Bitcoin-Prognose für 2026: CoinShares-Analyst sieht Potenzial bis 240.000 US-Dollar

Während der Bitcoin-Kurs 2025 schwächelt, prognostiziert CoinShares für 2026 Kursziele zwischen 140.000 und 240.000 US-Dollar. Doch die Branche bleibt gespalten über die weitere Entwicklung.
CoinShares bleibt trotz Marktschwäche optimistisch
Trotz der aktuellen Schwäche am Kryptomarkt zeigt sich Matthew Kimmell, Digital Asset Analyst bei CoinShares, optimistisch für die Bitcoin-Entwicklung im Jahr 2026. "Wir sind der Ansicht, dass das Potenzial von Bitcoin im Jahr 2026 weiterhin hoch bleibt, auch wenn der Weg nach oben voraussichtlich nicht linear verlaufen wird", erklärte der Analyst gegenüber BTC-ECHO [2].
Der Bitcoin-Kurs hat seit Anfang Oktober um 23 Prozent korrigiert und dürfte das Handelsjahr 2025 mit einem negativen Ergebnis beenden, sofern es zu keiner nachhaltigen Erholungsbewegung bis zur Silvesternacht kommt [2]. Die Stimmung unter Krypto-Anlegern ist entsprechend gedämpft: Der Fear & Greed Index steht mit 20 Punkten auf "extremer Angst", vergleichbar mit dem November 2022, als der FTX-Kollaps den Markt erschütterte [2].
Zwei Modelle, zwei Kursziele
CoinShares arbeitet mit zwei unterschiedlichen Prognosemodellen für die Bitcoin-Bewertung. Das konservativere, auf Adoption basierende Sparmodell impliziert bis Ende 2026 eine Bewertungsuntergrenze von rund 140.000 US-Dollar [2]. Diese Prognose basiert auf der Annahme, dass der weltweite Bitcoin-Besitz sowie spargetriebene Zuflüsse weiter zunehmen und eine dauerhafte Nachfrage aufbauen [2].
Das Top-Down-Modell des gesamten adressierbaren Marktes stützt deutlich höhere Kursszenarien. Dieses Modell geht von einer sich beschleunigenden Durchdringung verschiedener Segmente des monetären Marktes aus, darunter die globale Geldmenge, Gold, Devisenreserven sowie Unternehmensliquidität [2]. "Unter diesem weniger konservativen Ansatz könnte Bitcoin in einem günstigen Szenario im Jahr 2026 plausibel Preisniveaus im Bereich von 240.000 US-Dollar erreichen", so Kimmell [2].
Phase der Neubalancierung voraus
Bevor nennenswertes Aufwärtspotenzial realisiert werden kann, müsste der Markt aber zunächst eine Phase der Neubalancierung durchlaufen, die sich bis in das erste oder sogar das zweite Quartal erstrecken könnte [2]. Obwohl das makroökonomische Umfeld insgesamt unterstützend sei, bräuchte es für eine nachhaltige Trendwende eine Auflösung des angebotsseitigen Überhangs [2].
Kritische Stimmen aus der Branche
Nicht alle Krypto-Brancheninsider teilen den optimistischen Ausblick von CoinShares. Fidelity-Direktor Jurien Timmer befürchtet einen neuen Bitcoin-Bärenmarkt im Jahr 2026, weil die Krypto-Leitwährung "sowohl preislich als auch zeitlich einen weiteren vierjährigen Halving-Zyklus beendet haben könnte" [2]. Eine maßgebliche Unterstützung für den Bitcoin-Kurs erwartet er erst zwischen 65.000 und 75.000 US-Dollar [2].
Bitcoin versus Gold: Die Debatte geht weiter
Parallel zu den Preisprognosen diskutiert die Branche weiterhin die fundamentalen Vor- und Nachteile von Bitcoin gegenüber traditionellen Wertanlagen wie Gold. Analyst Kratter argumentiert, dass Gold unter erheblichen praktischen Einschränkungen leide: "Es ist sehr teuer, große Mengen Gold zu verschiffen und zu versichern, daher ist es eine sehr schlechte Methode, Handelsungleichgewichte auszugleichen" [1].
Golds physische Eigenschaften machten es besonders ungeeignet für Online-Finanzgeschäfte und die Wertübertragung in der digitalen Welt, da Gold nicht über das Internet verschickt werden könne [1]. Tokenisierte Gold-Produkte würden zudem Kontrahentenrisiken einführen, einschließlich der Möglichkeit, dass der Emittent mehr Gold-Token als physisches Gold in Reserve prägt oder die Rücknahme verweigert [1].
Die Frage, ob der klassische Vierjahreszyklus weiterhin intakt ist oder institutionelle Investoren einen neuen Bullrun entfachen werden, bleibt offen. "Angesichts der ungewissen Zukunft steht wohl nur eines wirklich fest: 2026 wird ein richtungsweisendes Jahr für Bitcoin", resümiert BTC-ECHO [2].
Quellen
KI-gestützter Inhalt
Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt. Alle Fakten stammen aus verifizierten Nachrichtenquellen.