Bitcoin hat inflationsbereinigt nie wirklich die 100.000-Dollar-Marke überschritten, stellt Galaxy Research fest

Bitcoin hat inflationsbereinigt nie wirklich die 100.000-Dollar-Marke überschritten, stellt Galaxy Research fest

Trotz Bitcoins Allzeithoch über 126.000 Dollar im Oktober zeigen inflationsbereinigte Berechnungen, dass die Kryptowährung in Dollar-Werten von 2020 bei knapp unter 100.000 Dollar ihren Höchststand erreichte, so der Forschungsleiter von Galaxy.

Bitcoin verfehlt sechsstelligen Meilenstein in realen Werten

Bitcoin hat die symbolische Schwelle von 100.000 Dollar unter Berücksichtigung der Inflation nicht erreicht, obwohl die Kryptowährung im Oktober ein nominales Allzeithoch von über 126.000 Dollar erzielte, wie aus einer Analyse von Alex Thorn, Forschungsleiter bei Galaxy, hervorgeht.

"Wenn man den Preis von Bitcoin inflationsbereinigt in Dollar von 2020 betrachtet, hat BTC nie die 100.000-Dollar-Marke überschritten", sagte Thorn am Dienstag [1]. "Tatsächlich lag der Höchststand bei 99.848 Dollar in Dollar-Werten von 2020, wenn Sie das glauben können."

Thorns bereinigte Preisberechnung berücksichtigte den Rückgang der Kaufkraft anhand des Verbraucherpreisindex (CPI) schrittweise über alle Inflationsdaten von 2020 bis heute [1].

Sinkende Kaufkraft des Dollars

Der US-Dollar hat seit 2020 etwa 20% seines Wertes verloren, wobei der CPI in den letzten 12 Monaten auf nicht saisonbereinigter Basis um 2,7% gestiegen ist, wie das US Bureau of Labor Statistics im November berichtete [1]. Der CPI misst die Inflation durch die Verfolgung der Preise eines Warenkorbs, um Veränderungen im Konsumverhalten zu überwachen [1].

Heute ist der Preis von Waren 1,25-mal höher als 2020, so der CPI, was bedeutet, dass ein Dollar heute nur etwa 80% dessen kauft, was er damals kaufen konnte [1].

Der Dollar Currency Index (DXY), der den US-Dollar mit einem Korb globaler Währungen vergleicht, ist seit Jahresbeginn um 11% auf 97,8 gefallen, so TradingView [1]. Der Index erreichte im September ein Drei-Jahres-Tief von 96,3 und befindet sich seit Oktober 2022 in einem Abwärtstrend, da der Dollar gegenüber anderen Währungen an Boden verliert [1].

Diese Währungsschwäche hat zum Aufstieg des "Debasement Trade" beigetragen, einer Anlagestrategie, bei der Trader Vermögenswerte kaufen, von denen sie glauben, dass sie ihren Wert halten oder steigern werden, während Fiatwährungen an Kaufkraft verlieren [1].

Geringere Volatilität signalisiert anderen Marktzyklus

Der Bitcoin-Markt weist im Vergleich zu früheren Zyklen deutlich andere Merkmale auf, so der Investor Anthony Pompliano. Er stellte fest, dass der Rückgang der Bitcoin-Volatilität von Bitcoin-Inhabern weitgehend unbemerkt geblieben ist, verglichen mit der Aufmerksamkeit für den Preisrückgang des Vermögenswerts seit Jahresbeginn [2].

"Wir haben nicht den Blowoff-Top bekommen, den die Leute meiner Meinung nach Ende Q3 oder Anfang Q4 erwartet haben, aber wir haben auch nicht den großen 80%-Einbruch gesehen, den die Leute normalerweise erwarten", sagte Pompliano [2].

Bitcoin wird zum Zeitpunkt der Veröffentlichung bei 87.436 Dollar gehandelt, ein Rückgang von 7,39% gegenüber seinem Preis am 1. Januar, so CoinMarketCap [2].

Unterschiedliche Preisprognosen für 2026

Während Pompliano vermutete, dass Bitcoin die dramatischen Abstürze früherer Zyklen vermeiden könnte, haben andere Analysten pessimistischere Prognosen abgegeben. Der erfahrene Trader Peter Brandt sagte kürzlich voraus, dass Bitcoin bis zum dritten Quartal 2026 auf bis zu 60.000 Dollar fallen könnte [2].

Unterdessen sagte Jurrien Timmer, Fidelitys Direktor für globale makroökonomische Forschung, 2026 könnte ein "Pausenjahr" für Bitcoin sein, wobei die Preise möglicherweise auf bis zu 65.000 Dollar fallen könnten [2].

KI-gestützter Inhalt

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt. Alle Fakten stammen aus verifizierten Nachrichtenquellen.

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