Bitcoin-Markt erleidet schwere Liquidationswelle: 170.000 Trader verlieren 862 Millionen Dollar bei scharfem Ausverkauf

Der Kryptowährungsmarkt erlebte ein dramatisches Liquidationsereignis, das über 168.000 Trader weltweit betraf, während große Bitcoin-Halter, bekannt als 'Sharks', trotz bärischer Warnungen und technischer Bedenken weiter akkumulierten.
Massenliquidationen treffen Kryptowährungsmärkte
Der Kryptowährungsmarkt durchlief in den vergangenen 24 Stunden ein schweres Deleveraging-Ereignis, bei dem weltweit 168.040 Trader mit einem Gesamtvolumen von 861,96 Millionen Dollar liquidiert wurden, wie Daten von CoinGlass zeigen [2]. Long-Positionen trugen die Hauptlast der Verluste, da Bitcoin und Ethereum innerhalb kurzer Zeit starke Kursrückgänge verzeichneten [2].
Bitcoin führte die Liquidationszahlen mit etwa 358 Millionen Dollar an Zwangsschließungen an, gefolgt von Ethereum mit rund 295 Millionen Dollar [2]. Die größte Einzelliquidation ereignete sich an der Bitget-Exchange, wo eine BTCUSDT-UMCBL-Position im Wert von 13,52 Millionen Dollar automatisch geschlossen wurde [2]. Diese Liquidationen treten typischerweise auf, wenn stark gehebelte Positionen unter ihre erforderlichen Margin-Niveaus fallen, was oft selbstverstärkende Effekte erzeugt, die die Marktvolatilität verstärken [2].
Großinvestoren akkumulieren trotz Abschwungs
Trotz der Marktturbulenzen hielt Bitcoins Rückgang um etwa 30% von den Allzeithochs große Investoren nicht davon ab, ihre Positionen im Januar weiter auszubauen [1]. Entitäten, die als "Sharks" bekannt sind – Wallet-Adressen, die zwischen 100 und 1.000 BTC halten – akkumulierten Bitcoin im schnellsten Tempo seit 2013, wie Glassnode-Daten zeigen [1].
Diese Entitäten, zu denen typischerweise frühe Anwender und institutionelle Trading-Desks gehören, kauften weiter, während Bitcoin von fast 98.000 Dollar auf etwa 87.900 Dollar korrigierte [1]. Dieses Akkumulationsmuster deutet darauf hin, dass große Investoren den aktuellen Rücksetzer als strategische Kaufgelegenheit betrachten und ihr Vertrauen in Bitcoins längerfristige bullische Entwicklung bewahren [1].
Historisch betrachtet gingen ähnliche Anstiege der Shark-Akkumulation bedeutenden Rallyes voraus, darunter ein Kursgewinn von etwa 160% innerhalb eines Jahres und die Bewegung Mitte 2024, die Bitcoin von etwa 54.000 Dollar auf über 116.000 Dollar steigen sah [1].
Technische Indikatoren signalisieren anhaltende Schwäche
Über die Liquidationszahlen hinaus häufen sich technische Warnsignale im gesamten Markt. Eine Analyse von Alphractal zeigt, dass die Mehrheit der Altcoins derzeit mit einem täglichen Relative Strength Index (RSI) unter 50 handelt [2]. Ein RSI unter diesem Schwellenwert weist auf anhaltenden Verkaufsdruck hin [2]. Gleichzeitig hat sich das Verhältnis von Liquidationen zu Open Interest erhöht – ein charakteristisches Merkmal von Umfeldern, in denen Positionen zwangsweise aufgelöst werden [2].
Einige Analysten warnen vor weiterem Abwärtspotenzial. Der Chartist Lofty prognostizierte, dass Bitcoin im Februar auf 35.000 Dollar fallen könnte, und verwies auf eine "perfekte Bullenfalle", nachdem Bitcoin es versäumt hatte, Niveaus über der oberen Grenze seines steigenden Kanals zu halten [1]. Er zog Vergleiche zu Bitcoins Double-Top-Muster von 2021, bei dem aufeinanderfolgende Ausbruchsversuche späte Käufer in die Falle lockten, bevor ein scharfer, mehrmonatiger Ausverkauf folgte [1].
Allerdings haben mehrere prominente Kryptowährungsunternehmen solche bärischen Szenarien in Frage gestellt und argumentiert, dass Bitcoins traditioneller Vier-Jahres-Zyklus nicht mehr anwendbar sei [1]. Grayscale Investments prognostizierte, dass Bitcoin aufgrund institutioneller Adoption in der ersten Hälfte von 2026 ein neues Rekordhoch erreichen würde, während Bitwise vorhersagte, dass 2026 ein "Aufwärtsjahr" für Bitcoin sein würde [1].
Makroökonomischer Druck verstärkt Marktunsicherheit
Der Kryptowährungsabschwung fällt mit umfassenderen makroökonomischen Bedenken zusammen. Auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos warnte Christine Lagarde, Präsidentin der Europäischen Zentralbank, vor den Folgen neuer US-Zolldrohungen [2]. Sie merkte an, dass die resultierende Unsicherheit schädlicher sei als die Zölle selbst, da Unternehmen und Investoren kritische Entscheidungen verzögern [2]. Solche Entwicklungen erhöhen die Risikoaversion an den globalen Finanzmärkten, mit bemerkenswerten Auswirkungen auf spekulative Vermögenswerte wie Kryptowährungen [2].
Marktteilnehmer richteten ihre Aufmerksamkeit auch auf einen Auftritt von Donald Trump beim Weltwirtschaftsforum, der für etwa 15:00 Uhr MEZ angesetzt war [2]. Trader waren besonders aufmerksam bezüglich möglicher Äußerungen zu Handelskonflikten mit der Europäischen Union, obwohl frühere Erwartungen einer Deeskalation wiederholt enttäuscht wurden [2].
Während die aktuelle Liquidationswelle die Anfälligkeit des Kryptowährungsmarktes in Zeiten hoher Hebelnutzung unterstreicht, erfüllen solche Deleveraging-Phasen oft eine reinigende Funktion, indem sie übermäßiges Risiko aus dem Markt entfernen [2].
Quellen
KI-gestützter Inhalt
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