Bitcoin-Kurs unter Druck: Onchain-Daten zeigen Parallelen zur Bärenmarktphase 2022

Der Bitcoin-Preis bewegt sich derzeit in einer kritischen Zone, die laut Analysten besorgniserregende Ähnlichkeiten mit der Marktphase Anfang 2022 aufweist. Experten warnen vor weiteren Kursverlusten, sehen aber auch Chancen für eine Trendwende im Dezember.
Bitcoin handelt in kritischer Unterstützungszone
Der Bitcoin-Kurs befindet sich derzeit in einer prekären Lage. Wie der Onchain-Datenanbieter Glassnode in seinem aktuellen Wochenbericht feststellt, hat die Kryptowährung Unterstützung nahe dem sogenannten "True Market Mean" bei 81.500 US-Dollar gefunden [1]. Dieser Wert repräsentiert die Kostenbasis aller nicht-ruhenden Coins, exklusive Miner.
"Dieses Level markiert oft die Trennlinie zwischen einer milden bärischen Phase und einem tiefen Bärenmarkt", erklärt Glassnode und ergänzt: "Obwohl sich der Preis kürzlich über dieser Schwelle stabilisiert hat, ähnelt die breitere Marktstruktur zunehmend der Dynamik des ersten Quartals 2022" [1].
Parallelen zur Bärenmarktphase 2022
Die historische Analyse zeigt beunruhigende Muster. Zwischen dem 22. Januar und 5. Mai 2022 handelte Bitcoin über dem True Market Mean. Als der Kurs am 6. Mai darunter fiel, verlor die Kryptowährung weitere 61 Prozent und erreichte im November desselben Jahres einen Tiefpunkt von 15.500 US-Dollar [1].
Besonders alarmierend: Seit Mitte November liegt der Bitcoin-Preis unterhalb des 0,75-Quantils des Supply Quantiles Cost Basis Modells, das bei etwa 96.100 US-Dollar liegt. Dies bedeutet, dass mehr als 25 Prozent des gesamten Bitcoin-Angebots derzeit unter Wasser liegt [1]. Glassnode beschreibt die Situation als "äußerst fragiles Gleichgewicht zwischen dem Risiko einer Kapitulation der Top-Käufer und dem Potenzial für eine Erschöpfung der Verkäufer".
Technische Analyse deutet auf weiteres Abwärtspotenzial
Aus charttechnischer Sicht zeigt sich ein besorgniserregendes Muster. Der jüngste Erholungsversuch wurde bei etwa 93.000 US-Dollar abgelehnt – ein Niveau, das sowohl dem Jahresauftakt als auch der oberen Begrenzung einer Bärenflagge entspricht [1].
Sollte Bitcoin unter die untere Begrenzung bei 91.000 US-Dollar fallen, würde dies die Bärenflagge aktivieren und könnte zu einem Rückgang auf das gemessene Ziel von 68.150 US-Dollar führen – dem vorherigen Allzeithoch von 2021. Dies würde einem Gesamtverlust von 27 Prozent entsprechen [1].
Makroökonomische Faktoren belasten den Markt
Coinbase führt die aktuelle Schwäche auf eine "K-förmige Erholung" der US-Wirtschaft zurück. Während Unternehmen durch Künstliche Intelligenz ihre Gewinne steigern und Aktienkurse treiben, sorgt dieselbe Technologie für Arbeitsplatzunsicherheiten bei der Mittelschicht [2].
Das Resultat: Bitcoin hat sich weit von den Aktienmärkten abgekoppelt und liegt über drei Standardabweichungen unter seinem 90-Tage-Durchschnitt – ein Wert, der zuletzt nach dem Terra-Luna-Crash oder der FTX-Pleite zu beobachten war [2].
Hoffnung auf Trendwende im Dezember
Trotz der düsteren Aussichten sehen Analysten auch Lichtblicke. Coinbase-Experten David Duong und Colin Basco glauben, dass "die Bedingungen eine Umkehr im Dezember begünstigen" [2]. Als Hauptargumente führen sie die anstehende Fed-Entscheidung am 10. Dezember an, bei der eine Zinssenkung wahrscheinlich ist, sowie die historische Erfahrung, dass auf Phasen extrem niedriger Bewertungen oft scharfe Korrekturen nach oben folgen [2].
Warnsignale bleiben bestehen
Allerdings warnen Experten vor voreiligen Käufen. Die US-Spot-ETFs verzeichneten im November Rekordabflüsse, und das Angebot an Stablecoins – der "Treibstoff" für Krypto-Käufe – ist rückläufig [2]. Coinbase empfiehlt eine trendbasierte Strategie statt blindem Dollar-Cost-Averaging: Anleger sollten auf klare Signale wie eine Rückeroberung der 98.000 US-Dollar-Marke bei hohem Volumen warten [2].
Quellen
KI-gestützter Inhalt
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