Bitcoin-Mining unter Druck: Erneuerbare Energien und Solo-Miner-Erfolge prägen die Branche

Bitcoin-Mining unter Druck: Erneuerbare Energien und Solo-Miner-Erfolge prägen die Branche

Während die Mining-Profitabilität auf historische Tiefstände fällt, setzen Unternehmen verstärkt auf erneuerbare Energien. Gleichzeitig gelingen Solo-Minern 2025 überraschend häufig lukrative Blockfunde.

Profitmargen erreichen Rekordtiefs

Die Bitcoin-Mining-Industrie steht unter zunehmendem Druck: Die Hashrate des Netzwerks erreicht kontinuierlich neue Allzeithochs, während die Profitabilität für Miner auf historische Tiefstände fällt. Im April überschritt die Netzwerk-Hashrate erstmals die Marke von einem Zettahash [1].

Ein Zettahash entspricht 1.000 Petahashes [1]. Die steigende Hashrate bedeutet, dass Miner immer größere Rechenressourcen aufwenden müssen, um wettbewerbsfähig zu bleiben und erfolgreich Blöcke zu minen [1].

Der sogenannte Hash-Preis, eine kritische Kennzahl zur Bestimmung der Profitmargen in der Branche, bewegt sich derzeit nahe an Rekordtiefs. Laut dem Datenanbieter Hashrate Index liegt der Hash-Preis bei etwa 39,4 US-Dollar pro Petahash pro Sekunde pro Tag (PH/s/Tag) [1]. Diese Kennzahl misst die erwartete Profitabilität der Miner pro Einheit der Rechenleistung, die zum erfolgreichen Hinzufügen eines Blocks verwendet wird [1].

Strategischer Wechsel zu erneuerbaren Energien

Als Reaktion auf den Margendruck setzen Mining-Unternehmen verstärkt auf erneuerbare Energiequellen. Sangha Renewables, ein Bitcoin-Miner und Unternehmen für erneuerbare Energien, nahm am Donnerstag eine 20 Megawatt (MW) starke, solarbetriebene Mining-Anlage in Ector County, Texas, in Betrieb [1].

Die Phoenix Group, ein Mining- und digitales Infrastrukturunternehmen, kündigte im November an, dass es eine 30-Megawatt-Mining-Operation mit Wasserkraft in Äthiopien gestartet habe [1].

Im September ging der Hardware-Hersteller und Bitcoin-Miner Canaan eine Partnerschaft mit dem digitalen Infrastrukturunternehmen Soluna ein, um eine Mining-Anlage an einem windkraftbetriebenen Standort in Briscoe County, Texas, einzusetzen [1]. Canaan entwickelt zudem ein adaptives Mining-Rig zur Maximierung der Energieeffizienz. Die Hardware balanciert elektrische Lasten und nutzt KI zur Anpassung des Energieverbrauchs [1].

Solo-Miner trotzen den Widrigkeiten

Trotz der Dominanz großer Mining-Unternehmen gelingt es Solo-Minern im Jahr 2025 auffällig häufig, vollständige Bitcoin-Blöcke zu lösen [2]. Ein Solo-Miner hat kürzlich Block 927.474 gelöst und dafür eine Belohnung von 3,133 Bitcoin im Wert von rund 285.000 US-Dollar erhalten [2].

Der Miner arbeitete mit einer Hashrate von etwa 270 Terahashes pro Sekunde und nutzte die Solo-Mining-Software CKpool [2]. Nach Angaben von CKpool-Entwickler Con Kolivas liegt die statistische Wahrscheinlichkeit für einen solchen Blockfund bei dieser Hashrate bei etwa eins zu 30.000 pro Tag [2].

Der erfolgreiche Miner verfügte über drei Mining-Geräte mit jeweils rund 90 Terahashes pro Sekunde, vergleichbar mit gängigen Antminer-S19-Modellen [2]. Er repräsentierte nur rund 0,00002 Prozent der gesamten BTC-Netzwerk-Hashrate, die zuletzt bei etwa 1,15 Zettahashes pro Sekunde lag [2].

Ausnahmejahr für Solo-Mining

Laut Daten von Mempool Space wurden seit Jahresbeginn über CKpool bereits 13 Blöcke von Solo-Minern gefunden [2]. Bereits im Vormonat hatte ein Solo-Miner mit nur 6 Terahashes pro Sekunde einen Block gelöst und eine Belohnung von rund 265.000 US-Dollar erhalten [2].

Die häufigen Erfolge von Solo-Minern zeigen, warum Solo-Mining von Bitcoin oft mit einer Lotterie verglichen wird [2]. Während die Mining-Industrie insgesamt mit sinkenden Margen kämpft, bieten solche Einzelerfolge weiterhin Anreize für kleinere Akteure im Netzwerk.

KI-gestützter Inhalt

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt. Alle Fakten stammen aus verifizierten Nachrichtenquellen.

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