Bitcoin steht zwischen widersprüchlichen Signalen: Quantencomputer-Sorgen treffen auf historische Unterbewertung gegenüber Gold

Bitcoin steht zwischen widersprüchlichen Signalen: Quantencomputer-Sorgen treffen auf historische Unterbewertung gegenüber Gold

Die Bewertung von Bitcoin zeigt gegensätzliche Narrative: Während institutionelle Investoren Risiken durch Quantencomputer abwägen, deuten technische Indikatoren darauf hin, dass die Kryptowährung eine Rekord-Unterbewertung gegenüber Gold erreicht hat – historisch ein Vorläufer bedeutender Kursanstiege.

Institutioneller Stratege steigt wegen Quantenbedrohungen aus Bitcoin aus

Die Investmentbank Jefferies hat in der Kryptowährungs-Community für Aufsehen gesorgt, nachdem ihr langjähriger "Greed & Fear"-Stratege Christopher Wood Bitcoin aus seinem Flaggschiff-Modellportfolio eliminiert und die 10%-Allokation, die er Ende 2020 eingerichtet hatte, durch physisches Gold und Gold-Mining-Aktien ersetzt hat [1].

Laut Woods jüngstem Newsletter resultiert die Entscheidung aus wachsenden Bedenken, dass Fortschritte im Quantencomputing die langfristigen Sicherheitsmerkmale von Bitcoin gefährden könnten. Er warnte ausdrücklich davor, dass "kryptographisch relevante" Maschinen, die früher als erwartet eintreffen, es Angreifern ermöglichen könnten, private Schlüssel aus offengelegten öffentlichen Schlüsseln abzuleiten und damit potenziell die Kryptographie zu untergraben, die Bitcoin-Guthaben und Mining-Belohnungen sichert [1].

Der Stratege argumentierte, dass dieses Quantenrisiko Bitcoins Position als zuverlässiger Wertspeicher für pensionsorientierte Investoren bedrohe, und merkte an, dass die Sorge über verkürzte Quanten-Zeitrahmen unter langfristigen institutionellen Kapitalallokierern wachse [1].

Entwickler weisen unmittelbare Bedrohung zurück

Entwickler von Bitcoin-Infrastruktur haben Darstellungen von Quantencomputing als dringende Gefahr zurückgewiesen. Blockstream-CEO Adam Back hat wiederholt betont, dass das Brechen der aktuellen Signaturverfahren von Bitcoin wahrscheinlich noch 20 bis 40 Jahre entfernt sei, was dem Netzwerk reichlich Zeit biete, zu Post-Quanten-Signaturalgorithmen und verbesserten Schlüsselverwaltungspraktiken zu migrieren [1].

Forschungsergebnisse von a16z kamen ebenfalls zu dem Schluss, dass die Wahrscheinlichkeit eines "kryptographisch relevanten" Quantencomputers, der in der Lage ist, aktuelle Public-Key-Systeme zu brechen und in diesem Jahrzehnt aufzutauchen, gering bleibt. Analysten deuten darauf hin, dass Implementierungsfehler, Governance-Probleme und "jetzt ernten, später entschlüsseln"-Angriffe auf verschlüsselte Daten unmittelbarere Risiken darstellen als Angriffe auf Live-Blockchain-Signaturen [1].

Rekord-Unterbewertung gegenüber Gold signalisiert potenzielle Rallye

Während Quantenbedenken institutionelle Gespräche dominieren, präsentiert die technische Analyse ein völlig anderes Bild. Bitcoin erreichte am Freitag ein Rekordniveau der Unterbewertung gegenüber Gold, wobei der Z-Score des BTC-XAU-Verhältnisses zum ersten Mal unter minus zwei fiel, was darauf hinweist, dass Bitcoin mehr als zwei Standardabweichungen unter seiner historischen Norm im Vergleich zu Gold gehandelt wird [2].

Historisch gesehen ist solch einer extremen Unterbewertung bedeutende Bitcoin-Rallyes vorausgegangen. Ein ähnliches Signal im November 2022 ging einem BTC-Preisanstieg von etwa 150% im folgenden Jahr voraus, während ein Wert im März 2020 Gewinnen von über 1.170% vorausging [2].

"Alles deutet darauf hin, dass Bitcoin in den kommenden Monaten Gold massiv übertreffen wird", sagte Julius, der Analyst, der die BTC/Gold Power-Law-Bänder und den Z-Score-Oszillator entwickelt hat [2].

Historische Daten legen nahe, dass Bitcoins stärkste Preisexpansionen typischerweise auf Gold-Bullenmärkte folgen, wobei BTC erst dann in parabolische Phasen eintritt, nachdem Gold sich entscheidend über seinen langfristigen Trend bewegt hat. Diese Verzögerung reichte in früheren Zyklen von etwa zwei Monaten bis über einem Jahr [2]. Mehrere Analysten prognostizieren nun, dass BTC bis Jahresende 200.000 bis 300.000 US-Dollar erreichen könnte, vorausgesetzt, historische Muster halten an [2].

Bärenmarkt-Warnungen bleiben bestehen

CryptoQuant-Forschung hat Warnsignale ausgegeben und gewarnt, dass Bitcoins aktuelle Position unter seinem 365-Tage-Durchschnitt von 101.000 US-Dollar darauf hindeutet, dass die Kryptowährung trotz einer 21%igen Erholung seit den November-Tiefs im Bärenmarkt-Territorium verbleibt [3].

Die Analyseplattform zog Parallelen zu 2022, als Bitcoin um 27% fiel, nachdem er unter seinen 365-Tage-Durchschnitt gerutscht war, dann um 47% stieg und anschließend an genau diesem technischen Niveau zurückgewiesen wurde [3].

Verstärkend zu den bärischen Signalen erreichte der gesamte Bitcoin-Zufluss zu Exchanges einen Sieben-Tage-Durchschnitt von 39.000 BTC, das größte Zuflussvolumen seit dem 25. November 2025. Höhere Exchange-Zuflüsse deuten typischerweise auf eskalierenden Verkaufsdruck hin [3].

"Fundamentale und technische Indikatoren zeigen weiterhin, dass wir uns in einem Bärenmarkt befinden", schloss CryptoQuant in seinem Wochenbericht [3].

Die divergierenden Signale unterstreichen die Komplexität, vor der Bitcoin-Investoren stehen, da technologische Bedenken mit historisch bullischen technischen Setups konkurrieren und die kurzfristige Aussicht der Kryptowährung prägen.

KI-gestützter Inhalt

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt. Alle Fakten stammen aus verifizierten Nachrichtenquellen.

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