Bitcoin-ETFs verzeichnen stärkste Zuflüsse seit über einem Monat zum Jahresstart 2026

Bitcoin-ETFs verzeichnen stärkste Zuflüsse seit über einem Monat zum Jahresstart 2026

US-amerikanische Bitcoin- und Ethereum-ETFs starteten mit kombinierten Zuflüssen von 646 Millionen US-Dollar erfolgreich ins neue Jahr. Analysten sehen darin ein Signal für die Rückkehr institutioneller Investoren nach steuerlich bedingtem Jahresendverkauf.

Krypto-ETFs mit deutlicher Trendwende

Zum Jahresauftakt 2026 verzeichneten Bitcoin- und Ethereum-ETFs einen deutlichen Stimmungsumschwung. Am ersten Handelstag des neuen Jahres flossen insgesamt 646 Millionen US-Dollar in die digitalen Anlageprodukte. Während Bitcoin-ETFs Nettozuflüsse von 471,3 Millionen US-Dollar verbuchten, legten Ethereum-ETFs um 174,5 Millionen US-Dollar zu [1].

Für Bitcoin-ETFs markierte dies den größten Zufluss seit 35 Handelstagen. Der letzte vergleichbare Wert wurde am 11. November erreicht, als 524 Millionen US-Dollar in die elf US-amerikanischen Fonds flossen [1]. Bei Ethereum-ETFs handelte es sich um den höchsten Zufluss innerhalb von 15 Handelstagen – der stärkste Wert seit dem 9. Dezember, als 177,7 Millionen US-Dollar registriert wurden [1].

Steuerliche Effekte belasten Jahresende

Die Rückkehr der Nachfrage fügt sich in ein typisches Muster rund um den Jahreswechsel ein. Viele US-amerikanische Anleger hatten Ende 2025 gezielt Tax-Loss Harvesting betrieben und Krypto-Verluste realisiert, um Kapitalerträge aus dem starken Aktienjahr steuerlich zu verrechnen – ein Effekt, der Verkaufsdruck in riskanteren Vermögenswerten verstärken kann [1].

Zusätzlich kommt im institutionellen Bereich häufig Window Dressing hinzu: Fonds reduzieren vor Stichtagen Positionen, die in der Jahresendabrechnung ungünstig erscheinen, und betonen stattdessen Gewinner. Dies kann Verlierer im Dezember zusätzlich belasten [1].

Historische Stärke im ersten Quartal

Historische Daten unterstützen die optimistische Stimmung zum Jahresbeginn. Das erste Quartal zählt zu den solideren Phasen für Bitcoin. Über mehrere Marktzyklen hinweg konnte die größte Kryptowährung im Durchschnitt ein Plus von rund 51,21 Prozent im Zeitraum von Januar bis März verzeichnen [2].

Für Ethereum fällt das Bild noch markanter aus. Das erste Quartal ist historisch gesehen das stärkste des gesamten Jahres. Im Durchschnitt konnte Ethereum im ersten Quartal um rund 77,4 Prozent zulegen und Bitcoin damit deutlich übertreffen [2]. Als möglicher Grund wird eine Kapitalrotation von Bitcoin in Altcoins genannt, da dieser Prozess historisch häufig auf eine starke Phase von Bitcoin folgt [2].

Diese Entwicklung wird häufig mit Kapitalzuflüssen zu Jahresbeginn erklärt. Neue Allokationen institutioneller Investoren, frisches Risikokapital und eine generell positive Marktstimmung nach dem Jahreswechsel haben in der Vergangenheit immer wieder als Katalysatoren gewirkt [2].

Verhaltene traditionelle Märkte

Bemerkenswert ist der Stimmungsumschwung im Krypto-Bereich auch deshalb, weil klassische Märkte zum Start ins neue Jahr bislang eher verhalten wirken. Die großen US-Indizes schlossen am 2. Januar überwiegend nur leicht im Plus, während Gold in der ersten Sitzung des Jahres schwächer tendierte [1].

In diesem Umfeld kann der Krypto-Markt an breiter Front zulegen. Die ETF-Zuflüsse liefern Marktteilnehmern ein zusätzliches Argument, dass der jahresendbedingte Verkaufsdruck abebbt und größere Akteure wieder in den Markt zurückkehren [1]. Krypto-Teilnehmer sehen diese Zuflüsse oft als Zeichen für das Interesse großer Anleger [1].

Ausblick auf 2026

Mit Blick auf das Gesamtjahr 2026 mehren sich die Faktoren, die für ein freundlicheres Marktumfeld sprechen könnten. Zentrale Belastungsthemen des Jahres 2025 haben sich zuletzt abgeschwächt. Vor allem der langanhaltende Handelskonflikt zwischen den USA und China, der über Monate hinweg sowohl traditionelle Märkte als auch den Krypto-Sektor belastete, wurde in weiten Teilen entschärft [2].

Sofern diese Themen nicht erneut eskalieren und keine neuen makroökonomischen Störfaktoren hinzukommen, könnte das Jahr 2026 ein konstruktiveres Umfeld für Risikoanlagen bieten [2].

KI-gestützter Inhalt

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt. Alle Fakten stammen aus verifizierten Nachrichtenquellen.

Marktanalyse

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