Bitcoin-Marktanalyse: Analysten uneinig über Bärenmarkt-Szenarien bei gemischten Signalen wichtiger Indikatoren
Marktanalysten bleiben uneins darüber, ob Bitcoin einen Bärenmarkt betreten hat, während technische Indikatoren kurzfristige Erleichterung suggerieren, fundamentale Kennzahlen aber auf einen möglichen Anstieg im Jahr 2026 hindeuten.
Wachsende Debatte über Bitcoins Markttrend
Der Kryptowährungsmarkt erlebt eine intensivierte Debatte über Bitcoins aktuelle Phase, wobei prominente Analysten unterschiedliche Ansichten darüber vertreten, ob der führende digitale Vermögenswert einen Bärenmarkt betreten hat.
"Es gibt da keine Debatte, Bitcoin befindet sich in einem Bärenmarkt", erklärte Markus Thielen von 10x Research und charakterisierte die aktuelle Situation als "eine Bärenmarkt-Erholungsrally" [1]. Allerdings bot Henrik Andersson, Chief Investment Officer des Krypto-Vermögensverwalters Apollo Capital, eine differenzierte Perspektive an und räumte ein, dass zwar die Kaufkraft von Schatzkammern digitaler Vermögenswerte, die in der ersten Jahreshälfte zu sehen war, nachgelassen hat, "das bedeutet aber nicht, dass wir uns in einem Bärenmarkt befinden" [1].
Kurzfristige technische Aussichten
Trotz bearisher Stimmung identifizieren einige Technische Analysten potenzielle Erleichterung für Bitcoin-Bullen. Der Krypto-Analyst "Skew" bemerkte am Donnerstag, dass die Bedingungen "aus einer Vier-Stunden-Chart-Perspektive deutlich konstruktiver für die Bullen" aussehen, und fügte hinzu, dass "die Dynamik nach oben zeigt, wenn Käufer und der Markt hier Kraft aufbringen können" [1].
Der Analyst identifizierte Schlüsselwiderstandsniveaus und warnte, dass ein Fallen unter 88.000 US-Dollar "ein Zeichen von Schwäche und gescheitertem Momentum zum Aufwärtsfahren wäre", wobei die kritische Kampfzone zwischen 90.000 und 92.000 US-Dollar "ein initialer Bereich ist, um den sich der Markt über strukturelle Trends auseinandersetzen wird" [1].
Eingedämmte Preisvorhersagen
Der prominente Bitcoin-Bulle Tom Lee hat seine bullische Perspektive anscheinend abgeschwächt und ist von seiner früheren Vorhersage eines Bitcoin-Preises von 250.000 US-Dollar bis Ende 2025 abgewichen [2]. Der BitMine-Vorsitzende wies auf Bitcoins historisches Muster hin, Gewinne in einem engen Handelsfenster zu konzentrieren, und merkte an, dass der Vermögenswert typischerweise "seinen Zug" in nur 10 Tagen pro Jahr macht [2].
Im Jahr 2024 lieferten Bitcoins stärkste 10 Tage eine kombinierte Rendite von 52%, während die verbleibenden 355 Tage eine durchschnittliche Rendite von -15% generierten [2], was die Tendenz des Vermögenswerts zu komprimierter Volatilität und plötzlichen Preisbewegungen unterstreicht.
Weg zur Erholung: Vier Schlüsselfaktoren
Analysten haben mehrere Katalysatoren identifiziert, die Bitcoin zurück zu seinem früheren Allzeithoch von 112.000 US-Dollar treiben könnten, wobei die meisten Szenarien auf die erste Hälfte 2026 hindeuten [3].
Der potenzielle Wechsel an der Spitze der Notenbank stellt einen bedeutenden Faktor dar. Die Amtszeit von US-Fed-Chef Jerome Powell endet im Mai 2026, und Präsident Donald Trump hat eine Präferenz für einen Kandidaten angekündigt, der eine weniger restriktive Geldpolitik bevorzugt [3]. Darüber hinaus berichtete Bloomberg, dass US-Regulatoren Regeln finalisiert haben, die die Kapitalanforderungen für große Banken zum 1. Januar 2026 senken [3].
Im Bitcoin-Ökosystem könnte die Konsultation des MSCI Index darüber, ob Unternehmen ausgeschlossen werden sollen, die sich hauptsächlich auf die Akkumulation digitaler Vermögenswerte konzentrieren, die Marktdynamik beeinflussen, wobei eine endgültige Entscheidung am 15. Januar erwartet wird [3]. Passive Fonds, die mit Strategy (MSTR) verknüpft sind, repräsentieren fast 9 Milliarden US-Dollar an Marktexposition [3].
Mining-Daten signalisieren potentiellen Boden
Bitcoin-Mining-Daten könnten ein konträres Signal für eine mögliche Rallye liefern. Derzeit arbeiten Bitcoin-Miner mit einer knappen 4,9%-Marge bei einem BTC-Preis von 87.979 US-Dollar, was eine der niedrigsten Lesewerte des Zyklus darstellt [4]. Historisch gesehen haben dünne Margen als stabilisierende Kraft gedient, da ineffiziente Miner das Netzwerk verlassen, die Schwierigkeit sich anpasst und der Angebotsdr ausgelöst wird [4].
Darüber hinaus ist Bitcoins Dynamic Range Network Value to Transaction (NVT) unter seinen NVT Low-Wert von 194 gefallen und befindet sich in dem, was Analysten als die "Wertzone" des Netzwerks beschreiben [4]. Dieser Zustand tritt typischerweise spät in Korrektionen auf und hat historisch signalisiert, dass der Markt die zugrunde liegende Netzwerkaktivität unterbewerte [4].
Während Bitcoin weiterhin im hohen Bereich der 80.000er US-Dollar gehandelt wird, warten Marktteilnehmer auf klarere Richtungssignale angesichts gemischter technischer und fundamentaler Indikatoren.
Quellen
KI-gestützter Inhalt
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