Bitcoin-Prognosen spalten Analysten: Preis könnte auf 40.000 oder sogar unter 50.000 Dollar fallen

Makroanalyst Luke Gromen und Capriole-Chef Charles Edwards warnen vor erheblichen Kursverlusten für Bitcoin. Während Gromen einen Rückgang auf 40.000 Dollar bis 2026 befürchtet, prognostiziert Edwards bei ungelösten Quantencomputer-Risiken einen Absturz unter 50.000 Dollar bis 2028.
Düstere Prognosen für Bitcoin-Kurs
Der Bitcoin-Kurs, der aktuell um die Marke von 90.000 Dollar notiert [1], könnte in den kommenden Jahren erheblich unter Druck geraten. Gleich mehrere Analysten warnen vor deutlichen Kursverlusten, wobei ihre Begründungen unterschiedliche Schwerpunkte setzen.
Makroanalyst Luke Gromen hat in einem Youtube-Interview vor einem möglichen Rückgang des Bitcoin-Kurses auf rund 40.000 Dollar im Jahr 2026 gewarnt, falls sich das derzeit angespannte makroökonomische Umfeld weiter verschärft [1]. Gromen argumentiert, dass BTC zuletzt hinter Gold zurückgeblieben sei, obwohl beide Anlageklassen eigentlich von Inflation und einer Abwertung staatlicher Währungen profitieren sollten [1].
Technische Schwäche und Quantencomputer-Risiken
Zudem habe Bitcoin mehrere wichtige technische Marken unterschritten, darunter verschiedene gleitende Durchschnitte, was aus Gromens Sicht auf eine nachlassende Marktstärke hindeutet [1]. Als weiteren Belastungsfaktor nennt der Analyst die zunehmende Diskussion über Quantencomputer, die künftig in der Lage sein könnten, die verschlüsselten Transaktionen von Kryptowährungen wie Bitcoin zu knacken [1].
Charles Edwards von Capriole warnt sogar vor einem noch drastischeren Szenario. "Wenn wir bis 2028 keinen Fix implementiert haben, erwarte ich, dass Bitcoin unter 50.000 Dollar fallen wird und weiter fällt, bis es behoben ist", so Edwards [2]. Er betont, dass ein Patch-Rollout bereits 2026 erfolgen müsse [2].
Quantum-Bedrohung als Streitthema
Edwards argumentiert, dass die Bedrohung unmittelbarer sei als viele annehmen. "Wir müssen das nächstes Jahr beheben, oder auf Wiedersehen, genießt den größten Bitcoin-Bärenmarkt der Geschichte. FTX wird wie ein Spaziergang aussehen", fügte Edwards hinzu [2]. Er betont, dass Bitcoin "als erstes auf dem Quantum-Hackblock" stehen werde, da die meisten Banken und Institutionen bereits auf Post-Quantum-Verschlüsselung umstellen und betrügerische Transaktionen rückgängig gemacht oder blockiert werden können [2].
Allerdings stößt diese Einschätzung auf Kritik. Bitcoin-Bulle Michael Saylor spielte im Juli die Bedenken bezüglich Quantum Computing und dessen Auswirkungen auf Bitcoin herunter und bezeichnete sie als Marketing-Trick, um Quantum-branded Token zu pushen [2]. Bitcoin-Veteran Willy Woo schlug im letzten Monat vor, Bitcoin in einer SegWit-Wallet für etwa sieben Jahre zu halten, um die Coins bis zu einer Lösung des Quantum-Bitcoin-Problems sicher zu verwahren [2].
Technische Analyse zeigt Schwäche
Die technische Analyse unterstützt die bearishe Perspektive. Nach dem Erreichen eines Allzeithochs von etwa 126.200 Dollar im Oktober korrigierte Bitcoin innerhalb eines fallenden Kanals [3]. Der anhaltende bearishe Druck wurde durch ein Death Cross bei etwa 110.400 Dollar weiter verstärkt, als der 200-Tage Simple Moving Average (SMA) über den 50-Tage SMA kreuzte [3].
BTC hat nun den Unterstützungsbereich von 88.200 Dollar verloren, der den Preis zuvor innerhalb einer Konsolidierungszone gehalten hatte [3]. Der Relative Strength Index (RSI) unterstützt die bearishe Erzählung, wobei der RSI nun in Richtung des überverkauften Niveaus von 30 fällt und aktuell bei 40 liegt [3].
Kritik an pessimistischen Prognosen
Innerhalb der Community stößt insbesondere Gromens Einschätzung auf Kritik, da Onchain-Analysten bislang keine strukturelle Verschlechterung der Fundamentaldaten erkennen [1]. Auch Kryptographen betonen, dass ein realer Angriff durch Quantencomputer derzeit nicht als realistisch gilt [1].
Trotz der kurzfristigen Warnung bleibt Gromen langfristig positiv für BTC und verweist auf die begrenzte Verfügbarkeit von Assets wie Bitcoin und Gold in einem Umfeld steigender Staatsverschuldung [1]. Gleichzeitig zeigen die zuletzt wieder anziehenden Zuflüsse in US-Spot-Bitcoin-ETFs, dass ein Teil der Investoren weiterhin Vertrauen in die langfristige Entwicklung von Bitcoin hat [1].
Quellen
KI-gestützter Inhalt
Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt. Alle Fakten stammen aus verifizierten Nachrichtenquellen.