegen dem Trend der institutionellen Abflüsse setzt die texanische Regierung ein deutliches Zeichen für Bitcoin. Der US-Bundesstaat erwarb am 20. November Anteile im Wert von 5 Millionen US-Dollar an BlackRocks IBIT-ETF [2]. Lee Bratcher, Präsident des Texas Blockchain Council, bestätigte die Transaktion über die Plattform X.
Insgesamt wurden 10 Millionen US-Dollar aus allgemeinen Haushaltsmitteln für Bitcoin-Investitionen bereitgestellt [2]. Die texanische Regierung plant langfristig, Bitcoin selbst zu verwahren, nutzt aber zunächst den ETF-Weg, während die Prozesse für die Eigenverwahrung finalisiert werden [2].
Wegweisende Entwicklung für staatliche Bitcoin-Adoption
Pierre Rochard, CEO von The Bitcoin Bond Company, sieht in der Entscheidung von Texas einen bedeutenden Wandel: "In fünf Jahren sind wir von 'Regierungen werden Bitcoin verbieten' zu 'Regierungen kaufen nur kleine Mengen Bitcoin' übergegangen. Die Hyperbitcoinisierung ist geschehen, geschieht und wird weiterhin geschehen" [2].
Die rechtliche Grundlage für den Kauf schuf Gouverneur Gregg Abbot bereits im Juni, als er offiziell die Schaffung eines staatlich verwalteten Fonds zur Aufnahme von Bitcoin als langfristiges Finanzanlagegut genehmigte [2]. Laut dem ursprünglichen Gesetzentwurf sind nur Vermögenswerte mit einer Marktkapitalisierung über 500 Milliarden US-Dollar für die Reserve berechtigt – eine Schwelle, die Bitcoin erfüllt [2].
Wisconsin als Vorreiter
Texas ist allerdings nicht der erste US-Bundesstaat, der in BlackRocks Bitcoin-ETF investiert. Der Staat Wisconsin hatte bereits im Mai 2024 Anteile im Wert von fast 100 Millionen US-Dollar erworben [2].
Bei Ethereum gestaltet sich die Lage deutlich schwächer. Die zweitgrößte Kryptowährung notiert zwischen 2.900 und 2.940 US-Dollar und liegt damit zwar über den Vorwochentiefs, bleibt jedoch aufgrund erheblicher institutioneller Abflüsse und eines Monatsrückgangs von über 25 Prozent klar schwächer als Bitcoin [1].
Quellen
KI-gestützter Inhalt
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