Bitcoin steht unter Druck, während sich die Marktstimmung aufgrund wirtschaftlicher Unsicherheit verschiebt

Bitcoin kämpft bei 90.000 US-Dollar, da der Liquiditätsabfluss der Federal Reserve, schwächere Wirtschaftsdaten und globale Wachstumssorgen die Risikobereitschaft der Anleger dämpfen, während die Debatte über die Kryptowährungsmarktdynamik weitergeht.
Fed-Politik und Liquiditätsengpässe bremsen Bitcoin-Rally
Die Unfähigkeit von Bitcoin, die Marke von 90.000 US-Dollar entscheidend zu durchbrechen, wird teilweise auf den Bilanzabbau der US-Notenbank während des größten Teils des Jahres 2025 zurückgeführt, eine Strategie, die darauf abzielt, den Finanzmärkten Liquidität zu entziehen [2]. Dieser Trend kehrte sich im Dezember um, als sich die Beschäftigungsdaten verschlechterten und schwächere Konsumausgaben Bedenken hinsichtlich des zukünftigen Wirtschaftswachstums aufkommen ließen [2].
Große Einzelhändler haben wirtschaftlichen Gegenwind signalisiert: Target senkte am 9. Dezember seine Gewinnprognose für das vierte Quartal und Macy's warnte am 10. Dezember, dass die Inflation die Margen während der Jahresendverkäufe belasten würde [2]. Nike meldete am 18. Dezember einen Rückgang der Quartalsumsätze, was die Aktien am Freitag um 10% fallen ließ [2]. Historisch gesehen schafft ein Rückgang der Konsumausgaben ein bärisches Umfeld für Vermögenswerte, die als risikoreicher wahrgenommen werden [2].
Unsicherheit über Zinssätze belastet den Markt
Trotz Signalen für eine Verschiebung hin zu einer weniger restriktiven Geldpolitik sind sich die Händler unsicher über die Fähigkeit der Federal Reserve, die Zinssätze im Jahr 2026 unter 3,5% zu senken [2]. Die Wahrscheinlichkeit einer Zinssenkung bei der FOMC-Sitzung am 28. Januar fiel am Freitag von 24% in der Vorwoche auf 22%, laut dem CME FedWatch Tool [2].
Ein Teil dieser Unsicherheit rührt von einem 43-tägigen Stillstand bei der US-Regierungsfinanzierung her, der die Veröffentlichung der November-Beschäftigungs- und Inflationsdaten unterbrach und die wirtschaftlichen Aussichten weiter trübte [2]. Die Nachfrage nach US-Staatsanleihen blieb fest, wobei die 10-Jahres-Rendite am Freitag bei 4,15% lag, nachdem sie Ende November kurzzeitig Niveaus unter 4% angesteuert hatte, was eine wachsende Risikoaversion unter den Händlern signalisiert [2].
Globale wirtschaftliche Sorgen erhöhen den Druck
Die schwache Nachfrage nach japanischen Staatsanleihen hat die Ansteckungsrisiken erhöht, da Japan erstmals seit 1999 mit 10-Jahres-Anleiherenditen über 2% konfrontiert ist [2]. Japan, das über das viertgrößte Bruttoinlandsprodukt der Welt verfügt und eine lokale Währung mit einer Geldbasis von 4,13 Billionen US-Dollar hat, verzeichnete im dritten Quartal einen annualisierten BIP-Rückgang von 2,3% [2]. Dies ist bemerkenswert, da Japan über ein Jahrzehnt lang negative Zinssätze beibehielt und auf Währungsabwertung zur Stimulierung der Wirtschaftstätigkeit setzte [2].
Der Kampf von Bitcoin bei 90.000 US-Dollar spiegelt laut der Analyse die Unsicherheit über das globale Wachstum und schwächere US-Arbeitsmarktdaten wider [2]. Da Anleger risikoscheuer werden, nimmt der positive Effekt niedrigerer Zinssätze und Konjunkturmaßnahmen auf risikoreiche Vermögenswerte ab [2]. Selbst wenn die Inflation wieder anzieht, wird Bitcoin daher kurzfristig wahrscheinlich nicht als alternativer Schutz dienen [2].
KI-Blasen-Warnung vom Tether-CEO
Tether-CEO Paolo Ardoino hat gewarnt, dass künstliche Intelligenz eine erhebliche Gefahr für Bitcoin darstellen könnte [1]. Seine Logik konzentriert sich auf die engen Verbindungen von Bitcoin zu den globalen Kapitalmärkten: Wenn die KI-Euphorie zusammenbricht, könnte sie Bitcoin mit nach unten ziehen [1]. Die Warnung kommt inmitten breiterer Bedenken über die Beziehung des Kryptowährungsmarktes zur Performance des Technologiesektors.
Debatte über die Altcoin-Saison
Arthur Hayes hat argumentiert, dass die Altcoin-Saison nie wirklich endete, und stattdessen angedeutet, dass die Trader einfach die Gewinnchancen verpasst haben [3]. "Oh, ich muss diese Dinge kaufen, weil das ist, was in der letzten Saison gepumpt hat", sagte Hayes und warnte, dass Krypto-Trader ihren Ansatz überdenken und darauf achten sollten, was auf dem Markt neu ist, anstatt sich auf die Geschichte zu verlassen [3].
"Dies ist eine neue Saison, neue Dinge pumpen", betonte Hayes [3]. Er verwies auf Hyperliquid als die "beste Geschichte" dieses Krypto-Zyklus bisher und stellte fest, dass es bei "zwei oder drei Dollar" startete, bevor es "bis auf 60 Dollar hochschoss" [3]. Hayes erwähnte auch Solana, das 2022 auf fast "sieben Dollar" fiel, bevor es zu Beginn dieses Jahres auf fast 300 Dollar stieg [3].
"Es gab also eine Altcoin-Saison. Sie haben nur nicht daran teilgenommen", sagte Hayes [3].
Quellen
KI-gestützter Inhalt
Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt. Alle Fakten stammen aus verifizierten Nachrichtenquellen.