Bitcoin-Preisprognosen gehen weit auseinander: Analysten prognostizieren alles von einem Rückgang auf 76.000 $ bis zu 2,9 Mio. $ bis 2050

Große Kryptowährungsunternehmen präsentieren stark kontrastierende Bitcoin-Ausblicke, wobei kurzfristige Prognosen von einem Rückgang auf 76.000 $ bis zu neuen Allzeithochs im Jahr 2026 reichen, während sich langfristige Projektionen auf 2,9 Millionen $ bis 2050 erstrecken.
Kurzfristige Unsicherheit dominiert die Marktaussichten
Die Preisentwicklung von Bitcoin ist zum Gegenstand intensiver Debatten unter Kryptowährungsanalysten geworden, wobei die Prognosen über verschiedene Zeiträume hinweg dramatisch auseinandergehen. Während der Vermögenswert um 91.000 $ schwankt, stellen Marktbeobachter die Frage, ob traditionelle Vier-Jahres-Halving-Zyklusmuster weiterhin für die Vorhersage zukünftiger Preisbewegungen relevant sind [1].
Kurzfristig hat sich eine bärische Stimmung durchgesetzt, nachdem Bitcoin kürzlich von knapp 95.000 $ auf seinen Jahreseröffnungswert um 90.000 $ zurückgefallen ist [2]. Der Vermögenswert fiel am Donnerstag unter diese psychologische Schwelle und erreichte lokale Tiefststände von 89.530 $ auf Bitstamp [4].
Trader Roman hat ein kurzfristiges Ziel von 76.000 $ beibehalten, ein Niveau, das zuletzt im April beobachtet wurde. "Ich glaube immer noch, dass 76k kommen werden und all diese Seitwärtsbewegung ist nur eine Zurücksetzung, um dorthin zu gelangen. Ich sehe keine Anzeichen einer Umkehr und der HTF ist immer noch sehr bärisch", erklärte er [2].
Keith Alan, Mitbegründer der Trading-Ressource Material Indicators, identifizierte technische Unterstützung im Bereich von 87.500 $ bis 89.000 $ und stellte fest, dass "mit einem makroökonomischen Death Cross, das sich später in diesem Monat auf dem Wochen-Chart entwickelt, jeder Anstieg, den wir von hier aus bekommen könnten, als Sell-the-Rip-Event betrachtet wird" [2].
2026: Durchbrechung des Zyklus?
Mit Blick auf 2026 präsentieren große Kryptounternehmen deutlich unterschiedliche Szenarien. Grayscale hat eine überraschend bullische Haltung eingenommen und argumentiert, dass Bitcoin in der ersten Hälfte von 2026 neue Allzeithochs erreichen könnte, angetrieben durch steigende globale Verschuldung, Fiat-Entwertung und beschleunigte institutionelle Adoption durch börsengehandelte Produkte [1]. Ein solches Ergebnis würde das klassische Vier-Jahres-Zyklus-Narrativ effektiv entkräften, das 2025 als Markthöhepunkt und 2026 als Abwärtsjahr voraussagte [1].
Galaxy Digital hat eine vorsichtigere Position eingenommen und das kommende Jahr als "zu chaotisch, um es vorherzusagen" beschrieben, wobei breite Preisspannen in Optionsmärkten sowie Unsicherheiten wie US-Zwischenwahlen und sich verändernde Geldpolitik genannt wurden [1].
Über Preisprognosen hinaus identifizierten diese Berichte konvergente Trends, darunter explosives Stablecoin-Wachstum, aufkommende Prognosemärkte mit Bezug zu realen Ereignissen und steigende Nachfrage nach Datenschutz-Tools, während sich Kryptowährungen tiefer in das Mainstream-Finanzwesen integrieren [1].
Langfristige Projektionen erreichen Millionenhöhe
VanEck hat eine ambitionierte Langfristprognose veröffentlicht, die projiziert, dass Bitcoin bis 2050 in einem Basisszenario 2,9 Millionen $ pro Coin erreichen könnte [3]. Diese Projektion, verfasst von VanEcks Head of Digital Assets Research Matthew Sigel und Senior Analyst Patrick Bush, stellt eine jährliche Wachstumsrate von 15% gegenüber den aktuellen Preisen dar und geht davon aus, dass Bitcoin 5–10% des globalen Handels erfasst und gleichzeitig zu einem Reservevermögen wird, das 2,5% der Zentralbankbilanzen ausmacht [3].
Der Bericht präsentierte eine Reihe von Ergebnissen, wobei ein konservatives "Bären"-Szenario nur 2% jährliches Wachstum auf etwa 130.000 $ pro Coin projiziert [3]. In einem bullischen "Hyper-Bitcoinisierungs"-Szenario, in dem Bitcoin 20% des globalen Handels und 10% des inländischen BIP erfasst, könnte der Vermögenswert theoretisch 53,4 Millionen $ pro Coin erreichen, was eine jährliche Wachstumsrate von 29% darstellt [3].
VanEck empfiehlt institutionellen Anlegern, 1–3% diversifizierter Portfolios in Bitcoin zu allokieren, wobei risikobereitere Anleger möglicherweise bis zu 20% allokieren könnten [3]. Die Forschung des Unternehmens betonte Bitcoins potenzielle Rolle über Spekulation hinaus und positionierte es als Reservevermögen und Absicherung gegen monetäre Entwertung, insbesondere da entwickelte Märkte mit erhöhten Staatsschuldenniveaus konfrontiert sind [3].
Technische Faktoren im Fokus
Marktteilnehmer beobachten aufmerksam die Bitcoin-Futures-Gaps der CME Group als kurzfristige Ziele. Bitcoin füllte mit seinem jüngsten Rückgang eine Lücke, obwohl eine weitere Lücke um 88.200 $ bestehen bleibt [4]. Laut dem pseudonymen Analysten CW, einem Mitarbeiter von CryptoQuant, stellt diese ausstehende Lücke ein "potenzielles Risiko" dar, wobei er anmerkte, dass "wenn die Lücke nicht gefüllt wird, bedeutet dies, dass der Tiefpunkt des nächsten Zyklus wahrscheinlich nahe diesem Punkt liegen wird" [4].
Quellen
KI-gestützter Inhalt
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