Bitcoin-Infrastruktur reift heran, während Epoch-Bericht den Vier-Jahres-Zyklus für tot erklärt und Ledger 4-Milliarden-Dollar-Börsengang ins Auge fasst

Ein umfassender Ökosystem-Bericht von Epoch Ventures prognostiziert, dass Bitcoin bis Jahresende 150.000 Dollar erreichen wird, während die traditionelle Zyklustheorie aufgegeben wird. Gleichzeitig bereitet sich der Hardware-Wallet-Hersteller Ledger auf eine bedeutende Notierung an der New York Stock Exchange vor.
Traditionelle Marktmuster weichen allmählichem Wachstum
Die Bitcoin-Infrastrukturlandschaft erfährt einen bedeutenden Wandel, während die institutionelle Akzeptanz zunimmt und sich die Marktdynamik von historischen Mustern entfernt, so eine bedeutende neue Analyse, die zeitgleich mit Nachrichten über die Unternehmensexpansion im Sektor veröffentlicht wurde.
Epoch Ventures, eine auf Bitcoin-Infrastruktur spezialisierte Venture-Firma, veröffentlichte am 21. Januar 2026 ihren zweiten jährlichen Ökosystem-Bericht – eine 186-seitige Analyse, die kühn das Ende des traditionellen Vier-Jahres-Zyklus von Bitcoin erklärt [1]. Der Bericht prognostiziert, dass Bitcoin bis Jahresende mindestens 150.000 Dollar erreichen wird, angetrieben durch institutionelle Zuflüsse und eine Abkopplung von Aktien [1].
"Wir glauben, dass die Zyklustheorie ein Relikt der Vergangenheit ist und die Zyklen selbst wahrscheinlich nie existiert haben", heißt es in dem Bericht, der hinzufügt, dass "Bitcoin jetzt langweilig ist und allmählich wächst" [1]. Diese Einschätzung erfolgt, obwohl Bitcoin das Jahr 2025 bei 87.500 Dollar abschloss, was einen jährlichen Rückgang von 6 Prozent, aber einen Vier-Jahres-Gewinn von 84 Prozent bedeutet, der historisch gesehen zu den unteren 3 Prozent gehört [1].
Eric Yakes, ein CFA-Charterholder und Managing Partner bei Epoch Ventures, der das einflussreiche Buch "The 7th Property: Bitcoin and the Monetary Revolution" verfasste, bringt über ein Jahrzehnt Finanzexpertise in die Analyse ein [1]. Der Bericht argumentiert, dass allmähliches Wachstum "einen 'allmählich, dann plötzlich'-Moment herbeiführen wird" anstatt der zuvor beobachteten dramatischen Boom-Bust-Zyklen [1].
Unternehmensadoption erreicht neue Höhen
Die Übernahme von Bitcoin als Treasury-Asset durch Unternehmen beschleunigte sich 2025 dramatisch, wobei mehr Unternehmen Bitcoin in ihre Bilanzen aufnahmen als in jedem vorherigen Jahr [1]. Die Bitcoin-Bestände öffentlicher Unternehmen stiegen im Jahresvergleich um 82 Prozent auf 1,08 Millionen BTC, während die Anzahl der öffentlichen Unternehmen, die Bitcoin halten, im Laufe des Jahres 2025 von 69 auf über 191 wuchs [1].
Unternehmen besitzen nun mindestens 6,4 Prozent des gesamten Bitcoin-Angebots, aufgeteilt in 5,1 Prozent, die von öffentlichen Unternehmen gehalten werden, und 1,3 Prozent von privaten Unternehmen [1]. Treasury-Unternehmen erwarben im Jahr 2025 etwa 486.000 BTC, was 2,3 Prozent des gesamten Bitcoin-Angebots entspricht [1].
