Bitcoin-Prognosen für 2025 größtenteils verfehlt – Experten uneins über Ausblick 2026

Die meisten Bitcoin-Prognosen für 2025 erwiesen sich als falsch, während die Kryptowährung auf dem Weg ist, das Jahr im Minus zu beenden. Analysten zeigen sich für 2026 tief gespalten.
Mehrheit der Prognosen lag daneben
Das Jahr 2025 entpuppte sich als Herausforderung für Krypto-Analysten: Neun von zehn Prognosen lagen falsch, wie eine Auswertung von Vorhersagen führender Marktteilnehmer wie VanEck und Bloomberg zeigt [1]. Die Erwartungen an Bitcoin wurden größtenteils nicht erfüllt, obwohl das Jahr zunächst von institutionellem Interesse geprägt war.
Bitcoin steht vor erstem negativen Jahr seit 2022
Bitcoin könnte das Jahr im roten Bereich beenden – ein historisch bemerkenswerter Umstand. Die Kryptowährung hat laut Analyst PlanC noch nie zwei aufeinanderfolgende Jahre mit negativer Performance verzeichnet [2]. Aktuell liegt Bitcoin 8,98 Prozent unter seinem Eröffnungskurs vom 1. Januar und notiert bei 87.420 US-Dollar [2].
Die Realität liegt weit entfernt von den optimistischen Prognosen einiger prominenter Marktteilnehmer. BitMEX-Mitgründer Arthur Hayes und BitMine-Chairman Tom Lee hatten noch im Oktober vorgeschlagen, dass Bitcoin bis Jahresende 250.000 US-Dollar erreichen könnte [2].
Institutionelle Entwicklungen prägten das Jahr
Trotz der enttäuschenden Kursentwicklung war 2025 von bedeutenden strukturellen Veränderungen geprägt. Ein wichtiger Trend war die zunehmende Akzeptanz von Kryptowährungen durch institutionelle Anleger [1]. Krypto-ETFs ermöglichten es Investoren, in Kryptowährungen zu investieren, ohne direkt mit den Coins handeln zu müssen [1].
Auch traditionelle Finanzinstitute zeigten verstärktes Engagement: Banken begannen, Kryptowährungen anzubieten und zu handeln, was die Akzeptanz und Verfügbarkeit erhöhte [1].
Geteilte Meinungen für 2026
Für das kommende Jahr gehen die Einschätzungen von Branchenexperten deutlich auseinander. Veteran-Trader Peter Brandt prognostizierte kürzlich, dass Bitcoin bis zum dritten Quartal 2026 auf bis zu 60.000 US-Dollar fallen könnte [2]. Auch Jurrien Timmer, Director of Global Macroeconomic Research bei Fidelity, erwartet ein "Jahr Pause" für Bitcoin mit möglichen Kursen von nur 65.000 US-Dollar [2].
Dem stehen optimistischere Stimmen gegenüber: Strategy-CEO Phong Le betonte, dass die Marktfundamentaldaten von Bitcoin 2025 trotz sinkender Preise und verschlechterter Stimmung gegen Jahresende stark geblieben seien [2]. Matt Hougan, Chief Investment Officer bei Bitwise, erklärte bereits im Juli, dass 2026 ein "positives Jahr" für Bitcoin werden würde [2].
Lehren für Anleger
Die Diskrepanz zwischen Prognosen und Realität unterstreicht eine wichtige Erkenntnis: Im Krypto-Space scheitern Anleger selten an fehlenden Informationen, sondern verlieren den Überblick durch übermäßigen Konsum [1]. Wer gleichzeitig Dutzenden Prognosen folgt, verpasst häufig die entscheidenden Signale und reagiert erst, wenn ein Trend bereits öffentlich geworden ist [1].
Entscheidend ist nicht die Menge an Daten, sondern die Qualität der Informationen und die Fähigkeit, relevante Marktbewegungen rechtzeitig einzuordnen [1]. Professionelle Anleger zeigen seit Jahren, dass frühe, gut geprüfte Daten zu neuen Projekten oder Marktveränderungen einen erheblichen Vorsprung ermöglichen können [1].
Quellen
KI-gestützter Inhalt
Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt. Alle Fakten stammen aus verifizierten Nachrichtenquellen.