Bitcoin-Kursprognosen: Experten rechnen mit Rückkehr über 100.000 US-Dollar bis Jahresende

Nach dem jüngsten Aufschwung zeigt sich der prominente Analyst Tom Lee optimistisch für Bitcoin. Trotz massiver Marktturbulenzen hält er einen Anstieg über 100.000 US-Dollar noch vor Jahresende für wahrscheinlich.

Volatiler Markt mit positiven Signalen

Bitcoin hat sich in den vergangenen 24 Stunden deutlich erholt und notiert aktuell bei rund 91.400 US-Dollar – ein Plus von über 4 Prozent [1][4]. Der jüngste Aufschwung kommt nach einer Phase erheblicher Marktturbulenzen, die den Bitcoin-Kurs zwischenzeitlich deutlich unter die psychologisch wichtige Marke von 100.000 US-Dollar gedrückt hatten.

Bemerkenswert ist, dass die Erholung mit einer Short-Squeeze-Dynamik einherging: Gehebelte Positionen in Höhe von 127 Millionen US-Dollar wurden binnen 24 Stunden liquidiert, davon 89 Prozent Short-Positionen [4]. Dies deutet darauf hin, dass viele Marktteilnehmer auf fallende Kurse gewettet hatten und nun zur Glattstellung ihrer Positionen gezwungen wurden.

Tom Lee bleibt trotz Rücksetzer optimistisch

Tom Lee, Analyst bei Fundstrat, zeigt sich weiterhin zuversichtlich für die weitere Kursentwicklung. "Ich denke, es ist sehr wahrscheinlich, dass BTC noch vor Jahresende über 100.000 US-Dollar steigt", erklärte er in einem aktuellen Interview mit CNBC [2]. Sogar ein neues Allzeithoch sei möglich – das bisherige Rekordhoch liegt bei 126.100 US-Dollar [2].

Allerdings hat Lee seine zuvor noch deutlich optimistischere Prognose von 250.000 US-Dollar bis Jahresende offenbar fallen gelassen [3]. Diese Anpassung erfolgte nach einem massiven Liquidationsereignis Anfang Oktober, das Lee als "größte Liquidation in der 15-jährigen Geschichte von Bitcoin" bezeichnet [2]. An diesem Tag wurden etwa zwei Millionen Konten zwangsliquidiert, und rund ein Drittel der Market-Maker wurde aus dem Markt gedrängt [2].

Historische Muster und kritische Preismarken

Lee begründet seinen Optimismus mit einem charakteristischen Muster des Bitcoin-Marktes: Die Kryptowährung erziele den Großteil ihrer jährlichen Gewinne typischerweise an lediglich zehn Handelstagen [3]. Eine Analyse von Bitwise-CEO Hunter Horsley unterstützt diese These: Wer die zehn besten Handelstage verpasst, verpasst praktisch die gesamte Rendite [3]. Im Jahr 2024 lieferten die stärksten zehn Tage eine kombinierte Rendite von 52 Prozent, während die verbleibenden 355 Tage einen durchschnittlichen Verlust von 15 Prozent einbrachten [3].

Die technische Analyse zeichnet jedoch ein gemischtes Bild. Laut dem Onchain-Datenanbieter Glassnode bleibt Bitcoin strukturell "fragil", nachdem die Kryptowährung ihren 50-Wochen-Durchschnitt und wichtige Unterstützungsniveaus verloren hat [1]. Diese Struktur ähnele dem ersten Quartal 2022 nach den vorherigen Allzeithochs, als "der Markt unter nachlassender Nachfrage schwächelte" [1].

Die entscheidende Widerstandszone liegt zwischen 100.000 und 105.000 US-Dollar, wo sich der realisierte Preis kurzfristiger Halter und der 50-Wochen-Durchschnitt befinden [1]. Eine Rückeroberung dieser Niveaus gilt als notwendig, um weitere Verluste zu vermeiden. Im negativen Szenario könnte Bitcoin unter 81.000 US-Dollar fallen [1].

Makroökonomische Unterstützung

Positiv für den Kryptomarkt wirkt sich die gestiegene Wahrscheinlichkeit einer Zinssenkung durch die US-Notenbank Fed im Dezember aus, die mittlerweile bei 84 Prozent liegt [4]. Dies hat auch die globalen Aktienmärkte beflügelt und sorgt für Rückenwind bei risikobehafteten Anlageklassen wie Kryptowährungen.

Für das kommende Jahr warnt Lee allerdings vor möglichen weiteren Turbulenzen: "Es könnte erneut zu einem 20-prozentigen Drawdown kommen – eine Wiederholung des Jahres 2024" [2].

KI-gestützter Inhalt

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt. Alle Fakten stammen aus verifizierten Nachrichtenquellen.

Bitcoin Price Forecasts and Market Analysis

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