Bitcoin hält sich über 90.000 Dollar trotz US-Militärschlag gegen Venezuela

Bitcoin hält sich über 90.000 Dollar trotz US-Militärschlag gegen Venezuela

Der Bitcoin-Preis blieb nach US-Militäraktionen in Venezuela am Wochenende stabil bei rund 91.000 Dollar und widersetzte sich damit historischen Mustern der Kryptowährungs-Volatilität während geopolitischer Krisen.

Bitcoin zeigt Widerstandsfähigkeit inmitten geopolitischer Spannungen

Bitcoin behauptete seine Position über 90.000 Dollar am Wochenende trotz US-Militärschlägen gegen Venezuela, die zur Festnahme von Präsident Nicolás Maduro führten, und zeigte damit eine unerwartete Stabilität während einer Phase erhöhter geopolitischer Spannungen.

Die Kryptowährung stieg um 1,66% und wurde bei 91.290 Dollar gehandelt, nachdem die Angriffe am Samstagmorgen stattgefunden hatten [1], während andere Quellen Preise um 91.231 Dollar [2] und 91.500 Dollar [3] berichteten. Diese Widerstandsfähigkeit steht im Gegensatz zu Bitcoins historischer Tendenz, während geopolitischer Krisen stark zu fallen.

"Die USA haben ein Land bombardiert und dessen Anführer festgenommen, an einem Wochenende wohlgemerkt, und dennoch hat sich Bitcoin kaum bewegt", sagte Nic Puckrin, Marktanalyst und Gründer des Krypto-Medienunternehmens Coin Bureau [4].

Analysten prognostizieren keine größere Korrektur

Krypto-Analysten äußerten sich zuversichtlich, dass die Venezuela-Situation keine weitreichende Marktkorrektur auslösen würde. Michael van de Poppe, Gründer von MN Trading Capital, erklärte, er erwarte keine signifikante Bitcoin-Korrektur aufgrund des Venezuela-Angriffs und stellte fest, es handele sich um einen "geplanten und koordinierten Angriff", der "bereits hinter uns liegt" [1].

Van de Poppe argumentierte, dass die Wahrscheinlichkeit für "mehr Negativität an den Märkten" aufgrund des Ereignisses "relativ gering" bleibe [1]. Analyst Tyler Hill teilte diese Ansicht und betonte, dass der Markt typischerweise schwere Einbrüche erlebt, "wenn wir erwarten, dass sich die Dinge danach verschlechtern, was hier nicht der Fall zu sein scheint" [1].

Liquidationen und Marktaktivität

Trotz der Preisstabilität kam es zu erheblichen Liquidationen an den Kryptowährungsmärkten. Innerhalb von 24 Stunden wurden Bitcoin-Positionen mit Hebelwirkung im Wert von 60,04 Millionen Dollar liquidiert, wobei Short-Positionen 55,01 Millionen Dollar ausmachten [1]. Die Liquidationen am Gesamtmarkt erreichten etwa 145 Millionen Dollar [3].

Das Handelsvolumen sank um 45% auf 26,7 Milliarden Dollar [2], obwohl dieser Rückgang typische Handelsmuster am Wochenende widerspiegeln könnte, wenn institutionelle Investoren weniger aktiv sind.

Genesis-Day-Feierlichkeiten

Das Wochenende markierte auch Bitcoins "Genesis Day", der an das Mining des ersten Bitcoin-Blocks am 3. Januar 2009 durch den pseudonymen Schöpfer Satoshi Nakamoto erinnert [2]. Paolo Ardoino, CEO des Stablecoin-Emittenten Tether, und Sam Callahan, Direktor für Strategie und Forschung bei OranjeBTC, feierten beide den Anlass in sozialen Medien [2].

Historischer Kontext und Zukunftsaussichten

Bitcoin hat in der Vergangenheit während geopolitischer Krisen starke Rückgänge erlebt. Im Juni 2025 fiel die Kryptowährung innerhalb von 90 Minuten nach Explosionen in Teheran um 2,8% und sank von 106.042 Dollar auf 103.053 Dollar [1]. Ähnliche Volatilität trat während Spannungen zwischen Russland und der Ukraine sowie zwischen Iran und Israel auf [1].

Krypto-Analyst Shagun Makin bemerkte, dass Bitcoin bewiesen habe, trotz "geopolitischem Rauschen" "standhaft bleiben" zu können, was das Vertrauen in seine Fähigkeit stärke, Niveaus über 90.000 Dollar zu halten [1].

Einige Analysten deuteten an, dass die Sicherung der venezolanischen Ölreserven zu niedrigeren Energiekosten und reduzierter Inflation in den Vereinigten Staaten führen könnte, was möglicherweise eine lockerere Geldpolitik ermöglichen würde, die Risiko-Assets wie Bitcoin zugutekommen könnte [3].

Marktanalyst Lennaert Snyder warnte, dass eine erhöhte Volatilität auftreten könnte, wenn institutionelle Investoren nach dem Wochenende zum Handel zurückkehren, da "große Akteure" möglicherweise noch auf die geopolitischen Entwicklungen reagieren könnten, wenn die US-Märkte öffnen [4]. Bitcoin wird derzeit über seinem 21-Tage-Durchschnitt gehandelt, ein technischer Indikator, der bei Aufrechterhaltung weiteres Kurssteigerungspotenzial andeutet [4].

KI-gestützter Inhalt

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt. Alle Fakten stammen aus verifizierten Nachrichtenquellen.

Marktanalyse

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