Bitcoin bietet 'Kontrolle und Gleichgewicht' für US-Dollar und hilft Reserve-Status zu bewahren, sagt Coinbase-CEO

Bitcoin bietet 'Kontrolle und Gleichgewicht' für US-Dollar und hilft Reserve-Status zu bewahren, sagt Coinbase-CEO

Coinbase-CEO Brian Armstrong argumentiert, dass Bitcoin als Marktkontrolle gegen übermäßige Inflation und Defizitausgaben wirkt und dadurch indirekt den Reserve-Währungsstatus des US-Dollars stärkt, indem es Politiker unter Druck setzt, Haushaltsdisziplin zu wahren.

Bitcoin als Kontrolle der Fiskalpolitik

Bitcoin trägt dazu bei, den Reserve-Währungsstatus des US-Dollars zu stärken, indem es als Marktkontrolle gegen übermäßige Inflation und Defizitausgaben fungiert, so Coinbase-CEO Brian Armstrong. In einem Interview bei Tetragrammation mit Rick Rubin am Donnerstag behauptete Armstrong, dass Bitcoin einen gesunden Wettbewerb für den US-Dollar darstellt, der wiederum Politiker unter Druck setzt, Haushaltsdisziplin zu wahren.[1]

"[Bitcoin] bietet eine Kontrolle und ein Gleichgewicht für den Dollar in dem Sinne, dass die Menschen in Zeiten der Unsicherheit zu Bitcoin fliehen werden, wenn es zu viele Defizitausgaben oder Inflation in den USA gibt", sagte Armstrong in dem Interview.[1]

Der Coinbase-CEO argumentierte, dass moderate Inflation akzeptabel sein kann, wenn sie mit dem Wirtschaftswachstum übereinstimmt, übermäßige Inflation jedoch ernsthafte Risiken birgt. "Es mag in Ordnung sein, 2-3% Inflation zu haben, wenn die Wirtschaft um 2-3% wächst, aber wenn die Inflation das Wachstum der Wirtschaft übersteigt, wird man schließlich den Reserve-Währungsstatus verlieren, und das wäre ein massiver Schlag für die Vereinigten Staaten", erklärte er.[1]

Armstrong kam zu dem Schluss, dass Bitcoin den Dollar indirekt in Schach hält, indem es sicherstellt, dass die Federal Reserve und Finanzaufsichtsbehörden Maßnahmen vermeiden, die das Vertrauen in die US-Wirtschaft untergraben könnten. "Ich denke also tatsächlich, dass Bitcoin auf seltsame Weise dazu beiträgt, das amerikanische Experiment zu verlängern", sagte er.[1]

US-Staatsschulden steigen spiralförmig an

Armstrongs Bemerkungen kommen zu einer Zeit, in der die US-Staatsschulden ihren dramatischen Aufstieg fortsetzen. Laut dem Schulden-Dashboard des Joint Economic Committee des US-Kongresses haben die US-Staatsschulden 37,65 Billionen Dollar erreicht und steigen nun um 70.843 Dollar pro Sekunde – oder fast 4,25 Millionen Dollar pro Minute.[1]

Separate Daten von USDebtClock.org zeigen, dass die US-Staatsschulden zum Stand von 2:02 Uhr EST bei über 38,538 Billionen Dollar liegen, wobei das Defizit im vergangenen Jahr zum Stand vom 17. Dezember um 69.433,37 Dollar pro Sekunde wächst. Die kombinierten öffentlich gehaltenen und regierungsinternen Schulden steigen um fast 6 Milliarden Dollar pro Tag.[2]

Bitcoin und Gold als 'Debasement Trade'

Anfang Oktober pries JPMorgan Bitcoin und Gold als "Debasement Trade" angesichts erhöhter Unsicherheit beim Dollar.[1][2] Bitcoin stieg am 10. Oktober auf ein Hoch von 126.080 Dollar, ist seitdem jedoch um 30% auf 88.210 Dollar zurückgegangen.[1] Aus einer anderen Perspektive gelang es BTC am 6. Oktober, ein neues Allzeithoch über 126.000 Dollar zu erreichen, ist seitdem aber um mehr als 29% korrigiert.[2]

Gold hat währenddessen seine Aufwärtsbewegung fortgesetzt und am Freitag sein jüngstes Hoch von 4.545 Dollar pro Unze erreicht.[1]

Strategische Bitcoin-Reserve bleibt in frühen Stadien

Die Trump-Regierung unterzeichnete im März eine Executive Order zur Einrichtung einer strategischen Bitcoin-Reserve, ein Schritt, von dem mehrere US-Senatoren sagten, er könnte die wachsende Verschuldung der Nation abmildern.[1] Die Reserve lagert jedoch derzeit nur beschlagnahmte Bitcoin, ohne welche zu kaufen, und der Bitcoin Act of 2025 – der angeblich die strategische Bitcoin-Reserve unterstützt – befindet sich noch in den frühen legislativen Stadien im Kongress.[1]

Stablecoins und Dollar-Dominanz

Andere Branchenbeobachter argumentieren, dass Stablecoins eine größere Rolle bei der Zementierung des US-Dollars als Reserve-Währung spielen als Bitcoin. Der CEO der Polygon Foundation, Sandeep Nailwal, sagte letzten Monat, dass Stablecoins neben der Schaffung starker Nachfrage nach US-Schulden den US-Dollar in die Hände von Einzelpersonen und Unternehmen weltweit bringen.[1]

"Dollarisierung 2.0 geschieht in Echtzeit – von Lateinamerika bis Afrika werden ganze Volkswirtschaften um digitale Dollar herum neu verdrahtet", erklärte Nailwal.[1]

Konträre Ansicht eines Gold-Befürworters

Gold-Investor und Bitcoin-Kritiker Peter Schiff bot in einem Beitrag vom 26. Dezember auf X eine kontrastierende Perspektive und prognostizierte, dass Gold den Thron vom US-Dollar als "primäres Reservevermögen der Zentralbanken" übernehmen wird.[2]

"Das bedeutet, dass der US-Dollar gegenüber anderen Fiat-Währungen abstürzen wird, und Amerikas Freifahrt auf dem globalen Gravy Train wird enden. Bereiten Sie sich auf einen historischen wirtschaftlichen Zusammenbruch vor", warnte Schiff.[2]

KI-gestützter Inhalt

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt. Alle Fakten stammen aus verifizierten Nachrichtenquellen.

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