Bitcoin-Kurs stabilisiert sich über 95.000 Dollar, während Spot-ETFs 1,42 Milliarden Dollar wöchentliche Zuflüsse verzeichnen

Spot-Bitcoin-ETFs zogen in der vergangenen Woche Nettozuflüsse in Höhe von 1,42 Milliarden Dollar an, wobei die stärkste institutionelle Nachfrage zur Wochenmitte konzentriert war. Bitcoin wird bei 95.324 Dollar gehandelt, inmitten eines erneuten Anlegerinteresses über regulierte Produkte.
Starke ETF-Nachfrage zur Wochenmitte treibt Wochenperformance an
Spot-Bitcoin-Exchange-Traded-Funds verzeichneten in der vergangenen Woche Nettozuflüsse von 1,42 Milliarden Dollar und markierten damit das höchste Niveau institutioneller Nachfrage seit Anfang Oktober, als diese Produkte etwa 2,7 Milliarden Dollar anzogen [1]. Der Bitcoin-Kurs stieg innerhalb von 24 Stunden geringfügig und wurde laut neuesten Daten bei 95.324 Dollar gehandelt [1].
Die ETF-Aktivität zeigte konzentrierten Kaufdruck zur Wochenmitte. Der Mittwoch lieferte den größten Einzeltageszufluss von etwa 844 Millionen Dollar, gefolgt von 754 Millionen Dollar am Dienstag [1]. Die Dynamik kühlte jedoch gegen Ende der Woche ab, wobei der Freitag einen bemerkenswerten Abfluss von 395 Millionen Dollar verzeichnete [1].
Vincent Liu, Chief Investment Officer bei Kronos Research, deutete an, dass das Zuflussmuster darauf hindeutet, dass Long-only-Investoren in den Markt zurückkehren. Liu fügte hinzu, dass ETF-Käufe in Kombination mit reduzierten Verkäufen von großen Bitcoin-Haltern dazu beitragen, das effektive Angebot zu verknappen [1].
Verkaufsdruck durch Wale lässt nach
On-Chain-Daten zeigen, dass der Verkaufsdruck durch Wale im Vergleich zu Ende Dezember abgenommen hat, wodurch eine wichtige Quelle der Verteilung und des Abwärtsrisikos verringert wird [1]. Diese Veränderung im Verhalten großer Halter fällt mit dem erneuten institutionellen Interesse zusammen, das durch ETF-Kanäle fließt.
Ethereum-ETFs verzeichneten ebenfalls eine positive Performance, wenn auch auf bescheideneren Niveaus im Vergleich zu Bitcoin-Produkten. Der stärkste Zuflusstag für Ethereum war der Dienstag mit etwa 290 Millionen Dollar, gefolgt von 215 Millionen Dollar am Mittwoch. Die etwa 180 Millionen Dollar an Abflüssen am Freitag reduzierten die gesamten wöchentlichen Zuflüsse auf rund 479 Millionen Dollar [1].
Analysten mahnen trotz positiver Daten zur Vorsicht
Trotz der verbesserten Flusszahlen bleiben Marktbeobachter hinsichtlich der Nachhaltigkeit vorsichtig. Kurzlebige Spitzen bei ETF-Zuflüssen haben historisch gesehen eher zu kurzen Preiserholungen als zu anhaltenden Rallyes geführt, merken Analysten an. Bitcoin wird wahrscheinlich mehrere aufeinanderfolgende Wochen starker und konsistenter ETF-Nachfrage benötigen, um einen dauerhaften Aufwärtstrend zu unterstützen, wobei Preisgewinne in Phasen schwächerer Nachfrage möglicherweise auf Widerstand stoßen [1].
Technisches Bild zeigt Konsolidierung über wichtigen Niveaus
Bitcoins 4-Stunden-Chart zeigt eine stetige Konsolidierung nach einem starken bullischen Ausbruch, wobei der Preis zum Zeitpunkt der Analyse bei 95.470 Dollar gehandelt wurde [1]. Die Kryptowährung etablierte eine wichtige Unterstützungszone nahe dem Bereich von 86.000 bis 88.000 Dollar, wo sie ein Rounded-Bottom-Muster bildete – eine klassische bullische Struktur, die eine allmähliche Verschiebung von bärischer zu bullischer Dynamik signalisiert [1].
Die bullische Ausrichtung wurde bestätigt, nachdem der Preis über den wichtigen Widerstand um 91.000 bis 92.000 Dollar ausbrach [1]. Nach dem Ausbruch stieg Bitcoin stark in Richtung des Bereichs von 97.000 bis 98.000 Dollar, wo Verkäufer vorübergehend eingriffen und kurzfristigen Widerstand schufen [1].
Derzeit bewegt sich Bitcoin seitwärts knapp unter dem Widerstand und hält sich über der ehemaligen Widerstandszone, die sich in eine Unterstützung um 94.500 bis 95.000 Dollar gedreht hat [1]. Der Relative Strength Index bewegt sich um die mittleren 50er-Werte und signalisiert eine neutrale bis bullische Dynamik mit Raum für weiteres Aufwärtspotenzial, wenn der Kaufdruck zunimmt [1].
Konträre Stimme warnt vor Crash
Unterdessen setzte der Gold-Befürworter Peter Schiff seine langjährige Kritik an Bitcoin fort und riet Anlegern, "jetzt zu verkaufen, bevor der nächste Marktcrash kommt" [2]. Schiff, der Bitcoin seit November 2013, als es bei nur 355 Dollar gehandelt wurde, mit der niederländischen Tulpenblase vergleicht, empfahl Investoren, sich auf größere Bewegungen vorzubereiten, indem sie stattdessen physische Edelmetalle kaufen [2].
Auf Jahresbasis stiegen die Goldpreise um 70 Prozent und Silber schoss um 193 Prozent in die Höhe, während Bitcoin im gleichen Zeitraum um 9 Prozent fiel [2]. Schiff räumte jedoch ein, dass trotz seiner Kritik viele Menschen Bitcoin wegen ihm besitzen, und bemerkte, dass er kürzlich zu den weltweit führenden Krypto-Influencern gezählt wurde [2].
Quellen
KI-gestützter Inhalt
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