Epoch prognostiziert, dass Japans Metaplanet das höchste Vielfache des Nettoinventarwerts unter allen Treasury-Unternehmen mit Marktkapitalisierungen über 1 Milliarde Dollar ausweisen wird [1]. Die Firma erwartet auch, dass ein aktivistischer Investor oder ein Konkurrenzunternehmen die Liquidation eines unterdurchschnittlich abschneidenden Treasury-Unternehmens erzwingen wird, um die Diskrepanz zwischen seinem Aktienkurs und dem tatsächlichen Wert seiner Bitcoin-Bestände zu nutzen [1].
Ledger strebt 4-Milliarden-Dollar-Bewertung bei NYSE-Debüt an
In einer bedeutenden Entwicklung für Bitcoin-Infrastrukturunternehmen bereitet sich der französische Hardware-Wallet-Hersteller Ledger auf einen Börsengang an der New York Stock Exchange vor, so ein Bericht der Financial Times unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Quellen [2]. Das Unternehmen arbeitet mit Goldman Sachs, Jefferies und Barclays an der Notierung [2].
Ledger strebt eine Bewertung von über 4 Milliarden Dollar an, fast das Dreifache der etwa 1,5 Milliarden Dollar Bewertung aus der Finanzierungsrunde von 2023 [2]. Laut CEO Pascal Gauthier erreichen die Einnahmen des Unternehmens nun mehrere hundert Millionen Dollar [2]. Ironischerweise treiben zunehmende Hackerangriffe im Krypto-Sektor Nutzer dazu, ihre digitalen Vermögenswerte sicherer zu verwahren, was die Nachfrage nach Hardware-Wallets steigert [2].
Allerdings sieht sich Ledger aufgrund vergangener Sicherheitsvorfälle kritischer Prüfung ausgesetzt, darunter ein kürzliches Datenleck bei einem externen Zahlungsdienstleister, das Kundendaten offenlegte, sowie Vorfälle in den Jahren 2020 und 2023, bei denen entweder Kundendaten oder Gelder durch Hacks gefährdet wurden [2].
Der Zeitpunkt kommt, da der Krypto-Custody-Anbieter BitGo sein Debüt an der New York Stock Exchange gab, obwohl kryptobezogene Aktien zuletzt mit erheblichen Verlusten zu kämpfen hatten [2]. Die Exchange-Plattform Kraken plant ebenfalls, dieses Jahr an die Börse zu gehen, nachdem sie 500 Millionen Dollar bei einer Bewertung von 15 Milliarden Dollar eingesammelt hat [2].
Marktstimmung und regulatorischer Ausblick
Die Analyse von 356.423 Datenpunkten aus 653 Quellen im Epoch-Bericht zeigt eine zersplitterte Stimmungslandschaft, wobei "Bitcoin ist tot"-Narrative abgeschlossen sind [1]. Angst, Unsicherheit und Zweifel (FUD) bleiben bei 12-18 Prozent stabil, obwohl die Themen rotieren: Kriminalitäts- und Rechtsthemen stiegen um 277 Prozent, während Umweltbedenken um 41 Prozent zurückgingen [1].
Es besteht eine 125-Punkte-Wahrnehmungslücke zwischen Konferenzteilnehmern, die eine positive Stimmung von +90 zeigen, und Tech-Medien bei -35 [1]. Britische Medien zeigen eine Negativität von 56-64 Prozent, zwei- bis dreimal so viel wie internationale Durchschnittswerte [1].
In Bezug auf Regulierung prognostiziert Epoch, dass der vorgeschlagene Clarity Act 2026 nicht vom Kongress verabschiedet wird, erwartet jedoch, dass seine Hauptideen zur Asset-Taxonomie und regulatorischen Zuständigkeit stattdessen durch SEC-Regulierungsvorschriften oder Leitlinien vorangetrieben werden [1]. Die Firma prognostiziert auch, dass republikanische Verluste bei Zwischenwahlen neuen regulatorischen Druck auslösen könnten, der sich auf Verbraucherschutzmaßnahmen konzentriert [1].
Quellen
KI-gestützter Inhalt
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