Bitcoin kämpft gegen rückläufige Nachfrage, aber die langfristige Entwicklung bleibt intakt
Bitcoin schloss die Woche mit einem Minus von knapp 8% bei 86.808 Dollar ab, während sich die Marktdynamik verschiebt und Spot-ETFs von Zuflüssen zu Abflüssen umkehren. Trotz kurzfristiger Belastungen bewahren Analysten und prominente Vertreter Zuversicht in BTC's langfristige Aussichten.
Marktkorrektur trifft Bitcoin hart
Bitcoin erlebte in der vergangenen Woche erhebliche Volatilität und schloss mit einem Minus von knapp 8% bei 86.808 Dollar ab, trotz einer bescheidenen Erholung in den letzten drei Handelstagen[1]. Die Kryptowährung ist im vergangenen Monat von seinem Allzeithoch von über 126.000 Dollar im frühen Oktober um etwa 22% gefallen[3].
Ethereum schnitt schlechter ab und korrigierte um etwa 10% auf 2.807 Dollar, während Solana mit nur einem 5%-Rückgang relative Widerstandskraft zeigte[1]. Der breitere Kryptowährungsmarktausverkauf fiel mit laufenden Korrektionen an den US-Aktienmärkten zusammen.
ETF-Nachfrage wechselt von Rückenwind zu Gegenwind
Spot-Bitcoin-ETFs, zuvor als "die herausragende Erfolgsstory dieses Zyklus" beschrieben, haben die Richtung gewechselt, wie Greg Cipolaro von NYDIG berichtet. Die Produkte sind "von einer zuverlässigen Zuflussmaschine zu einem bedeutenden Gegenwind" umgeschwenkt, was einen bedeutsamen Wechsel in der Marktdynamik markiert[2].
Cipolaro wies jedoch darauf hin, dass die Bitcoin-Dominanz während des Rückgangs weiter wächst. "Die Bitcoin-Dominanz nimmt während zyklischer Rückgänge tendenziell zu, da spekulative Vermögenswerte aggressiver abgewickelt werden und Kapital zurück in den am stärksten etablierten, liquidesten Vermögenswert des Ökosystems konsolidiert wird", erklärte er[2].
Strukturelle Nachfrageindikatoren schwächen
Digitale Asset Trusts (DATs) und Stablecoins, die zuvor erhebliche strukturelle Nachfrage nach Bitcoin bereitstellten, zeigen ebenfalls Stresszeichen. DAT-Prämien sind breit gefächert komprimiert worden, und das Stablecoin-Angebot ist zum ersten Mal in Monaten gesunken, da Anleger Liquidität aus dem Ökosystem abziehen[2].
Trotz dieser Verschiebungen betonte Cipolaro, dass kein DAT Anzeichen finanzieller Belastung gezeigt hat. "Die Hebelwirkung bleibt gering, Zinsverpflichtungen sind überschaubar, und viele DAT-Strukturen ermöglichen es den Emittenten, Dividenden- oder Kuponzahlungen bei Bedarf auszusetzen", fügte er hinzu[2].
Eric Trump sieht Kaufgelegenheit
Mitten in der Marktturbulenzen erklärte Eric Trump, Sohn des US-Präsidenten Donald Trump, Bitcoin während eines Interviews auf einer Technologiekonferenz in Florida für "das größte Vermögen unserer Zeit"[3]. Er beschrieb die aktuellen Kursniveaus als "eine großartige Zeit zum Kauf von Bitcoin".
Trump hob die Leistungsentwicklung von Bitcoin hervor und verwies darauf, dass es vor drei Jahren etwa 16.000 Dollar wert war und seitdem "unglaubliche Renditen" gebracht hat[3]. "Nennen Sie eine Anlageklasse überall, die besser rentiert hat als Kryptowährungen, die besser rentiert hat als Bitcoin im letzten Jahrzehnt", sagte er[3].
Er führte die wachsende globale Nachfrage von börsennotierten Unternehmen, wohlhabenden Familien und souveränen Staaten als Beweis für Bitcoins langfristige Wertproposition an. "Ich reise überall auf der Welt herum und jeder will Bitcoin", sagte Trump und fügte hinzu, dass Länder "von den VAE bis El Salvador und alles dazwischen" danach streben, BTC zu ihren Bilanzen hinzuzufügen[3].
Langfristige Aussichten bleiben positiv
Trotz des jüngsten Rückgangs glaubt Cipolaro von NYDIG, dass "die säkuläre Geschichte für Bitcoin intakt bleibt", und führt anhaltende institutionelle Akzeptanz, wachsendes souveränes Interesse und Bitcoins Rolle als neutraler Geldvermögenswert an[2].
"Nichts in den vergangenen Wochen ändert diese langfristige Entwicklung", sagte Cipolaro, warnte aber davor, dass "die Zyklus-Geschichte, die durch Flüsse, Hebelwirkung und reflexives Verhalten getrieben wird, sich nun viel kräftiger durchsetzt"[2].
Er riet Anlegern, "das Beste zu hoffen, aber auf das Schlimmste vorbereitet zu sein" und vermerkte, dass, wenn vergangene Zyklen ein Maßstab sind, "der Weg nach vorne wahrscheinlich uneben, emotional belastend und von plötzlichen Störungen unterbrochen sein wird"[2].
Wichtige Wirtschaftsdaten liegen vor
Investoren werden diese Woche mehrere wichtige US-Wirtschaftsindikatoren beobachten, darunter Einzelhandelsdaten, Kerninflationsraten vor der Dezember-Zinsentscheidung der US-Notenbank und BIP-Schätzungen, die alle die Richtung des Kryptomarktes beeinflussen könnten[1].
Quellen
KI-gestützter Inhalt
Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt. Alle Fakten stammen aus verifizierten Nachrichtenquellen.