Migration von Bitcoin zu Post-Quanten-Standards könnte 5-10 Jahre dauern, sagt Casa-Mitgründer

Migration von Bitcoin zu Post-Quanten-Standards könnte 5-10 Jahre dauern, sagt Casa-Mitgründer

Bitcoin-Entwickler Jameson Lopp warnt, dass die Aufrüstung des Bitcoin-Protokolls auf Post-Quanten-Kryptographie aufgrund der dezentralen Natur des Netzwerks leicht 5-10 Jahre erfordern könnte.

Die Migration von Bitcoin zu Post-Quanten-kryptographischen Standards wird laut Jameson Lopp, einem Bitcoin-Core-Entwickler und Mitgründer des Krypto-Custody-Unternehmens Casa, voraussichtlich mindestens fünf bis zehn Jahre in Anspruch nehmen.

Lopp betonte, dass Quantencomputer zwar keine unmittelbare Bedrohung für Bitcoin darstellen, das dezentrale Konsensmodell des Netzwerks jedoch Protokoll-Upgrades erheblich schwieriger macht als bei zentralisierten Softwaresystemen. "Durchdachte Änderungen am Protokoll vorzunehmen und eine beispiellose Migration von Geldern durchzuführen, könnte leicht 5 bis 10 Jahre dauern", erklärte Lopp in einem kürzlichen Social-Media-Beitrag.

Die Kommentare stimmen mit Aussagen von Blockstream-CEO Adam Back überein, der kurzfristige Quantencomputer-Risiken für Bitcoin ebenfalls herunterspielte. Die Debatte hat jedoch die Kryptowährungs-Community gespalten: Bitcoin-Maximalisten und Entwickler äußern Vertrauen in die Sicherheit des Netzwerks, während einige Risikokapitalgeber vor möglichen Preisauswirkungen durch wahrgenommene Quanten-Bedrohungen warnen.

Bitcoin-Investor Samson Mow wies Bedenken bezüglich Quantencomputing vollständig zurück und behauptete, dass aktuelle Quantencomputer "nicht einmal die Zahl 21 faktorisieren können" ohne erhebliche algorithmische Anpassungen. Pierre Rochard merkte unterdessen an, dass Lösungen für Quantenresistenz erschwinglich genug bleiben für Finanzierungen durch Non-Profit-Organisationen und Risikokapital.

Die Diskussion verdeutlicht die komplexen technischen und koordinatorischen Herausforderungen, vor denen Bitcoin steht, während die Quantencomputer-Technologie weiter fortschreitet.

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Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt. Alle Fakten stammen aus verifizierten Nachrichtenquellen.

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