Bitcoin-Preiszyklen unter der Lupe: Power Law deutet auf entscheidende Unterstützungsmarken hin

Analysten diskutieren die Relevanz klassischer Vier-Jahres-Zyklen für Bitcoin, während Power-Law-Modelle kritische Preisniveaus bei 65.000 und 45.000 US-Dollar identifizieren. Gleichzeitig verschieben sich die globalen Besitzverhältnisse zugunsten institutioneller Akteure.
Power Law identifiziert kritische Unterstützungszonen
Die Debatte über Bitcoin-Preiszyklen hat neuen Schwung erhalten. Jurrien Timmer, Director of Global Macro bei Fidelity Investments, hat in einer aktuellen Analyse die Marke von 65.000 US-Dollar als entscheidenden Preispunkt für Bitcoin identifiziert [2]. Nach Ansicht des Analysten könnte BTC/USD einen erneuten Test einer niedrigeren Unterstützungslinie bevorstehen, die derzeit bei 45.000 US-Dollar verläuft [2].
Timmer erklärte, dass Bitcoin aktuell der sogenannten Internet-S-Kurve näher folge als der Power-Law-Kurve [2]. Das Power-Law-Modell versucht, einen "fairen Wert" für den Bitcoin-Preis zu ermitteln, wobei historische Daten zeigen, dass Annäherungen an die Unterstützungslinie häufig mit langfristigen Tiefpunkten zusammenfielen [2]. "Für den Moment liegt die kritische Linie für Bitcoin bei 65.000 US-Dollar (vorheriges Hoch), und darunter bei 45.000 US-Dollar. Letztere ist die Power-Law-Trendlinie", führte Timmer aus [2].
Vier-Jahres-Zyklen bleiben relevant – mit Einschränkungen
Die Frage, ob Bitcoin weiterhin Vier-Jahres-Preiszyklen unterliegt, wird kontrovers diskutiert. Für Timmer haben Halving-Zyklen mit der Zeit einen abnehmenden Einfluss auf den Preis, allerdings würden Bärenmärkte weiterhin auftreten [2]. David Eng stimmte dieser Einschätzung zu und argumentierte, dass Bärenmärkte ein charakteristisches Merkmal von Bitcoin als reifender Vermögenswert bleiben werden [2].
"Die Vorstellung, dass Bitcoin in ein S-Kurven-Preisregime ohne Bärenmarkt 'aufgestiegen' ist, verkennt, wie sich Preise bilden", erklärte Eng [2]. Bitcoin sei ein knappes Anlagegut innerhalb des Finanzsystems und keine eigenständige S-Kurve wie das Internet [2]. Eng fügte hinzu, dass Bitcoin nun längeren Preiszyklen und insgesamt geringerer Volatilität gegenüberstehe [2].
Kompression fordert Aufwärtsbewegung
Die aktuelle Situation wird von einigen Analysten als "komprimierte" Power-Law-Phase interpretiert. Eng prognostiziert, dass diese Kompression eine Aufwärtskorrektur erfordere [2]. "Bitcoin stagniert nicht – es zieht sich unterhalb seines langfristigen Wachstumsgesetzes zusammen, und die Geschichte zeigt, dass sich dies durch Preisanpassung nach oben auflöst, nicht durch Nachgeben des Gesetzes", teilte er seinen Followern auf X mit [2].
Nach Engs Ansicht folgt Bitcoin nach wie vor einem einzigen Power Law mit außergewöhnlicher Stabilität über mehr als 15 Jahre hinweg [2]. Blasen und Abstürze seien dabei Schwankungen, keine grundlegenden Regimewechsel [2].
Globale Besitzverhältnisse im Wandel
Parallel zur Preisdiskussion verschieben sich die globalen Bitcoin-Besitzverhältnisse. Während Privatanleger im Angesicht der Unsicherheit zögern, bauen institutionelle Akteure ihre Positionen konsequent aus [3]. MicroStrategy stockt seine Bestände kontinuierlich auf, Spot-ETFs gewinnen an Bedeutung und erste Staatsfonds wagen sich an die Kryptowährung heran [3].
Der Großteil aller Bitcoin liegt nach wie vor in den Händen von Privatanlegern – etwa 13,66 Millionen BTC verteilen sich auf geschätzte 80 bis 130 Millionen Menschen weltweit [3]. Börsennotierte Unternehmen halten mittlerweile über eine Million BTC, was etwa sechs Prozent des gesamten Bitcoin-Bestands entspricht [3]. An der Spitze steht MicroStrategy mit 673.783 BTC [3].
Staatliche Akteure kontrollieren etwa 432.000 BTC, was rund 2,1 Prozent des gesamten Angebots entspricht, wobei diese Zahlen als umstritten gelten [3]. Bei den US Bitcoin ETFs dominiert der iShares Bitcoin Trust von BlackRock mit etwa 779.000 BTC [3].
Spekulative Prognosen für 2026
Samson Mow, Gründer des Bitcoin-Unternehmens Jan3, hat mehrere weitreichende Prognosen für 2026 veröffentlicht [1]. In einem X-Beitrag erklärte er, dass Elon Musk im Jahr 2026 "hart in Bitcoin gehen" werde, ohne jedoch zeitliche oder finanzielle Details zu nennen [1]. Konkrete Belege für einen geplanten Strategiewechsel von Musk oder Tesla in Bezug auf Bitcoin liegen derzeit nicht vor [1].
Zudem erwartet Mow einen Bitcoin-Preis von rund 1,33 Millionen US-Dollar, begründet durch zunehmende staatliche Adoption und eine strukturell begrenzte Angebotsseite [1]. Auf Nachfragen zu früheren Prognosen reagierte Mow zurückhaltend und erklärte, man solle sich nicht mit der Vergangenheit aufhalten [1].
Quellen
KI-gestützter Inhalt
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