Bitcoin-Miner konfrontiert mit beispielloser Margenkrise – Break-Even-Berechnungen werden negativ

Bitcoin-Miner konfrontiert mit beispielloser Margenkrise – Break-Even-Berechnungen werden negativ

Die Hash-Einnahmen sind von 55 Dollar pro Petahash täglich im Q3 auf etwa 35 Dollar heute gefallen, was viele Betriebe unter ihre 44-Dollar-Median-Kostenschwelle drückt, da die Amortisationszeiten 1.000 Tage überschreiten.

Branchenweit herrschende Rentabilitätskrise

Bitcoin-Mining-Operationen sehen sich einer der schwierigsten wirtschaftlichen Situationen in der Industriegeschichte gegenüber, wobei die Hash-Einnahmen auf Niveaus eingebrochen sind, die selbst brandneue Ausrüstung für viele Betreiber unrentabel machen.

Die Hash-Einnahmen für große börsennotierte Miner sind von etwa 55 Dollar pro Petahash (PH) pro Tag im Q3 auf derzeit etwa 35 Dollar pro PH/Tag gefallen, während die medianen Gesamtkosten bei etwa 44 Dollar pro PH/Tag liegen [1]. Dies bedeutet, dass ein erheblicher Teil des Miningsektors nun mit Verlust operiert, was schwierige Entscheidungen darüber erzwingt, ob Maschinen weiterhin laufen gelassen oder abgeschaltet werden sollen.

Die Situation ist so schwerwiegend geworden, dass selbst die effizientesten Mining-Rigs der nächsten Generation nun Amortisationszeiten von über 1.000 Tagen aufweisen, während das nächste Halving etwa 850 Tage entfernt ist [1]. Dieser Zeitrahmen deutet darauf hin, dass viele Miner, die heute Hardware kaufen, möglicherweise ihre Investition vor dem nächsten Halving nicht zurückgewinnen können, das die Belohnungen weiter senken wird, es sei denn, die Marktbedingungen verbessern sich drastisch.

Post-Halving-Ökonomie presst Margen zusammen

Das Halving-Ereignis 2024, das die Block-Subvention von 6,25 Bitcoin auf 3,125 BTC reduzierte, halbierte die primäre Komponente der Miner-Einnahmen über Nacht [1]. Bei etwa 144 täglich geschürften Blöcken produziert das Netzwerk nun etwa 450 BTC in neuer Emission pro Tag plus Transaktionsgebühren.

Gleichzeitig ist die Netzwerk-Hashrate auf Rekordhöhen von etwa 1,0–1,1 Zettahash pro Sekunde gestiegen, was den Wettbewerb um jeden Block verschärft [1]. Diese Kombination aus reduzierten Belohnungen und erhöhtem Wettbewerb hat die Hash-Preise auf Allzeittiefs von 35–38 Dollar pro PH/Tag oder etwa 0,03–0,04 Dollar pro Terahash täglich getrieben [1].

Analytiker schätzen, dass etwa 40 Dollar pro PH/Tag einen gemeinsamen Break-Even-Level für viele Operationen darstellen [1]. Unterhalb dieser Schwelle werden Kassereserven durch jede zusätzliche Betriebsstunde geleert, anstatt Gewinne zu generieren.

CleanSpark expandiert trotz Branchenflaute

Während der Großteil der Industrie kämpft, expandieren einige gut kapitalisierte Miner weiterhin. CleanSpark berichtete über das Mining von 587 Bitcoin im November, ein Plus von 11 Prozent gegenüber Oktober [2]. Das Unternehmen erweiterte auch seine kontrahierte Stromkapazität um etwa 11 Prozent auf über 1,4 Gigawatt [2].

CEO Matt Schultz hob das Angebot des Unternehmens von 1,15 Milliarden Dollar an zinslosen Wandelschuldverschreibungen hervor, das langfristige Finanzierung ohne Zinskosten zur Stärkung der Bilanz, zur Finanzierung der Infrastrukturexpansion und zur Unterstützung von Aktienrückkäufen bereitstellte [2]. Das Mining-Update folgte auf die Jahresergebnisse von CleanSpark für das Geschäftsjahr 2025, die Einnahmen von mehr als dem Doppelten Jahr für Jahr auf 766,3 Millionen Dollar zeigten [2].

Aber selbst CleanSpark blieb von Marktdruck nicht verschont. Die Aktien des Unternehmens sind seit Mitte Oktober um mehr als 30 Prozent gefallen [2], was die breiteren Herausforderungen für den Sektor widerspiegelt.

Überlebensstrategien für angeschlagene Miner

Für Operationen mit negativen Margen bleiben mehrere Optionen verfügbar. Miner können Maschinen drosseln oder untersteuern, ihre am wenigsten leistungsstarken Geräte abschalten oder nur während Zeiträume mit günstigen Stromtarifen betreiben [1]. Einige Netzbetreiber zahlen großen Anlagen sogar dafür, den Betrieb während Zeiten von Netzbelastung zu reduzieren.

Weitere Strategien umfassen die Neuverhandlung von Stromverträgen, um günstigere Stromtarife zu sichern, insbesondere durch die Verfolgung von hinter dem Zähler liegenden Erneuerbaren, abgefackeltem Gas oder anderen ungenutzten Energiequellen, die Netzpreise unterbieten können [1]. Einige Betreiber experimentieren auch mit der Umwidmung von Mining-Einrichtungen für KI- und High-Performance-Computing-Workloads [1].

Branchenkonsolidierung beschleunigt sich

Daten von The Miner Mag zeigen eine wachsende Leistungslücke zwischen Durchschnittsminer und den effizientesten Betreibern, was darauf hinweist, dass Skalierbarkeit und Kosteneffizienz während anhaltender Abschwünge zu Überlebensfaktoren geworden sind [2]. Aktien im Zusammenhang mit Mining, darunter MARA Holdings, Riot Platforms und HIVE Digital Technologies, haben alle unter erheblichem Druck gestanden [2].

Für alle, die 2025 Mining in Betracht ziehen, haben sich die Anforderungen geklärt: wirklich günstiger Strom bei etwa 0,06 Dollar pro Kilowattstunde oder besser, Effizienz der aktuellen Generation unter 20 Joule pro Terahash und strenge Disziplin bei regelmäßigen Break-Even-Bewertungen [1]. Für viele kleinere Betreiber sprechen die Ökonomiken zunehmend dafür, Bitcoin direkt zu kaufen, anstatt es zu schürfen, obwohl individuelle Umstände je nach Stromtarif und Hardware-Effizienz unterschiedlich sind [1].

KI-gestützter Inhalt

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt. Alle Fakten stammen aus verifizierten Nachrichtenquellen.

Bitcoin Mining Economics and Operations

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