Bitcoin-Markt unter Druck: Death Cross bestätigt und Großinvestoren verkaufen Milliarden-Bestände
Der Krypto-Markt zeigt erste Stabilisierungstendenzen nach deutlichen Kursverlusten, doch technische Warnsignale und massive Verkäufe von Frühinvestoren sorgen für anhaltende Unsicherheit. Bitcoin-Kritiker Peter Schiff warnt vor beschleunigten Korrekturen.
Bitcoin stabilisiert sich nach massiven Verlusten
Der Bitcoin-Kurs zeigt nach den deutlichen Abwärtsbewegungen der vergangenen Wochen erste Erholungstendenzen. Die älteste Kryptowährung notiert wieder oberhalb von 85.000 US-Dollar, nachdem der Kurs seit dem Oktober-Allzeithoch bei rund 125.000 US-Dollar knapp 30 Prozent verloren hatte [2]. Auch der breitere Krypto-Markt erholt sich leicht: Ethereum nähert sich mit einem moderaten Plus von rund zwei Prozent der Marke von 2.800 US-Dollar, während XRP um etwa vier Prozent steigt und damit die 2-Dollar-Marke überschreitet [2].
Die Gesamtmarktkapitalisierung bewegt sich wieder knapp über drei Billionen US-Dollar [2]. Dennoch bleibt die Marktstimmung angespannt, wie der Fear & Greed Index zeigt, der weiterhin im Bereich extremer Angst verharrt [2].
Death Cross bestätigt anhaltenden Abwärtstrend
Auf dem Bitcoin-Chart wurde ein sogenanntes Death Cross bestätigt – der kurzfristige 50-Tage-Durchschnitt ist unter den langfristigen 200-Tage-Durchschnitt gefallen [2]. Dieses technische Muster gilt als Hinweis darauf, dass eine bestehende Abwärtsbewegung an Dynamik gewinnt. Historisch folgten in früheren Zyklen nach einem Death Cross häufig weitere Kursrückgänge, auch wenn ein Großteil der Korrektur zu diesem Zeitpunkt meist schon erfolgt war [2].
Die jüngsten Verluste wurden durch umfangreiche Liquidationen verstärkt. Am 21. November wurden Positionen im Umfang von mehr als zwei Milliarden US-Dollar aufgelöst, darunter über 940 Millionen US-Dollar in Bitcoin und rund 400 Millionen US-Dollar in Ethereum [2]. Der kurzzeitige Fall unter 80.000 US-Dollar markierte den niedrigsten Stand seit Februar [2].
Großinvestoren lösen Milliarden-Positionen auf
Besondere Aufmerksamkeit ziehen derzeit die Verkäufe langjähriger Großinvestoren auf sich. Im Oktober gaben größere Bitcoin-Adressen mehr als 400.000 BTC ab – ein Verkaufsvolumen, das den Markt in einem schwachen Umfeld deutlich belastete [1]. Frühinvestor Owen Gunden trennte sich von seinem gesamten Bestand von rund 11.000 BTC im Wert von etwa 1,3 Milliarden US-Dollar [1]. Am Freitag bestätigte zudem Autor Robert Kiyosaki den Verkauf seiner Bitcoin-Position im Umfang von rund 2,25 Millionen US-Dollar [1].
Peter Schiff warnt vor beschleunigten Korrekturen
Der bekannte Goldinvestor und Bitcoin-Kritiker Peter Schiff sieht in diesen Entwicklungen ein erhöhtes Risiko für weitere Kursrücksetzer. Schiff sprach auf X von einem "IPO-Moment", da der Markt inzwischen genügend Liquidität biete, um solche Verkäufe aufzunehmen [1]. Mit dem Übergang größerer Mengen von langfristigen Haltern zu neuen Marktteilnehmern steige jedoch das verfügbare Angebot. Schiff warnt, dass künftige Kurs-Rücksetzer dadurch gravierender ausfallen könnten [1].
Experten mit unterschiedlichen Prognosen
Während einige Analysten von weiteren deutlichen Rücksetzern ausgehen, sieht die Investorin Lyn Alden die Bedingungen für eine "große Kapitulation" als unwahrscheinlich an [3]. "Es ist normalerweise nicht so gut, wie die Leute erwarten, und normalerweise nicht so schlecht, wie die Leute erwarten", sagte Alden [3]. Sie betonte zudem, dass Investoren aufhören müssten, Bullen-Zyklen als selbstverständlich zu betrachten: "Niemandem steht ein Bullenmarkt zu" [3].
Alden erwartet, dass Bitcoin das Niveau von 100.000 US-Dollar im Jahr 2026 zurückerobern und entweder in diesem Jahr oder 2027 neue Allzeithochs erreichen wird [3]. Parallel dazu belasten anhaltende Diskussionen über mögliche Überbewertungen im Tech-Sektor sowie die als unwahrscheinlich bewertete Zinssenkung der US-Notenbank im Dezember das allgemeine Risikosentiment [2].
Quellen
KI-gestützter Inhalt
Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt. Alle Fakten stammen aus verifizierten Nachrichtenquellen.