Bitcoin-Kursprognose bis 2030: Analysten sehen Erholungspotenzial trotz jüngster Korrektur

Nach dem Absturz von 126.000 auf 82.000 US-Dollar analysieren Experten die mittel- und langfristigen Aussichten für Bitcoin. Makroökonomische Faktoren und Fed-Entscheidungen könnten entscheidend werden.
Dramatische Korrektur trifft Bitcoin-Kurs
Der Bitcoin-Kurs hat binnen weniger Wochen eine dramatische Korrektur erlebt: Vom Allzeithoch bei 126.000 US-Dollar Anfang Oktober fiel die führende Kryptowährung auf 82.000 US-Dollar Ende November [1]. Trotz dieser Volatilität verweisen Analysten auf die beeindruckende Langfristentwicklung – in den vergangenen fünf Jahren stieg Bitcoin um fast 400 Prozent [1].
Die jüngsten Kursbewegungen haben besonders kurzfristige Investoren verunsichert, während Marktbeobachter bereits auf mögliche Erholungsszenarien bis 2030 blicken [1].
Onchain-Daten signalisieren Marktneuausrichtung
Analysen der Blockchain-Daten zeigen einen bedeutenden Wandel im Marktverhalten. Die Plattform CryptoQuant berichtet, dass die Bitcoin SOPR Ratio (Long-Term Holder SOPR / Short-Term Holder SOPR) auf 1,35 gefallen ist – den niedrigsten Stand seit Anfang 2024 [2]. Diese Kennzahl misst das Verhältnis von profitablen Transaktionen zwischen langfristigen und kurzfristigen Investoren.
"Die spekulative Überhitzung, die das Verhältnis früher im Zyklus auf Höchststände trieb, wurde ausgespült", analysiert der CryptoQuant-Analyst CryptoOnchain [2]. Die Daten deuten auf ein Ende der massiven Verkäufe durch langfristige Halter hin und signalisieren stattdessen eine Marktabkühlung [2].
Kurzfristige Spekulanten reagierten volatil auf die Preisbewegungen: Die 30-Tage-Nettoveränderung ihrer Positionen verzeichnete am 24. November einen starken Anstieg, bevor sie am 1. Dezember wieder ins Negative drehte [2].
Fed-Zinsentscheidung als Schlüsselfaktor
Für die nähere Zukunft identifizieren Analysten die Geldpolitik der US-Notenbank als entscheidenden Faktor. Nic Puckrin, Krypto-Analyst und Mitgründer der Bildungsplattform Coin Bureau, erklärt: "Wenn die Fed am 10. Dezember die Zinsen senkt und gleichzeitig die quantitative Straffung beendet, steht einer Weihnachtsrallye für Bitcoin wenig im Weg – abgesehen von größeren geopolitischen Überraschungen" [3].
Allerdings warnt Puckrin, dass Investoren jedes Wort von Fed-Chef Jerome Powell während der Pressekonferenz analysieren werden, um Hinweise auf die Geldpolitik 2026 zu erhalten. "Jegliche Falken-Rhetorik könnte der Rallye einen Deckel aufsetzen", so der Experte [3].
Positive Signale aus dem Marktumfeld
Chris Kim, Mitgründer und CEO des Onchain-Quantitative-Trading-Fonds Axis mit 100 Millionen US-Dollar verwaltetem Kapital, sieht eine Erholungstendenz: "Der größte Treiber im Moment ist das Makroumfeld" [3]. Aus technischer Perspektive habe der Markt bereits die Region um 80.000 US-Dollar und den 100-Wochen-Durchschnitt erneut getestet [3].
Zusätzliche positive Impulse kämen von Entwicklungen wie der Zulassung des ETF-Handels durch Vanguard [3]. Zudem spekulieren Marktteilnehmer über eine mögliche Ernennung von Kevin Hassett, dem Direktor des National Economic Council, zum nächsten Fed-Chef Anfang 2026, was laut Kim eine "deutlich taubenfreundlichere" Geldpolitik einläuten würde [3].
Langfristperspektive bis 2030
Trotz der kurzfristigen Volatilität bleibt die langfristige Perspektive für Bitcoin-Investoren im Fokus. Experten arbeiten an verschiedenen Szenarien für die Kursentwicklung bis 2030, wobei makroökonomische Faktoren, regulatorische Entwicklungen und die zunehmende institutionelle Adoption als Haupteinflussfaktoren gelten [1].
Quellen
KI-gestützter Inhalt
Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt. Alle Fakten stammen aus verifizierten Nachrichtenquellen.