Bitcoin steht historischem Long-Term Holder Ausverkauf gegenüber inmitten von KI-Disruption und Quantencomputer-Bedenken

Langfristige Bitcoin-Inhaber verkaufen in beispiellosem Ausmaß, während Analysten debattieren, ob KI-getriebene Produktivität und Knappheitsökonomie die nächste große Rallye auslösen könnten, auch wenn Quantencomputer-Bedrohungen größer erscheinen als erwartet.
Rekordverdächtige Verteilung durch Long-Term Holder
Bitcoin erlebt eine beispiellose Verkaufswelle durch langfristige Inhaber, mit Verteilungsmustern, die diesen Bullenmarkt von früheren Zyklen unterscheiden. Laut CryptoQuant-Analyse haben sowohl 2024 als auch 2025 die höchste jährliche reaktivierte Versorgung durch langfristige Inhaber in der Bitcoin-Geschichte verzeichnet [2].
Die Daten zeigen, dass nicht ausgegebene Transaktionsoutputs mit BTC, die zuvor zwei Jahre oder länger ruhend waren, seit 2024 deutlich angestiegen sind, mit Niveaus, die mit der Verteilung am Ende des Bullenmarkts 2017 konkurrieren, als Bitcoin 20.000 Dollar erreichte [2]. CryptoQuant betonte jedoch, dass "die aktuelle Wiederbelebung mit geringerem allgemeinem Marktrauschen, aber deutlich älteren Coins stattfindet" [2].
Die Untersuchungen von CryptoQuant zeigen, dass langfristige Inhaber begannen, "ihr Engagement neu zu bewerten", sobald der Bitcoin-Preis 40.000 Dollar überschritt, wobei Daten aus Anfang 2026 eine moderierte reaktivierte Versorgung im Vergleich zu den Spitzenwerten von 2024-2025 zeigen, obwohl keine vollständige Umkehr stattgefunden hat [2].
Die Knappheitsthese in einer KI-getriebenen Welt
Während Bitcoin im Jahresvergleich um 16 Prozent gefallen ist, hat der technologieorientierte NASDAQ 100 um 16 Prozent zugelegt und Nvidia ist um 26 Prozent gestiegen [1]. Der Makroanalyst Jordi Visser argumentiert jedoch, dass Bitcoins fundamentale Knappheit ihn als großen Nutznießer von KI-getriebenen Produktivitätssteigerungen positionieren könnte.
"We treten in eine Welt ein, in der [Elon Musk] von Überfluss spricht. Da will man auf Knappheit setzen", erklärte Visser in einem Gespräch mit Bitcoin-Podcaster Anthony Pompliano, dessen Treasury-Firma ProCap derzeit 5.000 BTC im Wert von etwa 447 Millionen Dollar hält [1]. Er fügte hinzu, dass "Die Dinge, die im Überfluss vorhanden sind, sind in der Regel nicht wertvoll" [1].
Pompliano charakterisierte Bitcoins absolute Knappheit als einem "schwarzen Loch" ähnelnd, das unerbittlich Kapital aus anderen Anlageklassen absorbiert [1]. Visser prognostiziert, dass Fiat-Vermögenswerte im Wesentlichen stagnieren werden, während Kapital in wirklich knappe Vermögenswerte rotiert, wobei er "Überfluss" als investierbares Thema positioniert, mit Tech-Giganten auf der Short-Seite und knappen Vermögenswerten wie Bitcoin auf der Long-Seite [1].
Visser nutzte die letzten Wochen für zusätzliche Bitcoin-Käufe und nannte es "die beste Investitionsmöglichkeit", die er je gesehen habe, mit dem Hinweis, dass Investoren derzeit etwa 800 Billionen Dollar auf Fiat-Vermögenswerte setzen gegenüber nur 2 Billionen Dollar bei Bitcoin [1].
Marktübergang und struktureller Wandel
In seinem Essay "Bitcoin's Silent IPO" interpretierte Visser Wal-Verkäufe nicht als Panik, sondern als Beweis für zunehmende Marktreife, wobei ETF-Einführungen als stiller Börsengang fungieren, der es ursprünglichen Inhabern erstmals ermöglicht, Fiat-Gewinne in beispiellosem Umfang zu realisieren [1].
CryptoQuant kam zu dem Schluss, dass "Bitcoin nicht nur einen Preiszyklus durchläuft, sondern möglicherweise einen Übergang darin, wer es hält und warum – und das Angebotsverhalten langfristiger Inhaber ist eines der klarsten On-Chain-Signale dieses Wandels" [2]. Bitcoins Underperformance gegenüber anderen großen Anlageklassen ab Q4 2025 hat eine Debatte darüber ausgelöst, ob das kommende Jahr von früheren Preiszyklen abweichen könnte [2].
Quantencomputer-Bedrohung beschleunigt sich
Inmitten der Marktdynamik stellt Quantencomputing eine aufkommende Bedrohung dar, die laut einigen Experten dringendere Aufmerksamkeit erfordert als allgemein anerkannt. Youssef El Maddarsi, Chief Business Officer von Naoris Protocol, stellte Adam Backs Behauptung in Frage, dass Bitcoin 20-40 Jahre Zeit zur Vorbereitung habe, und argumentierte, dass "die Quantenbedrohung bereits heute aktiv ist" [3].
IBM kündigte kürzlich neue Chip-Generationen an, die während 2026 einen potenziellen Quantenvorteil und bis 2029 erste fehlertolerante Systeme versprechen [3]. Vitalik Buterin erklärte auf einer Devconnect-Konferenz 2025, dass Quantencomputer elliptische-Kurven-Kryptographie vor der US-Wahl 2028 brechen könnten, und befürwortete, dass Ethereum innerhalb weniger Jahre auf quantenresistente Kryptographie umsteigt [3].
Deloitte berichtete, dass etwa 4 Millionen BTC, rund 25 Prozent des gesamten nutzbaren Angebots, in Adressen liegen, die öffentliche Schlüssel offenlegen, die anfällig für Quantenangriffe sind [3]. Forscher der Universität Kent schätzen, dass die Aktualisierung von Bitcoin auf ein quantenresistentes Kryptosystem bis zu 75 Tage Ausfallzeit erfordern könnte, möglicherweise über 300 Tage bei reduzierter Kapazität [3].
Die Europäische Kommission veröffentlichte kürzlich einen koordinierten Fahrplan, der alle Mitgliedstaaten verpflichtet, bis 2026 nationale Post-Quantenkryptographie-Strategien zu beginnen, mit Einführung in kritischer Infrastruktur bis 2030 und vollständigem Übergang bis 2035 [3].
Quellen
KI-gestützter Inhalt
Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt. Alle Fakten stammen aus verifizierten Nachrichtenquellen.